Seltene Gehirnerkrankung PSP: Das große Taumeln
München (netdoktor.de) - Die seltene Gehirnerkrankung
PSP lähmt die Augen von Patienten und lässt sie torkeln wie im Vollrausch. Viele Symptome ähneln der Parkinson-Erkrankung, doch das Leiden schreitet viel schneller voran. PSP steht für „Progressive Supranuclear Palsy“ oder Progressive Supranukleäre Blickparese. In Deutschland betrifft sie nur etwa 12.000 Menschen, sagt Dr. Stefan Lorenzl auf einer Pressekonferenz des Münchner Klinikums Großhadern. Ein typisches Kennzeichen ist, dass die Augen gelähmt und die willkürlichen Augenbewegungen nach und nach unmöglich werden. In der Frühphase ist den Patienten deshalb dauernd schwindelig. Sie stürzen und haben Probleme beim Lesen, Treppensteigen oder Autofahren. Die Menschen torkeln und taumeln wie im Vollrausch. Lesen Sie mehr:
PSP - Das große Taumeln