Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter
Luitpoldstraße 42
91052 Erlangen
Telefon: 09131 / 20 50 22
Fax: 09131 / 20 73 51
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9.00 bis 13.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ansprechpartnerinnen:
Dinah Radtke, Theresia Adelfinger
eMail:
106025.3370@compuserve.com.de
Buslinien: 285, 293, 294, 296
Haltestelle: Zollhaus
Frauenspezifische Angebote des ZSL
Beratung und Begleitung
Wir bieten Beratung für behinderte Frauen von behinderten Frauen nach dem Prinzip des Peer-Counseling an, d.h. die Beratung findet durch selbst betroffene Frauen statt, die die Probleme behinderter Frauen aus eigener Erfahrung nachvollziehen können. Weiter beinhaltet dies Peer-Support, d.h. begleitende Unterstützung von Frauen mit Behinderung. Die Beratung ist ganzheitlich, parteilich und versucht die gesamte Lebenssituation von Frauen mit Behinderungen zu berücksichtigen und einzubeziehen. Frauenspezifische Problematiken wie Kinderwunsch, Partnerschaft, Rollenbild und eigenes Selbstverständnis und -wertgefühl von behinderten Frauen sind dabei wichtige und häufig erscheinende Themen.
Persönliche Assistenz
Wir beraten zu Fragen der Organisation, Finanzierung und Durchführung von Assistenz/Pflege für behinderte Frauen. Behinderte Frauen können dabei selbst Arbeitgeberinnen ihrer AssistentInnen werden und alle damit verbundenen Aufgaben selbst übernehmen oder werden durch das ZSL unterstützt, insbesondere in organisatorischen Aufgaben der Arbeitgeberfunktion.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Ermöglichung einer Wahlmöglichkeit für behinderte Frauen, Assistenz von Frauen oder Männern erhalten zu können.
Quelle: rehacare.de
Öffentlichkeitsarbeit
Um die Situation und Problematik von Frauen mit Behinderung in der Gesellschaft bekannt zu machen und eine Verbesserung ihrer Situation zu erreichen, machen wir gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Sporadisch werden Vorträge, Referate und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt.
Frauenspezifische Themen, wie z.B. Pränatale Diagnostik, Eugenik oder § 218 stehen dabei im Vordergrund, da sie behinderte Frauen besonders bedrohen.
Eine Zusammenarbeit mit frauenspezifischen Organisationen hat begonnen.Das Thema "Sexuelle Gewalt" ist uns dabei besonders wichtig und wird im Rahmen eines festen Arbeitskreises behandelt.
Vernetzung
Eine Zusammenarbeit mit Organisationen und Frauen, die Interessen behinderter Frauen vertreten, halten wir für unerläßlich. Dies geschieht z.B. in dem bundesweiten Netzwerk FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung "Weibernetz e.V.".
Auch auf internationaler Ebene geschehen erste Vernetzungen in DPI (Disabled Peoples International) in Form eines europaweiten Frauenkomitees, das die Interessen behinderter Frauen vertritt.
Arbeit und Behinderung
Der Integrationsfachdienst ACCESS-Arbeit für Menschen mit Behinderung gGmbH hat die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen zum Ziel. Schwerpunkt unserer Arbeit ist die individuelle Beratung und Begleitung der behinderten Arbeitnehmerin bei der Suche oder dem Erhalt eines Arbeitsverhältnisses.
Wir setzen uns für die Gleichstellung von Frauen ein. Die unzulänglichen Rahmenbedingungen der beruflichen Beratung und Rehabilitation versuchen wir zu verbessern, damit eine doppelte Diskriminierung behinderter Frauen vermieden wird. Unsere individuelle und fachkundige Beratung wird von betroffenen Frauen durchgeführt.
