Neue Methode kann Epilepsie häufig schon im Mutterleib erkennen und erfolgreich behandeln
Epilepsie kann mit neuen Methoden häufig schon im Mutterleib erkannt und erfolgreich behandelt werden. Verantwortlich für die Krankheit seien neben Hirnschädigungen vor allem Stoffwechselstörungen. Dies erklärte kürzlich Prof. Gerhard Kurlemann, Leiter der Neuropädiatrie am Uniklinikum Münster gegenüber dem Nachrichtensender "n-tv". Demnach sei die häufigste Form die sogenannte Vitamin-B6-Epilepsie. "Stoffwechselstörungen können sie extrem elegant über die Mutter hinweg therapieren", erläuterte Kurlemann, dessen Behandlungszentren erst kürzlich als bundesweit erstes Epilepsiezentrum zertifiziert wurde. Ein Großteil der Epilepsien würden demnach nicht zum Ausbruch kommen, wenn frühzeitig ein Vitamin-Präparat verabreicht würde. Aktuell leidet rund 1% der Deutschen unter der chronischen Krankheit.
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