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Alt 16.07.2008, 16:14
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Standard Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)

Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)Beschreibung

Das chronische Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome: CFS) ist ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Hauptsymptom ist eine lähmende geistige und körperliche Erschöpfung und Müdigkeit, für die sich keine körperlichen Ursachen finden lassen und die über sechs Monate andauern. Auch Schonung oder Ruhe können das CFS nicht beheben.

Es bestehen erhebliche Überlappungen mit der Fibromyalgie (rheumatische Erkrankung). Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Über die Verbreitung des CFS gibt es für Deutschland keine gesicherten Angaben. Nach Schätzung von Fatigatio e.V. leiden in Deutschland ca. 300.000 Menschen aller Altersgruppen an CFS.

Bisherige Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass etwa 0,2 bis 0,4 Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind. Am häufigsten tritt die anhaltende Erschöpfung zwischen Anfang 20 und Mitte 40 zum ersten Mal auf. Auch Kinder können erkranken allerdings seltener.


Eine eindeutige und beweisbare Ursache für das CFS gibt es nicht.

Immunfehlfunktionen oder -defekte, Viren, hormonelle Störungen, Pilze, psychische Faktoren, anhaltender Streß oder Umweltgifte werden als Auslöser diskutiert. Einig sind sich die Forscher, dass eine Schwächung bzw. chronische Aktivierung des Immunsystems Kern der Erkrankung ist.

Komplexe Krankheit

Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist ein komplexes Krankheitsbild, das die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Erkrankten oft jahrelang massiv beeinträchtigt. Bei der Mehrzahl der Erkrankten entwickelt sich die Krankheit schlagartig nach einem benennbaren Ereignis. Andere berichten von einer schleichenden Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes.

Eine Arbeitsgruppe der amerikanischen Gesundheitsbehörde Center of Disease Control erarbeitete Symptom-Kriterien für die Diagnostik des chronischen Müdigkeitssyndroms. Dabei wird zwischen Haupt- und Nebenkriterien unterschieden
Komplexe Krankheit

Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist ein komplexes Krankheitsbild, das die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Erkrankten oft jahrelang massiv beeinträchtigt. Bei der Mehrzahl der Erkrankten entwickelt sich die Krankheit schlagartig nach einem benennbaren Ereignis. Andere berichten von einer schleichenden Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes.

Eine Arbeitsgruppe der amerikanischen Gesundheitsbehörde Center of Disease Control erarbeitete Symptom-Kriterien für die Diagnostik des chronischen Müdigkeitssyndroms. Dabei wird zwischen Haupt- und Nebenkriterien unterschieden
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  #2  
Alt 16.07.2008, 16:16
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Standard

CFS ist eine Erkrankung, die sowohl Medizinern als auch Betroffenen häufig nicht bekannt ist. Es gibt keine Laboruntersuchungen oder Untersuchungen mit Hilfe von Apparaten, welche die Diagnose CFS sichern. Daher wird der Arzt sehr genau die Symptome erfragen. Ausserdem müssen Erkrankungen ausgeschlossen werden, die ähnliche Symptome hervorrufen
Bisher gibt es keine einheitliche und gesicherte Therapie des CFS. Die Therapie sollte sich an den Hauptsymptomen des Patienten orientieren. So werden beispielsweise Gelenk- oder Kopfschmerzen mit Schmerzmitteln behandelt. In Einzelfällen machte man gute Erfahrungen mit modernen Antidepressiva oder Stimulanzen.

Bei vielen, aber keineswegs bei allen Patienten ist eine Psychotherapie ein Weg, von Symptomen der CFS befreit zu werden. Gesichert ist lediglich die Wirksamkeit einer ausreichend langen und speziell auf Patienten mit CFS zugeschnittenen Verhaltenstherapie.

Die Belastung der Patienten sollte nach dem Grundsatz erfolgen: Soviel Belastung und Aktivität wie möglich, soviel Schonung wie nötig. Eine positive Wirkung hat ein angeleitetes körperliches Training mit allmählich gesteigerter körperlicher Aktivierung.


Da es bisher keine gesicherte Therapie gibt, ist es sehr schwer eine Aussage über die Prognose zu treffen. Viele Patienten leiden jahrelang unter CFS, stellen dann aber eine langsame Besserung über Jahre fest. Dabei kommt es häufig zu Rückfällen.

Manche Patienten erholen sich vollständig. Inwieweit das Bemühen der Patienten eine Rolle spielt, sich auf das Leben mit CFS so gut wie möglich einzurichten ("coping"), bleibt dahingestellt.




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