Der Wankelmotor (Kreiskolbenmotor) als Motor der Zukunft?
Es laufen seit geraumer Zeit, Diskussionen um eine neue Wasserstoffverbrennungstechnik im Zusammenhang mit dem Wankelmotor. In früheren Zeiten ist der Wankelmotor hauptsächlich an dem hohen Spritverbrauch gescheitert. Ein Benzinbetriebener Wankelmotor wird heute noch in einem Sportwagen von Mazda verwendet!
http://de.wikipedia.org/wiki/Mazda_RX-8
Ein PKW, der komplett mit Wasserstoff angetrieben werden kann, ist der BMW Hydrogen 7.
http://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Hydrogen_7
Der Motor des BMW Hydrogen 7 ist kein Wankelmotor, sondern ein veränderter Ottomotor.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ottomotor
Es ist eine heftige Diskussion um den Brennprozess des Wankelmotors im Gange. Es gibt von Siemens zum Beispiel einen Vorschlag, die Abgase in einem Plasma zu reinigen. Das klingt jetzt schon sehr technisch, anders läßt sich das aber nicht veranschaulichen.
Zum Plasmavorschlag: Wenn man die Vorgänge, die im Plasmazustand von Brennstoffmedien ablaufen mal genauer betrachtet, so kann bei entsprechender Auslegung des Plasmaprozesses aus den verschiedenen Brennstoffen und Wasser ein hochwertiges Brenngas erzeugt werden! Das war jetzt aus einem Fachbuch. Siemens hat eine elektrische Heizung des Plasmas vorgeschlagen.
Leider sind alle Vorschläge bis jetzt noch mit einem hohen Ernergieaufwand verbunden und nicht gerade umweltfreundlich. Da man Wasserstoff im Wankelmotor – Kreiskolbenmotor direkt verbrennen kann, ist er eine Variante von Motoren der Zukunft!
http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Wankel
JensGB
Ein Tag im Arbeitslosenzentrum Blomberg
Wo sich Gleichgesinnte treffen
BIomberg. . Die Gefahr. ist noch nicht gebannt: Das Arbeitslosenzentrum BIomberg (ALZ) ist nach wie vor von der Schließung bedroht. Der Hobbyredakteur Jens Große-Brauckmann war, für einen ganzen Tag zu Gast in der Einrichtung an der Bahnhofstraße und verfolgte das Geschehen.
8.30 Uhr: Die Mitarbeiter des Arbeitslosenzentrums Blomberg (ALZ) erscheinen zum Dienst. Kleines Schwätzchen zu Beginn über das Neueste in Blomberg.
9 Uhr: Mitarbeiter und ALZ-Besu­cher treffen sich zum Frühstück. Bei Kaffee, Tee und frischen Brötchen läßt es sich locker unterhalten, Erika und Tina sind bereits wieder in die Vorberei­tungen für den Basar vertieft. Das ALZ veranstaltet jedes Jahr drei Basare, zu Ostern, im Sommer und zu Weihnachten.
10.30 Uhr: Ein junger Mann betritt den Raum. In gebrochenem Deutsch fragt er nach einer Wohnzimmereinrichtung. Erika schaut in die dafür angelegte Kartei. Sie fischt eine Adresse heraus und beschreibt dem Mann, wie er dorthin kommt. Ausländische Familien nutzen regelmässig die Spendenangebote des ALZ, Markus, der Zivi, transportiert die Möbel und andere sperrige Gegenstände gegen Spritgeld mit dem ALZ­Bulli. Unter der Woche laufen einige kreative Kurse, wie zum Beispiel der Puppen- und Teddykurs. Monika, eine Teilnehmerin, erzählt: "Ich komme ins ALZ, weil ich hier Gleichgesinnte finde und gern an dem Puppen- und Teddykurs teilnehme. Man kann hier Erfahrungen austauschen und allgemein über Probleme sprechen."
Schwerpunkt der Arbeit des ALZ ist die Sozialberatung durch Betina Wilhelm. Durch die angebotenen Kurse soll den Hilfesuchenden der Weg zur Sozialberatung erleichtert werden. Innerhalb des gesamten Zentrums gilt für alle Beteiligten Schweigepflicht. Wenn jemand Probleme hat, kann er sie offen aussprechen und braucht keine Angst zu haben, dass sie weitererzählt werden.
12.30, Uhr:. Mittagspause. Es werden Butterbrote ausgepackt. Man unterhält sich am Tisch über dies und das. Ab 13 Uhr ist das Zentrum für alle geöffnet. Jeder kann das basteln, was er möchte. Viele kommen auch um Kaffee zu trinken.
17.30 Uhr: Das ALZ schließt - für diesen Tag.
Bärenstark: Mit'Selbstgebasteltem bessern die Mitarbeiter des Arbeitslosenzentrums das Budget der bedrohten Einrichtung­ auf - Adventsbasar und Ostermarkt sind in Blomberg sehr beliebt.
http://www.alz-blomberg.de
JensGB
Die Kleinstadt Blomberg - Lippe, meine Heimatstadt!
Blomberg, eine kleine Stadt in OWL, im lippischen Südosten, am Rande von NRW.
Um 1187 wurde die erste Burg von Blomberg von Bernhard II., Edelherr zur Lippe, gebaut. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts folgte dem Bau der Burg die Stadtgründung Blomberg.
Näheres zum Rathaus:
Im Jahre 1586/87 wurde das jetzt noch bestehende Rathaus im Stil der Weserrenaissance gebaut. Baumeister waren, der Steinmetz Hans Rade und die Zimmermannsmeister Henrichen – und Veiten Reckamp.
Die Errichtung des Unterbaus zog sich bis ins Frühjahr 1587 hin; im März 1587, so vermutet man, wurde mit dem Fachwerkbau begonnen. Laut dem damaligen Vertrag mit den Zimmerleuten, verdienten der Meister Veiten Reckamp 8 Groschen, sein Vater, wahrscheinlich aus Altersgründen 7 Groschen und die Zimmerknechte 6 Groschen.
Es wird angenommen, das sie Fachleute waren, die sich anderswo einen guten Namen gemacht hatten, denn sie bekamen, für die damalige Zeit einen hohen Lohn.
Die rechteckige Bauweise des Rathauses misst in der Länge 17,60m, in der Breite 10,90m und auf den Giebelseiten in der Höhe ca. 15m. Der alte Gewölbekeller unter dem westlichen Teil des Gebäudes ist dreischiffig; ein zweijochiger Raum von 9x5m Größe mit segmentbogigen Kreuzgratgewölben, die auf Säulen mit abgeflachtem Würfelkapitell ruhen.
Die Baumeister haben sich einiges einfallen lassen, auf den hohen Unterbau setzten die Zimmerleute ein Drempelgeschoß mit drei kleinen Zwerggiebeln, statt einem vollen Fachwerkgeschoß.
Das alte Rathaus von Blomberg, ist neben anderen sehenswerten Rathäusern in Lippe, eine besondere Sehenswürdigkeit für Touristen aus nah und fern.
Es gibt noch weitere interessante Sehenswürdigkeiten, wie das einzige erhaltene Stadttor von Lippe und die Klosterkirche in Blomberg. Wer sich ein wenig umschauen möchte, es gibt eine Homepage von Blomberg, sonst besucht einfach mal die Stadt.
JensGB
Stadt Blomberg
http://www.blomberg-lippe.de