Lahme Ente in New York
Maximilian Dorner:
Lahme Ente in New York
"Die Grenzen meines Körpers sind nicht die Grenzen meiner Welt", sagt Maximilian Dorner über seine Behinderung. Vor drei Jahren hat er die Diagnose Multiple Sklerose bekommen, seitdem trotzt er seiner Krankheit, indem er einfach über sie schreibt. Letztes Jahr hat es sein Buch "Mein Dämon ist ein Stubenhocker" in die Bestsellerlisten geschafft. Darin erzählt er von den alltäglichen und manchmal echt peinlichen Problemen mit seinem kleinen Makel -Stichwort Inkontinenz.
Volle Kraft voraus
Damit nun aber keine Missverständnisse aufkommen. Maximilian Dorner macht nicht erst auf sich aufmerksam, seit er Besitzer eines Behindertenausweises ist. Ganz im Gegenteil: Für seinen Debütroman "Der erste Sommer" heimste der Münchner Autor 2007 direkt den Bayrischen Kunstförderpreis ein. Davor studierte der 36-Jährige Dramaturgie, drehte Filme, machte Theater und gründete sogar einen eigenen Verlag. Ein echter Allrounder also, der wahrscheinlich mehr Power und Elan hat als so manch Gesunder.
Recht zur Unvernunft
In seinem neuen Buch "Lahme Ente in New York" stellt sich der Münchner nun einer echten Herausforderung: Mit seinem körperlichen Handikap geht er in die schnellste Stadt der Welt – New York.
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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