
29.09.2007, 11:09
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Asthma bronchiale
Asthma bronchiale
Allgemeines
Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Krankheit im Kindes- und Jugendalter. Etwa 10% aller Kinder unter 15 Jahren leiden unter Asthma, wobei Jungen doppelt so häufig wie Mädchen erkranken. Im Verlauf der Pubertät verschwindet bei mindestens der Hälfte der betroffenen Kinder das Asthma. Doch die Atemwege reagieren bei über 50% der Patienten auch nach mehreren Jahren ohne Beschwerden noch überempfindlich. Rund ein Drittel der im Jugendalter beschwerdefrei gewordenen Asthmatiker erleidet in seinem weiteren Leben einen Rückfall.
Obwohl Asthma bronchiale nicht heilbar ist, muss die Krankheit keineswegs einen schwerwiegenden Verlauf mit lebensbedrohlichen Komplikationen nehmen. Es steht eine Vielzahl medikamentöser und anderer therapeutischer Hilfen bereit. Wichtig ist vor allem das frühzeitige Erkennen des Asthmas. Leider deuten viele Betroffene erste Anzeichen oftmals falsch. Meist vergehen daher im Durchschnitt fünf Jahre bevor die Krankheit behandelt wird. In dieser Zeit hat sich oft schon ein chronischer Zustand entwickelt. Spezielle Asthmaschulungen erleichtern Asthmatikern das Leben. Neben wichtigen Infos rund um ihre Krankheit lernen junge Patienten ihre individuellen Grenzen auszuloten, die oftmals nicht so eng sind wie ihre Eltern glauben. Ziel einer Therapie ist es, dass ein erkranktes Kind so normal wie möglich am täglichen Leben teilnehmen kann. Dazu haben sich Schulungen sehr gut bewährt, bei dem Kind und Eltern lernen, mit der Krankheit umzugehen.
Geändert von Nancy (11.03.2008 um 23:00 Uhr).
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29.09.2007, 11:10
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Ursachen
Es gibt zwei verschiedene Formen: das allergische und das nichtallergische Asthma bronchiale. Diese Unterscheidung wird allein aufgrund der zu Grunde liegenden Ursache getroffen. Während beim allergischen Asthma (15%) spezifische Auslöser verantwortlich sind, welche auch als Allergene bezeichnet werden, entsteht die nichtallergische Form (5%) im Verlauf von Atemwegsentzündungen. Auch genetische Disposition spielt eine Rolle. Allergene sind ursächlich für das allergische Asthma: - Kot der Hausstaubmilben
- Blütenpollen von Pflanzen, Bäumen und Sträuchern
- Tierhaare
- Schimmelpilze
- bestimmte Stoffe am Arbeitsplatz wie Mehl, Holzstaub etc.
Beide Asthma-Formen können aber auch durch eine Vielzahl unspezifischer Auslöser hervorgerufen werden. Sie können in jedem Lebensalter auftreten! Diese sog. Mischformen stellen mit 80% den größten Anteil dar. Die Unterscheidung der verschiedenen Asthmaformen hat große Bedeutung für die Behandlung. Unspezifische Auslöser, ursächlich für beide Asthmaformen: - körperliche Belastung (Anstrengungsasthma)
- psychische und emotionale Ursachen
- kalte und verschmutzte Luft
- bestimmte Medikamente, v. a. Beta-Rezeptorenblocker (Medikament gegen Bluthochdruck) und Acetylsalicylsäure (Medikament gegen Schmerzen)
Krankheitsbild
Die Krankheitszeichen ergeben sich aufgrund der anfallsartig auftretenden Verengung der Atemwege (= Atemwegsobstruktion). Anfällige Personen leiden unter Luftknappheit und Brustenge, wobei es dem Asthmatiker besonders schwer fällt, die in den Lungen befindliche Luft auszuatmen. Daraus resultieren die typischen pfeifenden Geräusche. Gleichzeitig bildet sich zäher Schleim, der schwer ab zu husten ist. Typischerweise treten die Asthmaanfälle nachts und in den frühen Morgenstunden auf. Einerseits kann zwischen zwei Anfällen ein unterschiedlich langer Zeitraum mit völliger Beschwerdefreiheit liegen, und andererseits variiert die Schwere der Anfälle stark.
