Internationales Tandem-Camp in Königs Wusterhausen.
Internationales Tandem-Camp in Königs Wusterhausen.
Berlin (kobinet) Sieben Länder sind vom 12. bis 19. Oktober in Königs Wusterhausen bei Berlin in einem Tandem-Camp für blinde und sehbehinderte Jugendliche vertreten. Initiator ist der selbst stark sehbehinderter Berliner Journalist Thomas Nicolai.
"Wir wollen die Kontakte im zusammenwachsenden Europa fördern, das Tandem-Fahren als integrative Sportart popularisieren und die Öffentlichkeit auf die Belange von Menschen mit Sehproblemen aufmerksam machen", erklärte heute der 57-Jährige. Er hat mit einer Tour zu den Paralympics in Athen vor vier Jahren die private Initiative Tandem-Hilfen ins Leben gerufen und organisiert seitdem Hilfsprojekte für blinde und sehbehinderte Menschen aus osteuropäischen Ländern .
Das sportliche und kulturelle Programm beim 4. Internationalen Tandem-Camp sieht sechs Tagestouren vor, bei denen die Teams die Region kennen lernen. Verständigungsschwierigkeiten erwarten die Organisatoren nicht, meinte Nicolai. Die 30 Teilnehmer aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Russland, der Slowakei und Deutschland würden "ihre" gemeinsame Sprache finden.
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