Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)

Beschreibung
Das chronische Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome: CFS) ist ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Hauptsymptom ist eine lähmende geistige und körperliche Erschöpfung und Müdigkeit, für die sich keine körperlichen Ursachen finden lassen und die über sechs Monate andauern. Auch Schonung oder Ruhe können das CFS nicht beheben.
Es bestehen erhebliche Überlappungen mit der
Fibromyalgie (rheumatische Erkrankung). Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Über die Verbreitung des CFS gibt es für Deutschland keine gesicherten Angaben. Nach Schätzung von
Fatigatio e.V. leiden in Deutschland ca. 300.000 Menschen aller Altersgruppen an CFS.
Bisherige Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass etwa 0,2 bis 0,4 Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind. Am häufigsten tritt die anhaltende Erschöpfung zwischen Anfang 20 und Mitte 40 zum ersten Mal auf. Auch Kinder können erkranken allerdings seltener.
Eine eindeutige und beweisbare Ursache für das CFS gibt es nicht.
Immunfehlfunktionen oder -defekte, Viren, hormonelle Störungen, Pilze, psychische Faktoren, anhaltender Streß oder Umweltgifte werden als Auslöser diskutiert. Einig sind sich die Forscher, dass eine Schwächung bzw. chronische Aktivierung des Immunsystems Kern der Erkrankung ist.
Komplexe Krankheit
Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist ein komplexes Krankheitsbild, das die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Erkrankten oft jahrelang massiv beeinträchtigt. Bei der Mehrzahl der Erkrankten entwickelt sich die Krankheit schlagartig nach einem benennbaren Ereignis. Andere berichten von einer schleichenden Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes.
Eine Arbeitsgruppe der amerikanischen Gesundheitsbehörde Center of Disease Control erarbeitete Symptom-Kriterien für die Diagnostik des chronischen Müdigkeitssyndroms. Dabei wird zwischen Haupt- und Nebenkriterien unterschieden
Komplexe Krankheit
Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist ein komplexes Krankheitsbild, das die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Erkrankten oft jahrelang massiv beeinträchtigt. Bei der Mehrzahl der Erkrankten entwickelt sich die Krankheit schlagartig nach einem benennbaren Ereignis. Andere berichten von einer schleichenden Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes.
Eine Arbeitsgruppe der amerikanischen Gesundheitsbehörde Center of Disease Control erarbeitete Symptom-Kriterien für die Diagnostik des chronischen Müdigkeitssyndroms. Dabei wird zwischen Haupt- und Nebenkriterien unterschieden
quelle netdoc