Charta von Mailand soll Tourismus für Alle beleben
Charta von Mailand soll Tourismus für Alle beleben
Von kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac
Mailand (kobinet) Schwerpunkt der Beratungen auf der diesjährigen Jahreskonferenz von Design for All Europe war der Tourismus für Alle. Das frühere Europäische Institut für Design und Behinderung (EIDD = European Institute for Design and Disability) hat Partner in 16 europäischen Ländern, darunter das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland.
Dieses Netzwerk beschäftigte sich in Mailand mit Fragen, wie der Tourismus im Jahr 2007 ausgestaltet werden kann: Kümmern sich gegenwärtig erhältliche touristischen Produkte und Dienstleistungen tatsächlich um die Ansprüche und den Bedarf des sich ständig entwickelnden Marktes? Entwickelt sich der Dialog zwischen Nutzern und Anbietern ausreichend, um entsprechende Reaktion zu garantieren? Ist es möglich, Zugänglichkeit von touristischen Dienstleistungen zu messen?
Beschlossen wurde eine "Charta von Mailand" zum Thema "Tourismus für Alle". Darin wird hervorgehoben, dass mit dem Design für Alle jene Bedingungen geschaffen werden können, unter denen jeder Mensch am Tourismus und an Freizeitbeschäftigungen teilnehmen kann. Mit der Charta sind alle eingeladen, Design für Alle zur Grundlage für die strategische Planung und Gestaltung touristischer Angebote und Dienstleistungen zu machen.
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