Da es dem Asthmatiker schwer fällt, ausreichend Luft zu holen, hat er während der Anfälle große Angst zu ersticken. Die natürlichen Reaktionen unseres Körpers auf Angst verstärkt die Atemnot zusätzlich. Deshalb ist es für Sie als Patienten von größter Wichtigkeit Mechanismen zu kennen, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
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29.09.2007, 11:11
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Auswirkungen
Eine der gefährlichsten Folgen ist der sogenannte Status asthmaticus: Ein über mehrere Stunden andauernder Zustand der Atemnot, der für den Asthmatiker lebensbedrohlich ist. Deshalb sollte in diesem Fall sofort ein Notarzt gerufen werden. Mögliche weitere Folgen entstehen durch die Überdosierung von Anti-Asthmamitteln. Häufig liegt das am falschen Gebrauch der sogenannten Dosieraerosole. Dabei wird ein Gerät benutzt, das Medikamente so fein zerstäubt, so dass diese über die Einatemluft aufgenommen werden können. Lassen Sie sich die Anwendung ruhig wiederholt zeigen. Das gilt insbesondere beim Wechsel zu neuen Produkten.
Erkennung
Oft kann der Kinder- und Jugendarzt durch die genaue Schilderung der Symptome, wie z. B. anfallsartig auftretende Luftnot, Brustenge, pfeifende Geräusche beim Ausatmen sowie Husten, eine erste Verdachtsdiagnose stellen. An dieser Stelle sind Sie gefragt: Berichten Sie Ihrem Arzt genau, wie, wann und wo die Atemnot auftritt. Beobachten Sie Ihr Kind gut. Klagt es besonders bei sportlicher Betätigung im Freien, im Sportunterricht über Atemnot, oder bei Radtouren an blühenden Wiesen entlang?
Mögliche Zusammenhänge bestehen zu bestimmten Tages- oder Jahreszeiten, aber auch berufliche Tätigkeiten können von Wichtigkeit für Diagnostik und Therapie sein. Abhängig davon, wie oft Symptome auftreten, lässt sich der Schweregrad des Asthmas festlegen. Diese erste Einteilung wird dann noch durch weitere diagnostische Tests, z. B. der Lungenfunktions-prüfung und einer ausführlichen Allergiediagnostik, ergänzt. Einteilung des Asthmas nach Schweregrad:
- Schweregrad 1: Intermittierendes Asthma - Husten und Atemnot seltener als 6 x pro Jahr
- Schweregrad 2: Persistierendes Asthma - Symptome mindestens 6 x pro Jahr und nicht mehr als 1 x pro Woche, maximal 2 x pro Monat
- Schweregrad 3: Persistierendes, mittelschweres Asthma - Verlauf anfallsartig, deutliche Symptome mehr als 1 x pro Woche tagsüber, mehr als 2 x pro Monat nachts
- Schweregrad 4: Persistierendes, schweres Asthma - starke Symptome an den meisten Tagen und Nächten, deutliche Beeinträchtigung des täglichen Lebens
Zur Erkennung einer Allergie gehört auch der Prick-Hauttest. Bei diesem Test bekommt der Patient Lösungen verschiedener Stoffe auf die Innenseite Unterarm aufgetragen, auf die er möglicherweise allergisch reagiert. Ist das der Fall, kann der Arzt nach 15 bis 20 min eine umschriebene Hautrötung und -schwellung feststellen. Diese kann durch den so genannten Allergen-Provokationstest bestätigt werden. Für diesen Test inhaliert der Patient unter ärztlicher Aufsicht das verdächtigte Allergen. Dabei können über einen Lungenfunktionstest und subjektive Beschwerden die Reaktionen gemessen werden.
