Künftige Paralympics-Athleten gefördert.
Künftige Paralympics-Athleten gefördert.
Cottbus (kobinet) Sabine Henning gehört zu einer elfköpfigen Gruppe junger Sportler, die in Cottbus auf eine Berufsausbildung vorbereitet werden und weiterhin am Olympiastützpunkt Cottbus/Frankfurt (Oder) trainieren können. Für die im September gestartete Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) hat das Berufsbildungswerk Sachsen eigens eine Außenstelle in Cottbus eingerichtet.
Die Jugendlichen werden nach Beendigung ihrer Schulausbildung zunächst in 11 bis 18 Monaten auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Parallel dazu trainieren sie etwa 12 bis 20 Stunden wöchentlich, hinzu kommen Trainingslager und Wettkämpfe. Die Besten von ihnen sollen später einmal an den Paralympics teilnehmen. Das Training wird von einem hauptamtlichen Trainer des Brandenburger Behinderten-Sportverbandes geleitet.
In Cottbus werden durch das BBW Sachsen neben dem Erwerb der Berufsausbildungsreife, Maßnahmen zur beruflichen Orientierung und Empfehlungen bzw. die Vermittlung einer Ausbildung angeboten. Medizinisch-therapeutische Betreuung und Stütz- und Förderunterreicht gehören ebenso dazu. Nach der Berufsvorbereitung sollen die jungen Sportler eine Berufsausbildung in Cottbus beginnen. Damit und durch die Mitwirkung weiterer Kooperationspartner haben die Jugendlichen beste Voraussetzungen, um Leistungssport und berufliche Ausbildung "unter einen Hut" zu bringen
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