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  #1  
Alt 12.05.2007, 21:48
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angelika angelika ist offline
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Blinde Juristin will Richterin werden

Kann ein blinder oder schwer sehbehinderter Mensch Richter sein? Barbara Tschann ist die erste Blinde, die in Innsbruck das Jusstudium absolvierte. Sie will Richterin werden. Derzeit ist Tschann Rechtspraktikantin bei Gericht und sie will Richterin werden. Doch so einfach ist das nicht. Die Akten kann sie mit Hilfe eines Computers lesen. Die Seiten werden eingescannt und der Computer liest den Inhalt vor.

In Österreich fordert das Gesetz die persönliche und fachliche Eignung eines Menschen, um Richter werden zu können. Hier hat Klaus Schröder, der Vorsitzende der Gewerkschaft der österreichischen Richter und Staatsanwälte, Zweifel. Ein Richter müsse das Verhalten einer Person beurteilen können, Beweisgegenstände wie Fotos von verletzten Opfern in Augenschein nehmen und auch Beschädigungen nach Unfällen anschauen. Das alles seien Sachen, die man mit technischen Hilfsmitteln nicht machen könne.
Tschann sagt, sie empfinde den Unmittelbarkeitsgrundsatz nicht als Problem. Man nehme Parteien und Zeugen anders wahr und werde nicht von Äußerlichkeiten abgelenkt. So könne sie sehr viel über die Stimme wahrnehmen.

In Deutschland gibt es blinde Richter. So arbeitet ein Richter an einem Verwaltungsgerichtshof in zweiter Instanz. Hier sieht auch Schröder einen möglichen Ausweg, denn in einer Rechtsmittelinstanz sei man fast nur mit Aktenverfahren beschäftigt.

Tschann hofft auf die Hilfe der Göttin der Gerechtigkeit, Justitia, die blind richtet, um nicht von Äußerlichkeiten beeinflusst zu werden. "Ich finde es eigenartig, wenn Justitia mit einer Augenbinde richtet und es in Österreich ein Problem ist, blind Richterin zu werden."
Laut Gesetz können blinde Menschen den Richterberuf ergreifen. Mit 1. 1. 2006 trat das Behindertengleichstellungspaket in Österreich in Kraft. Damit sollen Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen verhindert oder beseitigt und damit die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht werden.

Am 24. Juni 2006 trat dann das Bundes-Behindertengleichstellungs-Begleitgesetz in Kraft. Im Wesentlichen wurden die diskriminierenden Berufszugangsvoraussetzungen der "körperlichen und geistigen Eignung" eliminiert.
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angie
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  #2  
Alt 12.05.2007, 21:51
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mein erster gedanke war,wie will sie die mimik ihres gegenüber einschätzen.ich bin für integration sehe es aber gerade ihm beruf richter schwierig,genauso ein blinder arzt kann keine ops machen.
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  #3  
Alt 12.05.2007, 22:11
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angelika angelika ist offline
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es ist schwer darueber zu urteilen. es gibt ein gesetz, das diskriminierung verbietet. bei der erstellung davon wird man wohl darauf geachtet haben und sich mit sachverstaendigen beraten, dass auch blinde richter recht sprechen koennen...
wie es allerdings in der praxis aussieht, wenn sie fotos beurteilen muss oder bei einem lokalaugenschein frage ich mich auch.
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  #4  
Alt 12.05.2007, 22:22
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evma evma ist offline
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ich denke das das eben ein problem ist.und das man wirklich von sich aus auch wenn es erlaubt ist solche sachen abwägen muß.sie muß recht sprechen und sie hat die verantwortung nur wie will sie etwas beurteilen wenn sie zum beispiel nicht selbst sehen kann wie etwas aussieht.und stell dir vor ein anderer beschreibt ihr das bild und sie urteilt dann aufgrund der beschreibung und es stellt sich raus das der andere vergessen hat ihr etwas zu sagen was darauf ist und das urteil ist falschwer hätte dann schuld?gerade bei gericht wird viel gelogen und betrogen und oft sind es nur mimiken die etwas verraten was ist dann.viele fragen die das thema aufwirft.ich kann ihren wunsch schon verstehen darum geht es nicht.aber wie sich das umsetzten läst?anderseits sollte man sie es studieren lassen udn sie kann immer noch als rechtsanwalt arbeiten wenn sie merkt es geht nicht.
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  #5  
Alt 12.05.2007, 22:43
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Hallo,

ich denke, es gibt so viel Urteile, die nicht "gerecht" sind ... selbst wenn sie einmal ein Urteil fällt, das nicht richtig ist, weil sie etwas nicht sehen konnte, ist das völlig in Ordnung!

