Schnelle Karriere mit dem Handbike
Wolfsburg (kobinet) Am 1. März 2007 wird die oder der Behindertensportler/-in des Jahres Behindertensportler/-in des Jahres gewählt. Ein Kandidat ist der Handbiker Stefan Bäumann vom Vfl Wolfsburg.
Mehr als 400 Kilometer fährt der nach einem Motorradunfall querschnittgelähmte Gifhorner pro Woche mit seinem Rennrad, genannt Handbike. Das hört sich hart an, aber Bäumann empfindet es nicht so. Er liebt seinem Sport auf, verbessert sich ständig ¬ und ist dabei unwahrscheinlich erfolgreich. Die Krönung seines harten Trainings war im vergangenen Jahr der Weltmeistertitel in Aigle in der Schweiz.
Dieser Titelgewinn macht deutlich, in welchem Tempo Bäumann seine Karriere vorangetrieben hat. Bereits während der viereinhalb monatigen Rehabilitationszeit erkannte die Wichtigkeit des Sports. Er wollte so schnell wie möglich seine Selbstständigkeit zurückerlangen. Nach dem Erlernen des alltäglichen Umgangs mit dem Rollstuhl ersetzte er sein früheres Hobby, das Fußballspielen durch Rollstuhlbasketball. "Es hat mir mein früheres Hobby, das Fußballspielen, ersetzt", sagt der 36-Jährige. 1996 allerdings packte ihn seine große Leidenschaft: der Radsport, Handbiken. Heute heißt sein Ziel: Paralympics-Sieg 2008 in Peking
Quelle: Rehacare
|