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Alt 11.01.2010, 21:28
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Mary Mary ist offline
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Hallöchen,

es müsste Stiftungen geben, die im wahren Sinne der Betroffenen agieren. Das wäre eine langfristig gangbare Möglichkeit. Klar: auch da müssten eben gute Menschen in eine solche Arbeit hineinwachsen und die Betroffenen gut (= lange) kennen lernen.

Es steht und fällt allerdings immer mit den Menschen, die verantwortlich sind und handeln. Die Nachfolge der Leitung muss gut ausgesucht werden, damit es nicht dazu kommt, dass irgendwer auf einmal mehr seine eigenen Interessen als die Interessen der Schutzbefohlenen im Fokus hat ...

Hier noch ein interessanter Artikel - weniger zur Assistenz, aber dennoch zum Thema "Selbstbestimmtes Leben":

Ein eigenes Haus für Jana

Mutter baut in Eigenregie Gruppenwohnungen für behinderte Menschen



Von Stefanie Ackermann
Kleinbüllesheim. Jana ist elf Jahre alt, ein hübsches junges Mädchen. Ihre Behinderung sieht man ihr zunächst nicht an. Ihre Mutter, Anja Wacker*tapp, hat Jana jetzt ein Haus gebaut. Direkt auf dem Nachbargrund*stück im Euskirche*ner Ortsteil Kleinbüllesheim steht der Roh*bau für Gruppenwohnungen. Darin sind acht Appartements für behinderte Menschen, eine Betreuerwoh*nung und ein Grup*penraum. Eine dieser Woh*nungen wird nur begrenzt für sieben Jahre vermietet, denn an ihrem 18. Geburtstag soll Jana dort einziehen.
Anja Wackertapp ist hauptbe*ruflich Hausverwalterin und en*gagiert sich schon lange dafür, Wohnraum für Behinderte zu schaffen. Sie hat sich umgehört, kennt Familien, die schon jahrelang nach einem Platz in betreu*tem Wohnen suchen. Die War*te*listen sind lang. Um diesem Umstand nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein, entstand bei ihr die Idee, selbst Wohnraum für Ihre Tochter und sieben weitere Menschen mit Behinderung zu schaffen.

"Neue Häuser sind immer di*rekt voll. Es fehlen überall Woh*nungen", sagt Anja Wacker*tapp. So wundert es auch nicht, dass die Wohnungen schon vergeben waren, als es noch gar keine Pläne für das Haus gab.
Dass ausgerechnet das Nachbargrundstück zum Verkauf stand, war ein Glücksfall. Das Problem: Es stand noch ein Haus darauf. Das Haus musste entkernt und abgerissen wer*den. Für Grundstück und Abriss musste Anja Wackertapp mit ihrem Eigenkapital und Kredi*ten aufkommen, die nicht geför*dert werden. Der Bau des Wohn*heims wird mit öffent*li*chen Mitteln, also mit zins*güns*tigen Krediten, unterstützt. Aus diesem Grund wird das Haus auch schon jetzt gebaut, obwohl Jana erst elf Jahre alt ist. "Ich brauche ja Zeit um die Schulden abzubezahlen. Ich will meiner Tochter schließlich nicht einmal einen Berg Schulden hinter*las*sen."


[ ... ganzen Artikel bei Blickpunkt Euskirchen lesen ... ]
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... schön Dich zu lesen ...


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Artikel "Krake Facebook"


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