Berlin Cup der Paralympicsegler auf dem Müggelsee
Berlin Cup der Paralympicsegler auf dem Müggelsee
Berlin (kobinet) Zum zehnten Mal wird der Berlin Cup der Paralympicsegler vom 4. bis 6. Mai auf dem Müggelsee ausgetragen. Segler aus Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark, Irland sowie aus den Niederlanden und Österreich werden erwartet, erfuhr kobinet von Reinhard Tank.
Mit dabei ist auch Heiko Kröger, der erfolgreichste deutschen Paralympicsegler. "Der Berlin Cup ist neben der Deutschen Meisterschaft die wichtigste Regatta in Deutschland. Ich freue mich jedes Jahr auf den Cup. Der Berlin Cup ist ein international bekannter Begriff im Behindertensport", sagte der Kieler.
Wie kein anderer deutscher Segelclub hat der Yacht Club Berlin-Grünau die Ausrichtung auf den Leistungsgedanken im Segelsport in der Vergangenheit so erfolgreich umgesetzt. So lag es nahe, dass mit der zunehmenden Beachtung der Paralympicsportler, international noch mehr als zunächst in Deutschland, deren leistungsbetontes Segeln beim YCBG in den Blickpunkt rückte. 1998 wurde der Club zum Zentrum der deutschen Segler mit Behinderung die sich dem Leistungssport verschrieben hatten. In beiden für die Spiele in Sydney 2000 vorgesehenen Klassen, der Einmann - Klasse 2.4 m R und dem Dreimann- Kielboot Sonar, begann das systematische Training unter Trainer Bernd Zirkelbach.
Gleichzeitig wurde der Berlin Cup ins Leben gerufen, auch um Anhaltspunkte zu bekomme, wo man sich international einordnen würde. Die deutschen Erfolge blieben nicht aus. Schon 1999 wurde der Kieler Heiko Kröger in der 2.4 m R Klasse und die YCBG- Crew Kroker, Reichel, Münter im Sonar Weltmeister. Sydney brachte dem Kieler dann Gold, den Berlinern Silber.
|