Kooperationsvertrag zwischen deutschem und chinesischem Behindertensportverband
Unser oberstes Ziel ist es, die Integration von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft voranzutreiben", sagte DBS-Präsident Karl Hermann Haack nach der Unterzeichnung in der Großen Halle des Volkes im Zentrum Pekings.
Erstmals bereiten sich zwei Behindertensportverbände gemeinsam mit nationenübergreifenden Projekten auf die Paralympics vor.
Die Vertragsunterzeichnung erfolgte in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wen Jiabao, dem chinesischen Ministerpräsidenten. "Sport bietet Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe am Leben und fördert das soziale Miteinander. Auch über Nationen und Sprachbarrieren hinweg", äußerte Angela Merkel ihre Begeisterung für den Behindertensport. "Mit ihrer Kooperation haben der DBS und das NPCC den richtigen Weg für Peking 2008 eingeschlagen."
Die Kooperation besiegelt eine Reihe gemeinsamer Projekte. "Wir erhoffen uns von der Zusammenarbeit mit unserem deutschen Partner neue Impulse hinsichtlich der Vorbereitung der Paralympischen Spiele in Peking", so NPCC-Präsident Wang Xinxian.
Neben der Paralympics Zeitung 2008, die von Berliner und chinesischen Schülerinnen und Schüler herausgeben wird, und des International German Club, ist auch das Integrative Paralympische Jugendlager ein Inhalt der gemeinsamen Planung. Darin können behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche die Paralympics hautnah erleben. Zudem wird geplant, das erfolgreiche Konzept der Paralympics Night, der Gala zugunsten des deutschen Behindertenports, nach Peking zu übertragen.
REHACARE.de; Quelle: Deutscher Behindertensportverband (DBS)
|