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29.09.2007, 11:12
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Therapie
Die Behandlung von Asthma soll die Anfallshäufigkeit reduzieren, die Überreaktivität der Bronchien dämpfen und den Patienten vor Spätschäden bewahren. Dementsprechend dient die medikamentöse Therapie des allergischen Asthmas der Vorbeugung von Asthmaanfällen. Es sollte zunächst die auslösende Ursache direkt therapiert werden. Liegt also die allergischen Form des Asthmas vor, sollten die betreffenden Allergene gemieden werden. Bei der nichtallergischen Form sollte jeder Betroffene sich gut vor entzündlichen Erkrankungen der Atemwege schützen.
Bei der Behandlung richtet sich der behandelnde Arzt nach dem Schweregrad der Erkrankung und therapiert nach einem festgelegten Stufenschema.
Folgende Medikamentengruppen kommen zum Einsatz:- Medikamente, welche die verengten Atemwege direkt entspannen und entkrampfen: sogenannte Bronchodilatatoren wie Terbutalin, Salbutamol, Theophyllin und Ipratropiumbromid
- Medikamente, welche die chronische Entzündung beeinflussen: sogenannte Glukokortikoide
- Medikamente, welche die Überempfindlichkeit gegen die auslösenden Stoffe vermindern sollen: wie Cromoglicinsäure, das die Mastzellen stabilisiert und so die Ausschüttung von Histamin verhindert.
- Medikamente, die das Abhusten des zähen Schleims verbessern: Bromhexin, Ambroxol oder Acetylcystein
Oft werden mehrere Medikamente kombiniert. Viele Arzneistoffe werden als Inhalationsspray (Dosieraerosole) in die Einatemluft gesprüht und wirken so direkt an den gereizten und verengten Bronchien. Dabei ist es wichtig, frühzeitig gegen die entzündlichen Veränderungen in den Bronchien vorzugehen. Andere Medikamente sind in Tablettenform einzunehmen.
Wichtig für Patienten ist die Teilnahme an einer Asthmaschulung. Dort können Sie Fragen zu Asthma stellen und die richtige Handhabung der Dosieraerosole erlernen. Außerdem werden Ihnen durch Information und Übungen ein weiteres Verständnis für Ihre Erkrankung gegeben, und die Ängste vor eventuellen Notfällen abgebaut. Auch der Kontakt mit anderen Betroffenen macht für viele Patienten den Umgang mit der Erkrankung leichter. Speziell ausgebildete Kinder- und Jugendärzte können mit einem Team gemeinsam betroffenen Kindern und ihren Eltern altersentsprechende Schulungen zukommen lassen.
Als wichtigstes Instrument zur Selbstkontrolle steht das Peak-Flow-Messgeräts zur Verfügung. Bei der Untersuchung werden während der Atemtätigkeit des Patienten verschiedene Werte gemessen. Damit kann man einerseits den individuellen tageszeitlichen Verlauf des Asthmas ermitteln und andererseits eine optimale Anpassung der Dosierungszeitpunkte festlegen. Allerdings sind die Messwerte in hohem Maße von der Mitarbeit des Patienten abhängig
Als ergänzende therapeutische Mittel sind Entspannungsverfahren wie Atemtherapie, autogenes Training und eine unterstützende Psychotherapie zu nennen. Gerade die Kombination von Allgemeinmaßnahmen, medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung wird von den Patienten als sinnvolle Ergänzung zunehmend in Anspruch genommen.
Ausdauersport, besonders Schwimmen, sind für Kinder mit Asthma bronchiale besonders geeignet. Weniger geeignet ist dagegen Skilanglauf, da bei dieser Sportart über einen längeren Zeitraum kalte Luft eingeatmet wird, welche die Bronchialschleimhaut reizt und zu Asthmaanfällen führen kann.
