Berliner Behinderten-Sportverband will Nachwuchs fördern.
Berliner Behinderten-Sportverband will Nachwuchs fördern.
Berlin (kobinet) Der Behinderten-Sportverband Berlin (BSB) hat ein Projekt zur Nachwuchsförderung ins Leben gerufen. Der Verband will den Nachwuchs in den paralympischen Sportarten sichern und das gegenwärtig hohe Niveau erhalten, das von Marianne Buggenhagen und weiteren Spitzensportlern bestimmt wird.
Seit 1990 hat die achtmalige Paralympics-Siegerin 16 WM-Titel erkämpft. Bei den Weltmeisterschaften der Amputierten und Rollstuhlfahrer in Taipeh gelang kürzlich der 54-jährigen Rollstuhlathletin, die in einem Berliner Klinikum tätig ist, der Gold-Hattrick mit Kugel, Speer und Diskus.
Insbesondere werden für die Nachwuchsförderung Rollstuhlbasketball, Sitzvolleyball, Schwimmen, Leichtathletik, Rudern und Rollstuhltennis in Informationsmaterialien vorgestellt. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer Infrastruktur zur Sichtung und Erfassung Jugendlicher und junger Erwachsener mit Handicap innerhalb Berlins. Als Partner sollen spezialisierte Krankenhäuser, ambulante Rehabilitationszentren, Physiotherapiepraxen und Orthopädiehäuser auftreten, die den zukünftigen Sportlern bei der Suche eines Vereins oder einer Trainingsgruppe behilflich sein können.
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