Karies bei Kindern: Zahnärzte besorgt über Zunahme
Karies bei Kindern: Zahnärzte besorgt über Zunahme
Erfurt (ddp). Zahnärzte sorgen sich um die Zähne von Kindern. Inzwischen wiesen mehr als ein Drittel der Sechsjährigen «behandlungsbedürftige Karies» auf, wie die Thüringer Landeszahnärztekammer am Dienstag in Erfurt mitteilte. Nicht einmal jeder zweite Schulanfänger im Freistaat verfüge über ein gesundes Gebiss. Durchschnittlich hätten die Schüler mehr als zwei durch Karies zerstörte, fehlende oder gefüllte Zähne. Damit seien in dieser Altersgruppe die «über Jahrzehnte mit viel Mühe erreichten Erfolge im Kampf gegen Karies» gefährdet, warnte Kammerpräsident Andreas Wagner. Grund dafür sei eine falsche Ernährung. Insbesondere das Dauernuckeln unverdünnter Fruchtsäfte sowie zuckerhaltiger Getränke aus Sauger- oder Sportlerflaschen richtet den Angaben zufolge Schaden an. «Wegen der negativen Auswirkungen auf Ober- und Unterkiefer drohen Schäden im bleibenden Gebiss», fügte Wagner hinzu. Schadhafte Milchzähne könnten zu Sprachstörungen wie Lispeln führen. Bei der Zusammenstellung der Schultüte für ABC-Schützen sollten Eltern deshalb zahnfreundliche Süßigkeiten auswählen, empfiehlt die Kammer. Entsprechende Süßwaren, die nicht Zucker, sondern Zuckeraustauschstoffe enthalten würden, seien mit einem bestimmten Symbol - einem kleinen dicken Zahnmännchen unter einem Schirm - gekennzeichnet.
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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