Andere Richter sind sehend und verschließen dennoch die Augen oder lassen sich blenden ...

Zu Urteilen ist schwer und es sollte die Berufung darüber entscheiden und nicht die Unversehrtheit des Körpers.

Wenn sie berufen ist, wird sie ihre Arbeit gut tun ... und da spielt Blindheit keine Rolle!

Das ist so meine Meinung ...

LG

Mary


PS: es gibt einen Baugutachter, der nichts riechen kann und der muss bei jedem Termin jemanden mitnehmen, der den Geruch beschreibt ... einen Geruch zu beschreiben ist weit schwerer ... trotzdem kann dieser Gutachter gute Arbeit leisten - im Team eben ...
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

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  #6  
Alt 18.05.2007, 20:26
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angelika angelika ist offline
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Standard Blinde Juristin will Richterin werden

Barbara Tschann, blinde Rechtspraktikantin aus Innsbruck, möchte Richterin werden. Die Richtergewerkschaft hat Bedenken; berichtet die KRONE. Die Justizministerin sieht keinen "Ausschlussgrund".

Wie tief verwurzelt die Vorurteile gegenüber behinderten Menschen sind, zeigt das jüngste Beispiel aus Tirol. Eigentlich sollte es seit dem Vorjahr auch für blinde Menschen kein Problem sein, Richter zu werden. Der Nationalrat hat dies im Bundes-Behindertengleichstellungs-Begleitgesetz geregelt. Damit wurde u.a. das Richterdienstgesetz geändert.
Doch die Praxis sieht anders aus. Es wird diskutiert, ob Frau Tschann wirklich Richterin werden kann. Nicht Fragen der Qualifikation werden dabei berücksichtigt, sondern es werden grundsätzliche Bedenken geäußert. "Die Eignung als nicht vollständig gegeben", sieht etwa Klaus Schröder, Vorsitzender der Gewerkschaft österreichischer Richter und Staatsanwälte.
"Seit der Gesetzesänderung müsste es grundsätzlich für Blinde möglich sein, Richter zu werden", erklärt Klaudia Karoliny vom Aktionsbündnis "Österreich für Behindertenrechte" in der Tageszeitung ÖSTERREICH vom 12. Mai 2007. Doch sie befürchtet auch, dass es "wahrscheinlich wieder irgendwelche Schlupflöcher" gibt.
Berger: "Kein Ausschlussgrund"


In einer ersten Reaktion gegenüber BIZEPS-INFO stellt die Justizministerin Dr. Maria Berger (SPÖ) klar, dass sie "keinen Ausschlussgrund von blinden Menschen auf dem Weg zum RichterInnenamt" sieht. Wir werden in den nächsten Tagen ein ausführliches Interview mit der Justizministerin bringen.
Aktueller Stand

Selbstbestimmt Leben Innsbruck dokumentiert auf seiner Homepage den aktuellen Stand der Diskussion.
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  #7  
Alt 15.06.2007, 06:32
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Am eigenen Leib erlebt, wie hoch die Bereitschaft zur Diskriminierung ist"Barbara Tschann hat im Jahr 2006 ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck abgeschlossen. Nun möchte sie Richterin werden. Da sie blind ist, sehen einige ein Problem darin.

