20.08.2006
Von kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac
Wolfen (kobinet) Wegen ihrer zentralen Lage kommt eigentlich jeder Besucher Nordhollands an der Stadt Alkmaar, der historische Stadt des Käse und der Kanäle vorbei. Die Stadt liegt in einer seenreichen Landschaft und hat daher vermutlich auch seinen Namen (allemaal = sehr viel, meer = See, großer Teich). Darauf deutet jedenfalls der ältere Name dieser Stadt "Alkmere" hin.
Der über Jahrhunderte gewachsene Stadtkern zählt mehr als 400 denkmalgeschützte Bauten und ist so auf jeden Fall sehenswert. Es gibt also viele Gründe, den Straßenring um Alkmaar zu verlassen und der Stadt einen Besuch abzustatten.
Außerdem ist Alkmaar in der ganzen Welt als Käsestadt bekannt, die gewiss so mancher auch einmal persönlich kennen lernen möchte. All jene sollten den traditionellen Käsemarkt am Freitag also nicht versäumen. Schließlich ist die Stadt mit den Geschäften in der "Langen Straße" und in den vielen kleinen Nebenstraßen ein wahres Paradies für alle, die einen Schaufensterbummel machen oder Einkäufe erledigen möchten.
Besucher, die mit dem Auto das Zentrum von Alkmaar ansteuern, sollten sich darauf orientieren, ihr Fahrzeug in einem der Parkhäuser unterzustellen. Einen Parkplatz in der Innenstadt zu finden, ist schwierig und wegen der zeitlich engen Befristung der Parkzeit ungeeignet.
Wer das historische Alkmaar näher kennen lernen möchte, kann dies anhand der Broschüre "Kulturgeschichtlicher Stadtrundgang" tun, die auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Die darin empfohlene Route ist mit dem Rollstuhl gut zu befahren. Hilfe ist gegebenenfalls lediglich am Übergang von der Geest zum Stadtwall notwendig. Hier gibt es im Bereich von zu passierenden Sperrpforten eine starke Querneigung.
Das Städtische Museum ist ebenerdig zugänglich. Das am Käsemarkt befindliche Käsemuseum ist mittels Lift erreichbar. Für Rollstuhlnutzer nicht zugänglich und so schwierig zu besuchen sind das Biermuseum und das Ofenmuseum.
Andererseits ist eine Grachtenrundfahrt mit den in der Nähe des Käsemarkts abfahrenden Barkassen auch für Rollstuhlfahrer möglich. Beim Einstieg in das Boot ist an der Rampe ein Absatz zu überwinden. Hierbei hilft die Besatzung. Inwieweit dies bei einem Elektrorollstuhl möglich ist, sollte vor Ort entschieden werden. Probleme gibt es, wegen der niedrigen Brückendurchfahrten nur, wenn der Rollstuhl oder daran angebrachte Geräte über die normale Schulterhöhe hinausreichen.
Weitere Auskünfte zu den verschiedenen Regionen Nordhollands sind zu erhalten bei Halbinsel Holland, Waagplein 2, 1811 JP Alkmaar, Tel. 0031 72 5 11 42 84, Fax 0031 72 5 11 75 13 und im
Internet. Der hier erhältliche Katalog beinhaltet Anschriften von Hotels, Pensionen, Ferienzimmern und Privatquartieren in der Region bei denen die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer entsprechend beschrieben ist.
Unter der gleichen Anschrift ist auch das
Tourismusbüro für die Stadt Alkmaar und deren Umgebung zu erreichen.
E-Mail
info@vvvalkmaar.nl
Quelle: Rehacare