
19.06.2007, 20:59
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Grünschnabel
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Registriert seit: 11.06.2007
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Zahnsteinentfernung bei Epilepsie
Suche nach Alternativen zu einer Vollnarkose die nötig wäre bei unserem Sohn zur Entfernung von Zahnstein und Kontrolle der Zähne
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19.06.2007, 21:03
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Hallo Nobby,
könnte bei Deinem Sohn eine Hypnose gemacht werden?
Das ist jetzt ein spontaner Gedanke - ich weiß nicht, ob das funktionieren würde. Aber vielleicht könnte man das abklären ...
LG
Mary
__________________
... schön Dich zu lesen  ...
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19.06.2007, 21:06
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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huuu - das ist nicht so einfach.
darf ich fragen warum es bei deinem sohn nötig wäre...?
ansonsten kann ich nur sagen,
dass es mit viel zeit und geduld manchmal gelingt,
ein kind (wie alt ist er?) mit der ungewohnten und
sicher auch beängstigenden situation beim zahnarzt
zu gewöhnen. gute zahnärzte machen das.
bei uns gibt es im gesundheitsamt eine abteilung,
die für zahnpflege zuständig sind. die helfen auch
manchmal weiter.
außerdem gibt es zahnärzte, die sich mit der behandlung
behinderter (ist dein sohn behindert?) kinder auskennen
oder sich sogar darauf spezialisiert haben.
keine ahnung, ob da schon was hilfreiches bei ist...
ich hoffe mal.
lieben gruß,
conny
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19.06.2007, 21:09
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Hallo Nobby,
es gibt eine, allerdings zeitaufwendige Möglichkeit.
Mit meiner Tochter mache ich das so:
Statt 2x im Jahr gehen wir alle paar Wochen zur Zahnsteinentfernung. Der Zahnarzt behandelt also immer nur kleine Partien. Die Behandlung ist demzufolge kurz und die Gefahr eines Anfalls durch eine längere Behandlung reduziert.
Immer dann, wenn Gefahr besteht, es könnte zu Aufregung und dadurch zu einem Anfall kommen, bricht er die Behandlung ab und führt sie bei der nächsten Untersuchung fort. Er hört auch mit der Behandlung auf, wenn meine Tochter überfordert ist und diese selbst abbricht.
Das kostet ein bisschen Zeit, aber so erhalten wir die Zähne gesund.
LG
Nancy
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20.06.2007, 21:00
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Grünschnabel
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Registriert seit: 11.06.2007
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Zahnsteinentfernung bei Epilepsie
Hallo Conny, Mary und Nancy ! Unser Sohn ist 12 Jahre und aufgrund seiner Frühgeburt behindert. Er ist mit Orfiril seit Jahren gut eingestellt und anfallsfrei. Wegen der geistigen Behinderung, der Diparese und der Epilepsie hat man uns eine Zahnsteinentfernung unter Vollnarkose vorgeschlagen. Beim Zahnarzt läßt er sich nur kurz in den Mund gucken und dann ist Schluß. Soweit wir erkennen können besteht kein Karies aber am Unterkiefer hat sich Zahnstein gebildet , da Julian nur püriertes Essen zu sich nimmt und nicht kaut. Zur Durchführung der Narkose ist es nötig einen Tubus in die Luftröhre einzuführen, eine Narkose mit Maske ist bei solchen Kindern zu gefährlich. Dies beunruhigt uns am meisten, weil Julian als Frühchen über Wochen beatmet wurde und dies sicherlich mit ein Grund ist, daß er diese Schluckprobleme hat. Eine Hypnose wirkt bei solchen Kindern nicht wie bei gesunden Kindern , so zumindest unsere derzeitige Information. Natürlich wäre es ratsam gewesen immer einen kleinen Termin beim Zahnarzt zu machen, aber Julian hat ziemliche Panik egal bei welchen Arzt und wir haben immer die Hoffnung gehabt, daß er mal anfängt feste Nahrung zu essen. Aus den Zahnbelägen ist deshalb Zahnstein entstanden der am einfachsten unter Narkose zu entfernen ist damit Julian keinen seelischen Schaden zugeführt wird während einer evtl. Behandlung bei der er fxiert würde usw. Wir sind natürlich ziemlich ratlos und es gibt hier auch wenig Ärzte die überhaupt ambulant diese
Sache angehen. Wir sind natürlich in Versuchung einfach abzuwarten bis er wirklich Zahnweh hat und es alles sofort nötig ist. Man denkt ja immer für so ein bißchen Zahnstein kann ja keine Narkose erforderlich sein. Wir hätten gerne gewußt wie Eltern in solchen Fällen entschieden haben oder welche Erfahrungen sie gemacht haben.