Die Wellen schlugen wieder hoch. Nicht zum ersten Mal wurde in Österreich diskutiert, ob eine blinde Person Richter bzw.Richterin werden kann. Der Vorsitzende der Bundessektion Richter und Staatsanwälte, Dr. Klaus Schröder, hat mehrfach - unter anderem im BIZEPS-INFO Interview - öffentlich Stellung genommen und "auf gewisse Probleme hingewiesen".
Sehr deutlich hat dagegen die Justizministerin, Dr. Maria Berger, (SPÖ) gegenüber BIZEPS-INFO dazu Position bezogen. Es bestehe kein Zweifel, dass es einen gleichberechtigten Zugang zum Richterberuf geben muss.
Ausführlichen meldet sich nun Mag. Barbara Tschann zu Wort. Im folgenden Interview legt sie deutlich ihre Beweggründe dar und hofft, ihrem "Ziel einige Schritte näher zu kommen". Auch wenn die öffentliche Diskussion schwierig war ist sie froh, "Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf Gleichstellung und Diskriminierung geleistet zu haben".
Zur Person


Mag. Tschanns beruflicher Werdegang führte sie sogar ins Ausland. Sie kommt aus Dornbirn, wo sie auch die Volksschule besuchte. Danach ist sie in einem Internat für sehbehinderte und blinde Menschen in der Schweiz gewesen; anschließend hat sie eine Handelsschule in Zürich absolviert, welche die Integration von blinden Schülern ermöglichte.
Sie erzählt, dass sie von Geburt an stark sehbehindert war und mit knapp 13 Jahren am rechten Auge erblindete. "Am linken Auge, kann ich heute noch Schatten wahrnehmen", berichtet sie weiter. Ihr sportliches Ziel ist es, sich als Dressurreiterin für die Paralympics 2008 in China zu qualifizieren.
"Will mich für Gerechtigkeit einsetzen"


BIZEPS-INFO: Warum haben Sie sich entschlossen, Jus zu studieren?
Mag. Barbara Tschann: Weil ich den Wunsch habe, in meinem Leben etwas in der Gesellschaft zu bewegen. Weil ich mich für Gerechtigkeit einsetzen will. Weil ich gegen Diskriminierung kämpfen möchte. Zu all dem braucht man aber eine juristische Ausbildung, welche einem die Grundlage für so ein Vorhaben liefert.
Ich wollte auch aufzeigen, was trotz einer Behinderung möglich ist und anderen behinderten Menschen Mut machen, dass auch sie ihre Ausbildungswünsche verwirklichen können, ohne sich von Vorurteilen davon abhalten zu lassen.
BIZEPS-INFO: In den Medien wurde sehr emotional berichtet. Wie kam es dazu, dass Ihr Berufswunsch "Richterin" öffentlich diskutiert wurde?
Barbara Tschann: Als ich als Rechtspraktikantin am Gericht anfing und nachfragte, ob ich die gleichen Chancen bekommen würde, wie ein normalsehender Mensch. Ich fragte auch nach, ob, wenn meine Leistungen während der Gerichtspraxis angemessen sind, ich auch gleich wie alle anderen zum Übernahmeverfahren zugelassen werde.
Zeitungen wurden dann auf mich aufmerksam. Ich habe ja gewusst, dass es in Österreich ein Tabuthema ist, dass blinde Meschen Richter werden sollen und dieses Tabuthema wollte ich brechen. Ich wollte Vorurteile und Barrieren abbauen, die es zu Genüge gibt.
BIZEPS-INFO: Fühlten Sie sich durch die öffentliche Diskussion diskriminiert?
Barbara Tschann: Ich habe ja dazu beigetragen, dass diese öffentliche Diskussion stattfindet. Ich fühle mich nur teilweise diskriminiert und zwar von den Leuten, welche sich vehement gegen mein Vorhaben, Richterin zu werden, aussprechen, aber anstatt Gegenargumente nur Vorurteile haben.
BIZEPS-INFO: Was meinen Sie konkret?
Barbara Tschann: Zum Beispiel, wenn ich Richterin werde, dann haben meine Richterkollegen mehr Arbeit, weil sie meine Arbeit miterledigen müssen. Die nächsthöhere Instanz hat mehr Arbeit, weil ich keine brauchbaren Urteile schreiben kann. Augenschein ist nicht möglich usw.
"Leute reden über etwas, das sie gar nicht beurteilen können"


