Marius geht gar nicht mehr gerne zur Schule. Er ist ein wenig übergewichtig und kann bei den sportlichen Aktivitäten seiner Mitschüler nicht immer mithalten. Ein Junge aus seiner Klasse hänselt ihn deswegen. In der letzten Zeit schließen sich immer mehr Kinder den Verspottungen an. Heute hat ihn ein Junge sogar tätlich angegriffen.
Auch Marie, ein stilles, in sich gekehrtes Mädchen, ist ein Opfer von Hänseleien. Einige Mitschülerinnen – ganz voran die vorlaute und tonangebende Sarah – machen sich über sie lustig. Ob es Maries Kleidung ist, über die sie lachen – oder aber ihre Beiträge im Unterricht. Das verunsichert Marie so sehr, dass sie es nicht mehr wagt, sich im Unterricht zu melden. Darunter leiden natürlich ihre schulischen Leistungen
Kennen Sie und Ihr Kind ähnliche Situationen aus seinem schulischen Alltag? Wenn diese Situationen über einen längeren Zeitraum hinweg geschehen, ist es wahrscheinlich, dass es sich hier um eine Form des „Mobbings“ handelt.Eltern sollten das Problem nicht herunterspielen, aber auch nicht versuchen, Kontakt mit den Eltern der mobbenden Kinder aufzunehmen. In den meisten Fällen verschlimmert das die Situation der kleinen Opfer. Ein wirkungsvolles Mittel, sein Kind vor Mobbing zu schützen: das Aufbauen eines gesunden Selbstbewusstseins. Doch: Was ist zu tun, wenn ein Kind trotzdem zum Mobbingopfer wird?
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