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Alt 29.05.2008, 19:24
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evma evma ist offline
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Standard Dysthymia

Dysthymia - neurotische Depression


Diese Störung bedeutet eine krankhafte Neigung zu traurigen Stimmungen. Sie ist eine Unterform einer chronischen depressiven Verstimmung, ist nicht so schwer wie diese, dauert aber länger an. Die Betroffenen sind mindestens zwei Jahre lang depressiv, erleben jedoch manchmal auch helle Tage oder Wochen, in denen sie eine gute Stimmung haben. Meistens sind sie jedoch müde, erfolglos und niedergeschlagen. Die lang anhaltenden depressiven Phasen sind geprägt durch eine depressive Niedergeschlagenheit, eine Störung des Selbstwertgefühls, Unsicherheit, Selbstzweifel und Angst. Aber auch körperliche Symptome können schwach vorhanden sein. Das negative Denken wie Schuldgefühle, Sünde, das ständige Denken an eine Verarmung, eben all das, was sonst für eine Depression typisch ist, ist nicht beziehungsweise nur selten zu beobachten.
Daß die Auswirkungen dieser Depression als leichter bezeichnet werden, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß auch diese Menschen schwer an ihrer Krankheit leiden. Fast das Gegenteil ist anzunehmen. Erkrankte an einer schweren Depression mit psychotischen Symptomen können nach einigen Wochen wieder total gesund sein, so daß die Krankheit nur eine schlechte Erinnerung bleibt. Depressive, die an einer dysthymischen Depression erkrankt sind, können aufgrund der längeren Dauer und der Hartnäckigkeit der Störungen daran verzweifeln und resignieren. Sie halten sich selbst für nicht behandelbar und deswegen auch für unheilbar erkrankt. Sie können zwar den Alltag mehr schlecht als recht bewältigen, jedoch strengt sie alles sehr an und es bleibt kein Raum für Entspannung und Erholung übrig.
Eine Dysthymia tritt meist im frühen Erwachsenenalter auf und kann sich über viele Jahre hinziehen. Dabei variiert die Intensität der Störung ständig. Ist man schon älter, kann diese Störung nach einer schweren Depression als Rest der Erkrankungen zurückbleiben.


quelle depressionen-depression.net
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  #2  
Alt 29.05.2008, 19:25
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Die typische Depression - Major Depression

Die typische Depression ist nach der klassischen Definition eine schwere Depression, die früher auch als endogen bezeichnet wurde. Spricht man von einer Major Depression, bedeutet dies im allgemeinen einen phasenhaften Verlauf, und es wird auf eine schwere Depression hingewiesen.
Die typische Depression ist in jeder Altersklasse anzutreffen. Das Durchschnittsalter der Erkrankung liegt bei circa 25 Jahren. Den depressiven Episoden gehen meist psychosoziale Belastungen voraus wie zum Beispiel Verluste durch Trennung oder Tod. Aber auch chronische Krankheiten, Alkoholmissbrauch oder Tablettenkonsum können zu einer Major Depression führen. Bei dieser Art von Depression ist ein massenhafter Verlauf möglich. Das heißt, daß immer wieder einzelne Episoden auftreten können und dazwischen Phasen liegen, die von der Krankheit nicht gezeichnet sind. Zum Verlauf dieser Art der Depression gehört aber auch ein mögliches tödliches Ende. Man schätzt, daß bis zu 15 % der an dieser Art von Depression erkrankten Menschen einen Selbstmord versucht, wenn die Depression nicht behandelt wird. Wesentlich höher, circa 50 %, ist das Selbstmordrisiko bei über 55-jährigen, wenn sie von dieser Depression betroffen sind. Die häufigste Ursache für eine Selbsttötung ist eine Depression, die nicht erkannt und behandelt wird.
Kennzeichen der Major Depression:
- man ist den ganzen Tag niedergeschlagen und deprimiert
- man hat an nichts mehr Interesse, kann sich für nichts mehr begeistern, hat an nichts mehr Freude
- Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, veränderter Appetit
- Schlafstörungen und dadurch erhöhtes Schlafbedürfnis
- Ruhelosigkeit oder Antriebslosigkeit
- Müdigkeit und Energielosigkeit
- starke Verminderung oder totaler Verlust der Sexualität
- Gedanken und Gefühle, wertlos zu sein und an allem Schuld zu haben
- langsames Denken und eine schlechte Konzentration
- Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen
- immer wiederkehrende Gedanken über den Tod, Selbstmordpläne oder -phantasien
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  #3  
Alt 29.05.2008, 19:26
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Bipolare Störungen - Manisch-depressive Störungen - Was ist manisch depressiv?

