Der Alltag des erwachsenen Menschen wird in unserer Gesellschaft wesentlich durch das Arbeitsleben ausgefüllt. Auch dem geistig behinderten Menschen gibt die Arbeit Möglichkeit zur Selbstbestätigung, Selbständigkeit, sozialen Anerkennung und zum Leben in der Gemeinschaft. Erfahrungen im Arbeitsleben können die Persönlichkeits- und Sozialentwicklung positiv beeinflussen. Geistig behinderten Menschen muss daher der Anspruch auf dauerhafte Eingliederung in die Arbeitswelt gesichert werden." (aus dem Grundsatzprogramm der Bundesvereinigung Lebenshilfe 1990, Seite 45).
Die große Mehrzahl der erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung geht mit dem Ziel einer beruflichen Bildung und anschließenden beruflichen Tätigkeit in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Neben der Werkstatt gibt es aber auch verschiedene Ansätze der Integration von Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (z.B. ausgelagerte Plätze einer Werkstatt, Integrationsbetriebe, Unterstützung durch eine Arbeitsassistenz etc.).
Im folgenden werden sowohl Informationen zu Themen der beruflichen Bildung, Förderung und Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) als auch Informationen zum Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bereitgestellt.
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25.08.06Seminar: Vom Berichtswesen des operativen Controllings zur Balanced Scorecard (BSC) von Fortbildungsinstitut inForm (Quelle: Lebenshilfe)