Das gemeinsame Behandlungsziel der Ärzte und Therapeuten ist es, Beschwerden im Alltag zu vermeiden und insbesondere bei Kindern die ungestörte Teilnahme am Schulunterricht, Sport und Spiel zu ermöglichen.
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29.09.2007, 11:13
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Wichtiger Hinweis
Patienten mit einem Asthma bronchiale können bei sachkundiger ärztlicher Betreuung und gesundheitsbewusster Lebensführung uneingeschränkte körperliche und geistige Leistungen vollbringen.
Vorsorge
Asthmatische Erkrankungen treten gehäuft innerhalb von Familien auf. Ein bekanntes Risiko für die spätere Entwicklung eines Asthma bronchiale besteht in der Allergenexposition während der frühen Kindheit. Allergenexposition bedeutet, dass ein ständiger Kontakt mit Stoffen, die einen Asthmaanfall bei Personen mit sehr empfindlichen Atemwegen auslösen, besteht. Besonders gefährlich ist vor allem der Kontakt mit der Hausstaubmilbe und Passivrauchen innerhalb des ersten Lebensjahrs.
Fraglich sind die Bedeutung der Ernährung und der Einfluss sozialer Faktoren. Bekannt ist allerdings, dass bei großer Geschwisterzahl Heuschnupfen seltener auftritt. Möglicherweise senken häufige Infekte in der frühen Kindheit das Risiko späterer allergischer Atemwegserkrankungen. Allgemeine vorbeugende Maßnahmen bestehen im Verzicht auf Tierhaltung (Tierhautschuppen, Vorratsmilbe, Schimmelpilze) und unnötiger Staubquellen (Hausstaubmilben). Bei der recht häufigen Hausstaubmilben-Allergie kann durch die Verwendung hautfreundlicher, milbendichter Kopfkissen und Matratzenüberzüge (evtl. auch "Allergiker-Matratzen") der ständige Kontakt mit dem Allergen deutlich verringert werden. Allerdings fördert übertriebene Hygiene in der Kindheit laut aktueller Studien die Entwicklung von Allergien.
Eine der wichtigsten Maßnahmen ist das "Nichtrauchen"!
Erste Hilfe
Was man bei einem Asthmaanfall eines Kindes tun kann:
Zunächst sollten Sie versuchen, das Kind möglichst zu beruhigen. Es sollte sich hinsetzen und ganz bewusst bei frischer Luft ein- und ausatmen. Falls Sie alleine unterwegs sind, scheuen Sie sich nicht, Menschen ansprechen, die Sie zum nächstgelegenen Arzt begleiten oder den Rettungsdienst rufen.Halten Sie zusätzlich zu den Dauermedikamenten immer ein inhalierbares Notfallmedikament bereit (Dosieraerosol), das während eines Anfalls schnell die verengten Bronchien erweitert. Indem das Kind seinen Körper durch gute Beobachtung besser kennen lernt, kann ein Anfall oftmals schon im voraus bemerkt werden. Nehmen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind an einer Asthmaschulung teil.
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29.09.2007, 11:14
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Häufige Fragen
Wie entsteht eigentlich das allergische Asthma?
Von einer Allergie spricht man ganz allgemein, wenn das körpereigene Abwehrsystem auf bestimmte Stoffe aus unserer Umgebung übersteigert reagiert. Während bei den meisten Menschen der Kontakt mit diesen Stoffen in ähnlichen Mengen ohne jegliche Folgen bleibt, führen die überschießenden Abwehrreaktionen bei anderen zum Krankheitsbild der Allergie. Diese allergieauslösenden Substanzen werden als Allergene bezeichnet und können auf unterschiedlichen Wegen in den Körper gelangen: zum einen werden sie mit der Luft eingeatmet (Inhalationsallergene wie z. B. Blütenpollen oder Hausstaub) oder über den Mund aufgenommen (Nahrungs- und Arzneimittel). Die allergischen Reaktionen führen bei verschiedenen Körperorganen zu Krankheitserscheinungen. Neben der Haut, den Augen, und dem Verdauungssystem sind insbesondere auch die Atemwege betroffen: Hier spricht man vom allergischen Asthma bronchiale.