Bipolare Störungen sind Störungen, bei denen der Betroffene beide Pole des Spektrums kennt. Dies bedeutet, daß in der depressiven Stimmung das Spektrum der depressiven Störung erlebt wird, in der manischen Phase wird der Erkrankte besonders kreativ, strotzt vor Energie, benötigt kaum Schlaf und hat tausende von Ideen. Obwohl auf den ersten Blick die manische Phase nicht so schlimm zu sein scheint, wissen Angehörige und Freunde, daß auch diese Phasen besonders gefährlich sein können. Denn der Erkrankte verliert in diesem Zustand die Fähigkeit, sein Handeln und die daraus entstehenden Konsequenzen einzuschätzen. Es kann sein, daß sie sich am Abend vorher in Gefahr bringen oder das Fehlentscheidungen ihr weiteres Leben erschwert. Oft treten in dieser Phase fatale Fehlentscheidungen auf. Es werden zum Beispiel riskante finanzielle Unternehmungen gestartet, plötzlich wird ein neues teures Auto gekauft oder man fährt kurzentschlossen in einen Urlaub, den man sich gar nicht leisten kann. So werden die Familien von manisch-depressiven Menschen innerhalb kürzester Zeit in den finanziellen Ruin getrieben.
Bei einer bipolaren Störung ist der Betroffene sehr in seinem Alltag beeinträchtigt. Schwere Fälle sollten zum Schutze des Patienten in eine Klinik eingewiesen werden. Bipolare Störungen treten meist wiederholt auf. Über 90 % der Erkrankten, die schon einmal eine manischen Phase gehabt haben, werden eine weitere erleben. Zusätzlich besteht ein hohes Selbstmordrisiko, das bei über 10 % liegt. Diese Störung tritt bei Männern und Frauen gleich häufig auf.
Kennzeichen einer bipolaren Störung
Eine bipolare Störung wird dann diagnostiziert, wenn der Betroffene eine abgegrenzte Phase auffälliger Hochstimmung für mindestens eine Woche erlebt. Dabei treten folgende Symptome auf
- starke Überschätzung der eigenen Größe und der eigenen Möglichkeiten
- ein sehr verringertes Schlafbedürfnis
- man redet sehr viel
- man ist zerstreut und abgelenkt
- ausschweifende Unternehmungen, die ein erhöhtes Risiko, sei es für die Gesundheit oder finanziell, in sich bergen
- sehr sprunghaftes Denken
- sehr gesteigerte Aktivitäten, zum Beispiel bei der Arbeit, bei der Sexualität oder in finanziellen Belangen
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  #4  
Alt 29.05.2008, 19:28
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Depressionstest nach Goldberg - Test bei Depressionen

Das untenstehende Formular stellt den Depressionstest nach Ivan K. Goldberg dar, einem anerkannten Psychiater, der schon seit vielen Jahren Forschung im Bereich Diagnostik und Behandlung von Depressionen betreibt.
Anhand der Auswertung können Sie herausfinden, ob die Anzeichen einer Depression bei Ihnen vorhanden sind und Sie möglicherweise Hilfe benötigen.

Wichtig: Dieser Test ist keine Diagnose und soll auch nicht als solche verstanden werden, er dient lediglich zum Herausfinden einer Tendenz zur Depression. Falls Sie glauben, eine Depression zu haben, wenden Sie sich bitte an einen Arzt!
http://www.depressionen-depression.n...dberg-test.htm
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  #5  
Alt 30.05.2008, 18:44
Nancy
 
Beiträge: n/a
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Danke für die Beiträge, liebe Eva.

Meines Wissens dauert eine Depression unter Behandlung nicht länger als ein paar Monate.

Vor allem sollte eine längere Medikation nicht erfolgen, da ansonsten die Gefahr einer Medikamentenabhängigkeit besteht.

LG
Nancy
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  #6  
Alt 31.05.2008, 08:09
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ria.roos ria.roos ist offline
Forengeist
 
Registriert seit: 10.10.2007
Ort: 53721 Siegburg
Beiträge: 1.583
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Liebe Evma,

Danke für die wieder mal tollen Beiträge!

Diese ganzen Depressionen muss ich wohl auch schon mal gehabt haben, es ist niederschmetternd.
Da steht man morgens auf und weiß nicht wofür man atmet, hofft auf den Abend, dass man die Augen schließen kann und nicht mehr denken musss, Erlösung für eine zu kurze Nacht, habe ich alles durch, furchtbar!!!!
Hilfe habe ich nicht bekommen, habe mich selbst immer wider aufrichten müssen, ein elender Kampf um jede Stunde, jeden Tag, um jeden Termin den man wahrzunehmen hat.
Aber wem schreibe ich das hier!
Sicherlich ging es Euch allen in gewissen Zeiten nicht anders!

Liebe Grüße
ria.roos
__________________
"Das leben ist schön und lebenswert,
ich liebe es!"


http://www.Ria-Roos.de

ria.roos
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  #7  
Alt 31.05.2008, 08:26
Nancy
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Sicherlich ging es Euch allen in gewissen Zeiten nicht anders!

Liebe Ingrid,

ich habe es eigentlich nie zugelassen, mich dauerhaft von Stuationen unterdrücken und kleinkriegen zu lassen.

Das Leben ist, auch wenn oft Stress und unvorhersehbare Ereignisse, gerade mit unseren Kids, dazwischen funken, zu wertvoll und zu kurz, es in einem tiefen Loch zu verbringen.

Neben allen Handicaps und Einschränkungen, denen wir uns nicht entziehen können, gibt es immer Möglichkeiten, sich auf die schönen Dinge im Leben zu freuen, sich eine Auszeit zu nehmen, die wir nach eigenen Vorstellungen gestalten.

Dem Stress und den Unannehmlichkeiten dürfen wir nicht die Macht geben, uns das Dasein zu versalzen.

Es ist später als Du denkst!
Deswegen: Sorge Dich nicht, lebe!

Denke an Deine Signatur.

LG
Nancy
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