Integrationshelfer ist zwar kein Beruf im klassischen Sinne - aber ein wenig "Berufung" sollte schon bei dem Wunsch, als Integrationshelfer Kindern den Besuch in einer Kita oder Schule zu ermöglichen, mitschwingen.
Derzeit gibt es noch keine Ausbildung zum Integrationshelfer.
Aber die VHS Velbert/Heiligenhaus bietet ab dem 24. Februar 2012 erstmals in NRW eine Weiterbildung zum Integrationshelfer an Kitas und Schulen an.
Gern würden andere VHS das Kurskonzept erhalten, um ebenfalls eine solche Qualifizierung anbieten zu können - jedoch überlegt die VHS Velbert/Heiligenhaus, sich dieses Schulungskonzept schützen zu lassen, um über Lizenzgebühren Geld in die eigenen Kassen zu bekommen.
Das ist durchaus nachvollziehber - doch hoffentlich dauert es dadurch nicht unnötig lange, bis auch an anderen Orten die Menschen eine Schulungsmöglichkeit wahr nehmen können. Es ist für Behinderte Kinder sehr wichtig, dass die Integrationshelfer gut auf Ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereitet sind.
Leider - da werden mir sicher viele Eltern zustimmen - ist die Arbeit der Integrationshelfer oft eher suboptimal und Eltern sehen an den vorhandenen oder nicht vorhandenen Fortschritten ihrer Kinder große Qualitätsunterschiede der bisher tätigen und kaum ausgebildeten Integrationshelfer / Innen.
Es bleibt also zu hoffen, dass dieser Kurs - er vermittelt in der Theorie und später in Rollenspielen Formen von Behinderungen und heilpädagogische Ansätze - möglichst bald flächendeckend angeboten wird.
Quelle:
Artikel in "Der Westen"