Mein Kind hat Asthma. Muss ich bei der Ernährung etwas bedenken?
Asthmatiker leiden nach einer Untersuchung der Universität Bratislava gegenüber gesunden Vergleichspersonen an einem Mangel an Zink. Gleichzeitig wurde ein Überschuss an Kupfer im Blut nachgewiesen. Beide Spurenelemente spielen im Entzündungsprozess eine wichtige Rolle. Entzündungen in den Lungen von Asthmapatienten haben zur Folge, dass die Abwehrzellen mehr Zink aus dem Blut aufnehmen. Dadurch kommt es zu einem Mangelzustand.
Können allergische Erkrankungen ansteckend sein, ähnlich wie Erkältungskrankheiten?
Nein. Allergische Krankheiten werden nicht von Mensch zu Mensch durch Kontakt übertragen. Es liegt einerseits eine Veranlagung des Menschen (Atopie) und andererseits das Zusammenkommen verschiedener Faktoren vor.
Was sind Blütenpollen?
Pollen sind die befruchtenden Elemente der blühenden Pflanzen. Sie werden von Blumen, Gräsern, Kräutern, Sträuchern und Bäumen gebildet und sind pulverartige, gelbliche und mikroskopische kleine Körnchen. Sie können Auslöser von Allergien sein, die sich z. B. in Form eines Heuschnupfens äußern.
Wie kommt es, dass jemand, der jahrelang gesund war, plötzlich allergisch reagiert?
Es ist eine wohlbekannte Tatsache, dass in manchen Fällen ein langdauernder Kontakt mit bestimmten Substanzen notwendig ist, bis sich allergische Reaktionen entwickeln. Der unvermittelte Ausbruch allergischer Symptome bei jemandem, der früher beschwerdefrei war, kann auch unter dem Einfluss von emotionale Faktoren, Übermüdung und Infekten erfolgen. Die genaue Ursache lässt sich dabei im Einzelfall meist nicht mit absoluter Genauigkeit ermitteln. Allergienkönnen jedoch in jedem Lebensalter auftreten und gelegentlich genauso wieder verschwinden.
Mir wurde gesagt, dass Asthma eine psychosomatische Erkrankung sei. Was soll das heißen?
Die Psychosomatik beschäftigt sich im weiteren Sinne mit den Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele. Dabei ergänzt sie die allgemeine Schulmedizin unter der Berücksichtigung von sozialen, kulturellen und seelischen Dingen und bezieht auch individuellen Lebensweg bei jedem Patienten mit ein. Somit soll dem Patienten geholfen werden, eigene Vorstellungen über seine Erkrankung und dessen Ablauf zu entwickeln. Es wird auch versucht, dem Patienten ein besseres Verständnis für sich selbst beizubringen.
Wann ist es notwendig, zum Arzt zu gehen?
Ihren Kinder- und Jugendarzt sollten Sie auf jeden Fall aufsuchen, wenn Sie bei Ihrem Kind erstmalig Anzeichen von Atemnot bemerken. Weiterhin gehen Sie natürlich regelmäßig mit ihm zu den Kontrolluntersuchungen. Ein zusätzlicher Arztbesuch wird notwendig, wenn ein Anfall von Atemnot besonders stark ist oder ungewohnt lange anhält.
Was ist eigentlich der Bronchospasmolyse-Test?
Mit dem Bronchospasmolyse-Test erkennt der Arzt eine behandelbare Atemwegsverengung. Zunächst erfolgt die Messung der Ausgangswerte. Anschließend inhaliert der Patient 1-2 Sprühstöße eines die Atemwege verengenden Medikaments. Nach ca. 10 Minuten erfolgt eine erneute Messung. Sind die Werte gegenüber der ersten Messung deutlich verbessert (mind. 15%), liegt eine behandelbare Atemwegsverengung vor.
Quelle: http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvk...d=45&nodeid=28
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