München (kobinet) Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern und der Verbund behinderter Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber führen am 14. Mai von 19 bis 22 Uhr eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Gleichwertige Teilnahme am Leben durch persönliche Assistenz = Assistenzleistungsgesetz" durch. Veranstaltungsort ist die HypoVereinsbank Haus Ost, Arabellastr. 14 (Großer Sitzungssaal).
Hintergrund für die Veranstaltung ist die Tatsache, dass trotz des eingeläuteten Paradigmenwechsels und der Einführung des Persönlichen Budgets als Instrument für mehr Wahlfreiheiten, behinderte Menschen nach wie vor ihre Rechtsansprüche auf Persönliche Assistenz häufig in langwierigen Verfahren einklagen müssen. Das gegliederte Sozialversicherungssystem mit unterschiedlichen Zuständigkeiten je nach Art der notwendigen Assistenzleistungen, aber auch nach Ursache der Behinderung erschwert den Leistungszugang. Ein einheitliches Leistungsgesetz wäre hier die Lösung.
Auf dem Podium, das von der TV-Moderatorin Nina Ruge und Rosi Probst von den Netzwerkfrauen moderiert wird, diskutieren Christian Bayerlein (ZSL Koblenz), Elke Bartz (ForseA), Karin Evers-Meyer (Behindertenbeauftragte der Bundesregierung), Dr. Adolf Ratzka (Independent Living Institute, Schweden), Karin Steinberg (Sprecherin der Netzwerkfrauen Bayern), Ute Strittmatter (Leitern des Büros der Netzwerkfrauen Bayern) und Andreas Vega (VbA - Selbstbestimmt Leben). hjr
Die Anmeldung ist unbedingt erforderlich an die Netzwerkfrauen Bayern, c/o LAGH, Orleansplatz 3, 81667 München, Tel. 089 45992427 oder E-Mail
info@netzwerkfrauen-bayern.de.
Quelle: Rehacare