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Alt 04.08.2010, 09:22
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Standard ME TOO - wer will schon

Film lässt Grenzen zwischen behindert und nicht behindert verschwimmen / Bundesvereinigung Lebenshilfe ist offizieller Partner von ME TOO - Kinostart am 5. August

04.08.2010 - 10:04 Uhr, Bundesvereinigung Lebenshilfe
Berlin (ots) - Morgen startet ein in mehrfacher Sicht nicht
alltäglicher Film in den deutschen Kinos: "ME TOO - wer will schon
normal sein?" erzählt berührend und humorvoll die Geschichte von
Daniel (Pablo Pineda), der das Down-Syndrom hat und sich in seine
nicht behinderte Kollegin Laura (Lola Dueñas) verliebt. Mit Schwung
und Charme zeigt der spanische Film die Annäherungen zweier Menschen,
die üblicherweise in völlig unterschiedlichen Welten leben.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger
Behinderung ist offizieller Partner von ME TOO. Bundesvorsitzender
Robert Antretter: "Ich wünsche dem Film ein Millionen-Publikum. Er
kann Vorurteile abbauen und zu einer inklusiven Gesellschaft
beitragen, in der die Grenzen zwischen behindert und nicht behindert
verschwimmen." Antretter lobt die Filmemacher auch dafür, dass Pablo
Pineda, Darsteller des Daniel, von Sebastian Urbanski synchronisiert
wird. Der Berliner hat wie Pineda das Down-Syndrom und gehört dem
integrativen Theater-Ensemble RambaZamba an. Erst 2009 zeichnete die
Lebenshilfe Juliana Götze, auch Schauspielerin mit Down-Syndrom bei
RambaZamba, für ihre Hauptrolle in der ARD-Krimiserie "Polizeiruf
110" mit dem Medienpreis BOBBY aus.

Pablo Pineda ist ein Star - im Film wie im wahren Leben. Er ist
der erste Europäer mit Down-Syndrom, der 2004 mit 29 Jahren einen
Hochschulabschluss erworben hat. Als absolutes Ausnahmetalent, so
Robert Antretter, sei Pablo Pineda zwar nicht der typische junge Mann
mit Down-Syndrom. Doch die Lebensgeschichte des Spaniers zeige, wozu
Menschen mit einer Behinderung fähig sind, wenn sie die gleichen
Chancen erhalten wie andere auch. Antretter: "So bleibt es für mich
unfassbar, dass in Deutschland nach vorgeburtlicher Diagnostik Babys
mit Down-Syndrom fast immer abgetrieben werden. Menschen wie Pablo
Pineda."

ME TOO - wer will schon normal sein? Regie und Drehbuch: Álvaro
Pastor und Antonio Naharro, Länge: 103 Minuten, Movienet Film

Originaltext: Bundesvereinigung Lebenshilfe
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/pm/59287

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Hemingway hat einmal gesagt:"Es gibt kein Problem, dass man nicht mit einem doppelten Scotch lösen kann", und dann hat er sich erschossen. (DmVgGzP)
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