Bester Keeper bei Paralympics
Schwarmstedt (kobinet) Sledge-Eishockeyspieler Rolf Rabe vom BEB Team/ESC Hannover Scorpions gehört zu den Kandidaten bei der morgen in der Niedersachsen-Metropole stattfindenden Wahl des Behindertensportlers des Jahres.
Eigentlich verdankt Rolf Rabe seinen größten sportlichen Erfolg der Tatsache, dass er zu langsam war. Der Sledge-Eishockeyspieler hatte sich 1999 zunächst als Verteidiger versucht, aber da schnell gemerkt, dass er als 40-Jähriger im Vergleich mit 20- oder 22-Jährigen nicht mithalten kann. Also wechselte der Schwarmstedter auf die Torwartposition und fand dort sein sportliches Glück.
Die Erfolgsgeschichte des inzwischen 48-jährigen, der seit einem Motorradunfall im Sommer 1979 querschnittgelähmt ist, fand im vergangenen Frühjahr ihren Höhepunkt. Mit der deutschen Nationalmannschaft gelang Rabe mit dem 4. Platz bei den Paralympics in Turin das bislang beste internationale Ergebnis. Gleichzeitig wurde der Deutsche zum besten Torhüter des Turniers gewählt.
Der Familienvater, der vor seinem Unfall Fünfkämpfer war, konnte mit dem deutschen Team bereits den Europameistertitel nach Hause holen.
Quelle: Rehacare
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