Meine Tochter ging auch in einen integrativen KiGa, wo man sehr bemüht war und es gab immer wieder Gespräche zwischen KiArzt, Therapeuten, den Erziehern und mir. Ich finde schon, daß eine optimale Förderung (egal ob ein Kind behindert oder nicht ist) nur dann gewährleistet ist, wenn genügend qualifiziertes, gut geschultes Personal, ausreichend Zeit, genügend Räumlichkeiten, geringere Gruppenstärke, ect. vorhanden ist. Wenn man bedenkt was Erzieher heutzutage leisten müssen, echt der Wahnsinn.... zuviel Aufgaben in zu wenig Zeit gepackt, dann die Gruppengröße, teilsweiße in manchen Einrichtungen 50% der Kinder mit Imigrationshintergrund, dazu Deutschkurse für diese Kinder...
Ich bin froh, daß ich nicht mehr als Kinderpflegerin arbeite....
Daher denke ich schon, daß Kinder mehr wert sind (obwohl sich generell der Wert eines Menschen nie wirklich in Zahlen fassen lassen kann finde ich

). Aber wenn aufgrund dieser Mehrbelastung die Erzieher(innen) für mehr Geld streiken ist das durchaus verständlich.....