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  #1  
Alt 19.06.2006, 18:11
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evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard wie wird ein behindertes kind auf dauer in der familie eingegliedert

warum gehen die meisten ehen kaputt wenn ein behindertes kind in der familie ist.jede dritte ehe wird heute geschieden bei eltern mit behinderten kindern ist die trennungrate auf 98%wenn ich von 200befragten ausgehe.bei den 2%wo sie bis jetzt gehalten hat sind die kinder noch im vorschulalter.
jetzt kann man natürlich sagen es liegt am kind,nur das behinderte kind ist niemals die ursache wenn eine ehe zerbricht.es ist meiner meinung nach eher so das durch die betreuung sich ein partner zurückgesetzt fühlt.und der auffassung ist es geht im etwas ab.der vater kommt meist zu kurz.die mutter ist in der familie eingebunden und betreut das kind,bekommt von allen seiten zu höhren wie tapfer sie ist wie sie das alles schaft,nur der mann wird von keiner seite mal mit lob bedacht.er steht als aussenseiter in der familie hat keinen anteil an der frühförderung an der krankengym.bekommt nur zu höhren wir waren heute wieder kann sich aber meist kein bild machen.
wichtig ist das die ehepartner auch mal zeit nur für sich haben,das sie etwas zusammen unternehmen ohne kind.und das die frau sich davon frei macht nur sie ist der alleinige ansprechpartner für das kind.nur wenn beide zu gleichen teilen eingebunden sind haben sie die möglichkeit eine stabiele ehe zu führen die auch bestand hat.
gerade ein behindertes kind braucht beide eltern und nur wenn alle als ein ganzes zusammenwachsen kann es funktionieren.
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  #2  
Alt 19.06.2006, 18:36
Nancy
 
Beiträge: n/a
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Liebe evma,

das ist ein wichtiges Thema.

Leider kann ich hier nur aus der Erfahrung sprechen Mann/Kind...nicht Vater/Kind.

Kim kommt aber mit unserem Lebensgefährten bestens klar. Wir kamen zusammen, als Kim klein war und sind jetzt bereits über 20 Jahre zusammen.
Wir kümmern uns beide um Kim, haben aber auch eigene Freiräume und Interessen und es klappt hervorragend.

Gerade behinderte Kinder spüren, wenn Eltern sich verstehen und zusammenhalten, dazu gehört auch einmal ein gemeinsames Ausgehen ohne Kind.

Man kann auch nur durch Erhalten eigener Freiräume-und sei es nur ein kleiner Ausflug im Monat oder ein Abendessen zu zweit wieder auftanken und Kraft schöpfen.

Ein behindertes Kind darf nie die Ursache sein für eine Trennung.
Ursache sind wenn, die Erwachsenen selbst oder weil die Eltern oder ein Elternteil mit der Situation "mein Kind ist behindert" nicht fertig wird und überfordert ist.

Das Kind hat keine Schuld- wie auch? Es hat niemanden gebeten, geboren zu werden.

LG
Nancy
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  #3  
Alt 19.06.2006, 18:41
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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ja dieses thema ist wichtig,und ich kenne es von björn auch er liebt jürgen und jürgen ihn,ich bin der meinung das wenn eine neue familie gegründet wird in der ein behindertes kind lebt hat diese weit aus mehr bestand als eine ursprungsfamilie.weil da der neue partner sich bewußt für das behinderte kind entschieden hat.
ich verstehe manchmal die leiblichen väter bzw erzeuger nicht das sie sich nicht um ihre behinderten kinder kümmern.ich meine vater sollte man ein leben lang sein und nicht nur solange eine ehe hält.
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  #4  
Alt 19.06.2006, 18:46
Nancy
 
Beiträge: n/a
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Oft sind die Lebensgefährten die besseren Väter.

An einem Mann, der bewußt eine ernsthafte Beziehung eingeht mit einer Frau, die ein behindertes Kind großzieht/pflegt/betreut können sich manche Erzeuger ein Beispiel nehmen.

Diese Männer wissen von vorne herein, sie haben die Frau als Partnerin nicht für sich oder für schöne Zeiten, sie sind bereit mit ihnen durch dick und dünn zugehen.

LG
Nancy
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  #5  
Alt 19.06.2006, 18:47
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evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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das hast du aber sehr schön auf einen nenner gebracht.klasse ausgedrückt
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  #6  
Alt 19.06.2006, 18:52
Nancy
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von evma
das hast du aber sehr schön auf einen nenner gebracht.klasse ausgedrückt

Danke, liebe evma

möchte aber noch etwas hinzufügen:

Die "Wahlväter" unterstützen die Frauen häufig nicht nur moralisch, sondern fangen die neu gewählte Lebensgemeinschaft sogar noch finanziell auf, was eingentlich Angelegegenheit und Pflicht der Erzeuger wäre.

LG
Nancy
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  #7  
Alt 19.06.2006, 18:54
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evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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in den meisten fällen wird es bestimmt so sein,da mag ich dir auch recht geben.zum glück bin ich selbständig und kann für uns selber aufkommen.den vom vater ist noch nie unterhalt oder auch nur mal eine tafel schokolade gekommen,geschweige den eine postkarte zum geburtstag
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  #8  
Alt 19.06.2006, 19:00
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Da hast Du auch Glück!
(Mit dem Selbstständigsein).

Laß mal die Erzeuger, sollen sie sich ein schönes Leben machen mit neuen Gespielinnen....wenn sie irgendwann sehen, was sie alles verpaßt haben und merken wie schnell die Kinder groß geworden sind, während sie ihren Späßen nachgingen, ist es zu spät. Die Zeit kommt nicht zurück und wir sind es, die jeden Augenblick mit den Kids genossen haben, davon werden wir ein Leben zehren.
Nicht aber von den Oberflächlichkeiten, die diese Erzeuger "Leben" nennen.

LG
Nancy
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  #9  
Alt 19.06.2006, 19:03
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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nur für viele frauen ist es leider so das sie ohne unterhaltszahlungen ganz schön schlecht darstehen,weil zum beispiel die unterhaltskasse nur bis zum 12 geb einspringt.und wir wiesen alle das gerade ein behindertes kind mehr kosten als ein gesundes verursacht.und ich finde es von den erzeugern ein unding das sie sich so aus der verantwortung ziehen
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  #10  
Alt 19.06.2006, 19:07
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von evma
nur für viele frauen ist es leider so das sie ohne unterhaltszahlungen ganz schön schlecht darstehen,weil zum beispiel die unterhaltskasse nur bis zum 12 geb einspringt.und wir wiesen alle das gerade ein behindertes kind mehr kosten als ein gesundes verursacht.und ich finde es von den erzeugern ein unding das sie sich so aus der verantwortung ziehen

Das ist auch mehr als traurig, aber

liebe evma, rege Dich nicht auf, das Leben wird die Rechnung schreiben....sie werden ihre Quittung kriegen.

LG
Nancy
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