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Alt 13.12.2009, 16:35
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Ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen & bin echt geschockt in wie vielen Familien das Jugendamt anscheinend versucht die Neugeborenen aus ihren Familien zu reißen. Dieses Jahr musste auch ich um meine kleine Tochter kämpfen. Ich erzähle hier gerne mal die Story:
Mein Lebensgefährte und ich (20 & 29) wurden beide als seelisch behindert eingestuft. Klar stehe ich dazu, dass wir beide psychisch in gewisser Weise erkrankt sind, doch wir sind eindeutig dazu in der Lage ein selbständiges Leben zu führen. Als wir erfuhren, dass ich schwanger war, waren wir 2 überglücklich, doch meine Schwangerschaft war vom pausenlosen Stress geplagt. Das Jugendamt lud und zu mehreren Gesprächen ein. Sie stellten mich vor sieWahl: Entweder ich gehe in ein Mutter-Kind-Heim, oder man entziehe mir mein Kind. Das alles obwohl mein Partner und ich verlobt sind und wir gerade erst in ein 3-Zimmer-Wohnung gezogen waren. Kurz nach der Entbindung fand dann eine Inobhutnahme statt. Dieser konnten wir nur dank reichlicher Unterstützung von Anwälten entgehen. Trotzdem bekamen wirsehr viele Auflagen vom Gericht um unser Kind behalten zu dürfen. Jetzt endlich fand ein Erziehungsgutachten statt, dass aussagt, dass wir sehr wohl dazu in der Lage sind ein Kind zuerziehen. Das JA streikt aber immer noch, hören mit dem Terror wahrscheinlich nie auf. Und auch selbst wenn: Die Zeit des Bangens, mit all der Trauer und Panik, die kann mir keiner mehr ersetzen. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen begreifen, dass auch Ämter nicht immer nur richtig handeln. Ich musste durch die Hölle gehen. Es wurde keinerlei Rücksicht genommen. Sogar das Stillen wollte man mir verbieten. so nach dem Motto: Damit meine Tochter sich bloß nicht an mich gewöhnt. 2 Tage nacht der Entbindung kamen auch schon für sie ausgesuchte Pflegeeltern in die Klinik - zu Besuch. Gott sei Dank hat das JA seine Inhobhutnahme nicht durführen können, da wir schneller waren
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