BIZEPS-INFO: Wie empfinden Sie das?
Barbara Tschann: Im Prinzip reden diese Leute über etwas, das sie gar nicht beurteilen können, denn sie kennen mich nicht, sie kennen meine Arbeitsweise nicht und es hat noch nie einen oder eine blinde Richterin in Österreich gegeben, also woher nehmen diese Leute ihre Erfahrungswerte, und da sie noch keine Erfahrungen mit blinden Richtern gemacht haben, können es nur Vorurteile sein, welche ich als diskriminierend empfinde.
Ich finde es traurig, dass in unserer Gesellschaft in der heutigen Zeit noch so ein primitives Denken herrscht, und es hat mir gezeigt, dass dringend Handlungsbedarf in unserer Gesellschaft besteht. In Deutschland sind sie offensichtlich weiter wie bei uns in Österreich, denn da gibt es derzeit 60 blinde Richter und das Rechtssystem ist bis jetzt daran noch nicht zusammengebrochen.
BIZEPS-INFO: Wie erklären Sie sich, dass über Ihren Berufswunsch diskutiert wird, obwohl Sie - spätestens seit dem Vorjahr - ein Recht auf die Berufswahl "Richterin" haben?
Barbara Tschann: Vorurteile vieler Richter, die Angst davor haben, mit etwas konfrontiert zu werden, mit dem sie nicht umgehen können. Sie haben Angst, dass sie meine Arbeit miterledigen müssten, weil ich ja unfähig dazu bin. Die Gesellschaft allgemein leidet unter extremen Vorurteilen gegenüber behinderten Menschen.
Die Leute haben Berührungsängste und wollen nicht mit Menschen konfrontiert werden, welche eine Behinderung haben. Andererseits zeigt ein Mensch mit Behinderung den "nicht behinderten" Menschen auf, welche Defizite diese haben. Menschen, die in ihrem Leben nie etwas erreicht haben, oder immer durch andere im Leben weiter gekommen sind, fühlen sich von Menschen, welche mit Behinderung ein Hochschulstudium abgeschlossen haben, angegriffen, weil dies ihnen ihre eigenen Schwächen aufzeigt und das wollen sie nicht.
Viele Leute in unserer Gesellschaft befassen sich überhaupt nicht mit Menschen, welche eine Behinderung haben und leiden somit unter solch mittelalterlichen Vorurteilen, dass es einem durchschnittlich gebildeten Menschen in unserer Gesellschaft schlecht werden könnte. Ich habe durch diese Diskussion am eigenen Leib erlebt, wie hoch die Bereitschaft zur Diskriminierung in unserem Land ist und es hat mich erschreckt.
"Es ist noch ein sehr, sehr langer Weg"


BIZEPS-INFO: Wie schätzen Sie den Stand der Gleichstellung in Österreich ein?
Barbara Tschann: Es ist noch ein sehr, sehr langer Weg, bis die Gleichstellung in der österreichischen Gesellschaft verankert ist. Gesetze sind schön und gut, aber das Umdenken der Menschen fehlt und es bedeutet viel Aufklärungsarbeit an Schulen, in Arbeitsbetrieben, im privaten Bereich, damit die Gleichstellung auch funktionieren kann.
Ich bin der Meinung, dass Österreich noch lange nicht so weit ist. Das zeigt die Diskussion zu meinem Berufswunsch "Richterin" nur zu deutlich. Eigentlich sollte nicht darüber diskutiert werden, denn eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Menschen mit Behinderung, mit gleicher Qualifikation, Richter werden können.
BIZEPS-INFO: Freut es Sie, dass die Bundesministerin, Dr. Maria Berger, (SPÖ) klar Stellung genommen hat?
Barbara Tschann: Ich finde es sehr mutig von ihr und ich war sehr erfreut zu hören, dass sie mir keine Steine in den Weg legt. Die Aussagen der Frau Bundesministerin Berger, lassen mich hoffen, dass doch noch irgendwann ein Umdenken in unserer Gesellschaft stattfindet. Ich danke ihr auf jeden Fall für ihre Unterstützung durch ihre klare Stellungnahme. BIZEPS-INFO: Wir danken für das Interview und wünschen Ihnen viel Erfolg!
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  #8  
Alt 17.07.2007, 08:34
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ich habe gestern eine reportage ueber diese frau in orf 2 gesehen..
ich muss sagen, sie hat meine vollste bewunderung wie sie ihr leben meistert. wirklich eine ungewoehnliche frau.
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