Universität Bremen kämpft um Epilepsieforschung
Universität Bremen kämpft um Epilepsieforschung
Am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen wird intensiv nach Möglichkeiten gesucht, um neurologische Krankheiten, wie Epilepsien, in Zukunft besser behandeln zu können. Hierzu ist es den Bremer Wissenschaftlern zufolge u. a. auch notwendig, bestimmte Verhaltensexperimente mit Versuchstieren durchzuführen. So sollen beispielsweise Affen für diese Untersuchungen feine Elektroden ins Gehirn eingeführt werden. Dies brachte inzwischen die Tierschützer auf die Barrikaden. Die Folge: Diese Tierversuche wurden von der Bremer Gesundheitssenatorin aus ethischen Gründen verboten. Hiervon wurde kürzlich auch im Nachrichtensender "NDR Info" berichtet. So stehen sich nun also zwei Seiten offenbar unversöhnlich gegenüber und wollen jeweils ihre eigenen Grundsätze geltend machen: Der Tierschutz und die Freiheit von Forschung und Lehre. Laut NDR bezeichnete der Bremer Senat die Versuche einst als "Signal für den Wissenschaftsstandort Bremen". Dies scheint nun jedoch Vergangenheit zu sein. Die Universität Bremen möchte sich mit allen Mitteln gegen den neuen Beschluss wehren und zur Not sogar das Bundesverfassungsgericht anrufen. Denn: "Diese Grundlagenforschung soll dazu beitragen, dass in ferner Zukunft Krankheiten wie Epilepsie oder Parkinson geheilt werden können".
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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