Ruder-Weltmeisterschaften mit Handicap-Rennen
Berlin (kobinet) Vom 26. August bis 2. September finden in München die Ruder-Weltmeisterschaften statt, bei denen seit 2002 Rennen der paralympischen Teams integriert sind. 125 Menschen mit Handicap aus 23 Ländern kämpfen um Sieg und Platz auf der Münchener Regattastrecke. Der Welt-Ruderverband FISA ist neben dem Seglerverband einer von nur zwei Verbänden, die ihre Weltmeisterschaften zusammen mit den Behinderten austragen.
Die Deutschen starten im Einer der Männer und im Mixed Vierer mit Steuermann. Als Ersatzfrau für den gemischten Vierer wird Monika Tampe vom Berliner Ruder-Club Hevella in Bayern die Berliner Farben vertreten. Monika Tampe (Jahrgang 49) ist seit 2004 Mitglied der Deutschen Mannschaft.
Als Handicapabteilungsleiterin betreut sie in ihrem Verein seit 2003 überwiegend sogenannte geistig behinderte Sportler. "Für mich ist die Teilnahme an internationalen Rennen sehr wichtig, da wir dadurch medienwirksam auf unseren Sport aufmerksam machen können", sagte die Berlinerin, die als Kind an Polio erkrankte und seitdem behindert ist, heute vor ihrer Abreise nach München. "Es sollen möglichst viele hier in Berlin über die Möglichkeiten des Handicapruderns erfahren. Interessenten können sich gerne unter meiner Mailadresse
monika.tampe@hevella.de an mich wenden".