Deutschlands Blindenfußballer trafen sich in Essen
Essen (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat in Essen einen ersten Sichtungs- und Leistungslehrgang im Blindenfußball veranstaltet. Wie kobinet heute weiter von Thomas Wein erfuhr, ging es um die Bildung von Strukturen und einer Nationalmannschaft, um die 24. noch fehlende paralympische Sportart in das Angebot des DBS aufzunehmen und die Europameisterschaft Ende September in Athen vorzubereiten.
Da rieb sich der ein oder andere Zuschauer schon verwundert die Augen, als er am vergangenen Samstag im Essener Goalfever-Center dem Treiben auf den drei Plätzen zuschaute. Fußballer mit Augenbinden jagten dem Ball hinterher und sehende Torhüter gaben Anweisungen, wo der rasselnde Ball hingespielt werden soll. Blindenfußball heißt der weithin unbekannte Sport, der bei den paralympischen Sommerspielen 2004 in Athen erstmals als Demonstrations-Wettbewerb eine breitere Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machte.
Nun gab sich an diesem Wochenende die Elite im deutschen Blindenfußball auf Vermittlung von FUBA-NET und RevierSport in Essen die Ehre, denn das Essener Fußballcenter eignet sich ideal für den etwas anderen Fußball. Hintergrund des Zusammentreffens von Athleten aus Mainz, Essen, Dortmund, Berlin, Hamburg, Tübingen und Würzburg war eine Initiative des Deutschen Behinderten-Sportverbandes (DBS), der erste grundlegende Strukturen für Blindenfußball als 24. paralympische und noch fehlende Sportart im Angebot des Verbandes schaffen will.
"Das Ziel des 1. DBS-Sichtungs- und Leistungslehrgangs für Blindenfußball ist der Aufbau einer Nationalmannschaft mit entsprechender Bildung eines Trainerstabs. Daher wurde die Stelle eines Cheftrainers vor zwei Monaten öffentlich ausgeschrieben", erklärte Lehrgangsleiter Ralf Kuckuck vom DBS. Sch
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