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Mein Freund Twist -ein junge hat ADS
Ein Junge hat ADS
Susan Shreve
„Jeden Tag... bin ich die Eingangstreppe der Grundschule Stockton mit demselben Gefühl im Bauch hochgegangen. Wegen meinem Lispeln, wie Meg gesagt hat. Wegen meinen Förderlehrern und meinen Lernbehinderungen. Weil alle – zuerst nur die Lehrer und dann auch die Kinder – mich ansehen und darauf warten, was als Nächstes passiert.“ (S. 29)
Der 11-jährige Ben Carter ist der Ich-Erzähler dieses Buches. Sowohl er wie auch sein Freund Twist sind keine bequemen Kinder. Sie haben ein gemeinsames Problem: ADS.
Nach den Osterferien kommt Twist als neuer Schüler in die 5. Klasse und Ben hat zum ersten Mal in seinem Leben einen Freund. Mit Twist ist es nie langweilig. Er lebt als Einzelkind bei seinem Vater und hat schon viele Umzüge mitgemacht. Während Ben ein guter Charakter bescheinigt wird, umweht Twist der Ruf eines Kriminellen. Als die Eltern der 5. Klasse fordern, dass Twist die Schule verlassen soll, da er einen schlechten Einfluss auf seine Mitschüler ausübe, setzt Ben alles daran, dass sein Freund in der Klasse bleiben kann.
Ein Buch, das auf vielfältige Weise die Erfahrungen eines mit ADS lebenden Jungen darstellt und in dem sich manch betroffener Jugendlicher wieder finden dürfte.
Ein wenig simplifiziert und hollywoodmäßig gelingt es Ben und Twist letztendlich – aufgrund einer auf positiver Verstärkung basierenden Vereinbarung mit Meg, der Schwester von Ben - verhältnismäßig problemlos während der täglichen 8 Schulstunden keinen Ärger mehr zu machen. Eine einfache Lösung wird hier suggeriert: Statt Ritalin brauchen Ben und Twist sich „einfach nur zusammen zu nehmen“...
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