Grüße Nobby
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20.06.2007, 21:17
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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hallo nobby,mit björn bin ich immer wieder den zahnarzt besuchen gegangen,er hat björn auch zu hause besucht und so hat sich auch nach und nach vertrauen aufgebaut.als das vertrauen da war schaute björn zu was bei mir gemacht wurde und wenn unser zahnarzt patienten hatte die er gut kannte hat er uns bescheid gesagt und auch da durfte björn dan zuschauen.erst wie er da keine angst mehr vor ihm hatte wurde versucht mit der behandlung anzufangen.und sobald björn da unruhig wurde abgebrochen.so das es zwar sehr lange dauerte aber björn keine angst hatte.und auch die behandlungen gemacht werden konnten.viel wurde auch zu hause gemacht wenn er zu unruhig war .allerdings wohnen wir sehr ländlich und da kennt halt jeder jeden und ich kann es dir nicht sagen wies in der stadt ist ob der zahnarzt auch nach hause kommt
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20.06.2007, 21:23
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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Hi Nobby!
Hmm?
das hört sich ja nicht so schön an...
wie klappt es denn mit dem zähneputzen?
lässt er euch an seinen mund?
so ein 'kratzer', wie ihn der zahnarzt benutzt
(wenn er keinen bohrer nimmt oder es mit schall macht)
kann man sich nämlich auch selbst besorgen
und vielleicht könnt ihr es dann selber machen.
zahnstein muss in jedem fall entfernt werden!
und am besten kann das natürlich ein zahnarzt.
ich kenne eltern, die es bei ihrem kind auch
unter narkose haben machen lassen.
aber bei krampfkindern hab ich das noch nicht gehört...
wenn ihr es aber erstmal selber macht,
dann gewöhnt er sich vielleicht daran.
im notfall würde ich lieber in eine andere stadt fahren,
wo es erfahrene zahnärzte gibt. das ist zwar auch aufwendig -
ihr erspart Julian damit aber wahrscheinlich einiges.
wartet lieber nicht, bis er karies hat.
das macht die sache nicht besser, seine
ängste nicht kleiner und seine bereitschaft
zur behandlung nicht größer...
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20.06.2007, 21:29
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Hallo Nobby,
ich habe gerade mal kurz Micha interviewt, ob er noch eine Idee hätte. Er meinte, dass vermutlich wirklich nur die Vollnarkose sinnvoll ist, da es das geringere Trauma verursacht.
Sonst müsste man vielleicht wegen der Panik und weil Euer Sohn schlecht mithelfen kann fixieren und das würde vermutlich einen noch größeren Schaden anrichten.
Jetzt müsste man überlegen, ob es andere Möglichkeiten als eine Zahnsteinbehandlung gibt.
Lässt Euer Sohn denn zu, wenn Ihr im die Zähne putzt? Oder ist selbst das schwierig? Unsere Tochter beißt meist auf die Zahnbürste. Aber es wird immer besser ...
Dann noch die Frage: verschluckt er alles? Oder kann er ausspucken? (Frage ist dann wichtig, wenn man Zahnputzmittel aussucht - nicht alles darf verschluckt werden)
Karies und Parondontose sind ja bakterielle Infektionen. In Australien arbeiten sie mit der Milieulenkung. Patienten mit Karies erhalten ein Medikament, welches die Bakterien abtötet (also eine Form Antibiotikum) und danach wird die Mundflora mit regenerativ wirkenden Bakterien geimpft.
Wenn man also diesen Denkansatz weiter verfolgt, könnte die Gefahr von Karies und Paradontose gemindert werden, wenn man das Milieu stabil mit positiven Bakterien einstellt ...
LG
Mary
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21.06.2007, 20:28
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Grünschnabel
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Registriert seit: 11.06.2007
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Zahnsteinentfernung bei Epilepsie
Hallo !
Wir haben schon alles versucht: Wie Zugucken beim Zahnarzt,
Dental-Pic (Kratzer), elektische Zahnbürste mit Polier- Massage-funktion usw.
Der Zahnstein an den unteren Zähnen ist ohne Ultraschallgerät vom Zahnarzt nicht zu entfernen.
Wir müssen uns mit der Vollnarkose abfinden und hoffen, das dies auch ambulant stattfinden kann.
Meine Frau denkt ernsthaft über eine Umschulung als Zahnarzthelferin nach.
Werde berichten wie es uns ergangen ist.
Danke für eure Beiträge zu unserem Problem.
Grüße Nobby !
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21.06.2007, 20:36
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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dann wünsche ich euch für die behandlung alles erdenklich gute.und es würde mich wirklich freuen wenn du berichtest wies gegangen ist mit deinen sohn
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