25.04.2006
Organisiert wird die Veranstaltung von der Messe Düsseldorf in fachlicher Kooperation mit führenden Verbänden, Behörden und Kostenträgern (Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, Deutsche Vereinigung für Rehabilitation, Bundesverband des Sanitätsfachhandels, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - DBfK, Geriatrisches Rehabilitationszentrum Berlin Mitte der Median-Kliniken AG, ISO-Institut für Sozialwissenschaft und Sozialwirtschaft, Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg, Medizinischer Dienst der Spitzenverbände, Ministerium für Arbeit und Gesundheit des Landes NRW, RMD der Kreuznacher Diakonie, Sozialverband Deutschland - SoVD, Verband der Angestellten-Krankenkassen und Arbeiter-Ersatzkassen - VdAK/AEV). Mit der Koordination der Kongressinhalte wurde die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) beauftragt.
Der für Messebesucher gebührenfreie, aber anmeldepflichtige Kongress gliedert sich thematisch in vier halbtägige Veranstaltungen. Den Auftakt macht am 19. Oktober das Thema "Ich will nicht ins Heim!" - Für ein selbstbestimmtes Leben pflegebedürftiger Menschen zu Hause" unter der Leitung von Dr. Martin Danner, Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, Düsseldorf. Am Nachmittag führt Prof. Dr. Johann Behrens, Institut für Pflegewissenschaften, Universität Halle, durch das Thema "Keine Pflege ohne Rehabilitation!" - Sicherung der Teilhabe am Leben als Inhalt jeder guten Pflege".
Am 20. Oktober stehen bei Prof. Dr. Ingo Füsgen, Geriatrisches Klinikum der Kliniken Sankt Antonius, Wuppertal, "wirksame Hilfen für Menschen mit Demenz und ihre Familien" zur Diskussion. Um "Wege zur Vermeidung von Überlastung, Fehlern und Krisen in der Pflege" geht es abschließend unter Leitung von Dr. Gabriele Kuhn-Zuber, Sozialverband Deutschland -SoVD-, Berlin.
Jedes Thema ist als in sich geschlossene Veranstaltung angelegt und deshalb auch einzeln buchbar. Ein Informationsmarkt mit neuen Dienstleistungen rund um die häusliche, auf Teilhabe ausgerichtete Pflege ergänzt den Kongress.
Der REHACARE-Pflegekongress 2006 findet im Messe Congress Center Düsseldorf Süd (CCD. Süd) statt. Er richtet sich an alle, die an Informationen zu organisatorischen, emotionalen, rechtlichen, finanziellen Aspekten einer guten pflegerischen Versorgung interessiert sind: betroffene Menschen und deren Angehörige sowie Fachleute aus dem Pflege- und Rehabilitationsbereich.
Im Mittelpunkt steht dabei die Optimierung der Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe und Pflegekräfte mit den Betroffenen und deren Angehörigen, die in Deutschland die häusliche Pflege überwiegend tragen. Schon allein unter demographischen Gesichtspunkten muss das Know-how der Fachleute künftig systematisch weitergegeben werden. Ziel ist die enge Vernetzung mit wohnortnahen Angeboten mit familiärer Pflege, vor allem unter den Aspekten Anleitung, Ermutigung, Befähigung und gezielte Arbeitsentlastung.
Befassen wird sich der Kongress auch mit den Problemen und Anforderungen des wachsenden Kreises von pflegeabhängigen Menschen mit Behinderung, der seine Versorgung kompetent und bedarfsgerecht, z. B. mit Hilfe der neuen Sozialleistungsform "Persönliches Budget", selber organisieren kann.
Quelle: newsletter rehacare