Hallo Karina,
bei der Vorgeschichte und Deinen bzw. Euren Problemen braucht Ihr reale Hilfe vor Ort. Aus meiner Sicht nützen da "ein paar Tipps aus einem Internetforum" nicht wirklich.
Wenn Du verpasst hast, klare Regeln und Grenzen aufzustellen, dann wage ich die Diagnose ADHS zu bezweifeln. Hier sollte dringend abgeklärt werden, ob Dein Sohn wirklich ADHS hat oder derzeit unnötig mit Medikamenten (ich nehme mal an, es sind Psychopharmaka) versorgt wird. Verhaltensauffälligkeiten können auch bei Kindern, die keine festen Rahmenbedingungen (Regeln & Grenzen) erfahren, auftreten. Schließlich fehlt durch diese fehlenden Regeln auch eine Verhaltensrichtlinie. Wie soll denn ein Kind, ohne solche Regeln zu kennen, wissen, wie es sich verhalten soll?
Leider liest und hört man zwischendurch immer wieder, dass Eltern von behinderten oder chronisch kranken Kindern glauben, aufgestellte Regeln der Eltern seien eine Belastung. Dabei ist genau das Gegenteil richtig: Regeln und Grenzen geben dem Kind verlässliche Rahmenbedingungen und damit Sicherheit (!).
Ich würde Dir empfehlen, ein offenes Gespräch mit Eurem Kinderarzt zu führen und gegebenenfalls Erziehungshilfe bei zuständigen Jugendamt zu beantragen. Alternativ könnt Ihr Euch an den Kinderschutzbund wenden und nach örtlichen Hilfsmöglichkeiten fragen.
Ihr braucht jemanden vor Ort, der Euch hilft, wieder die "Karre aus dem Dreck zu ziehen".
Ich wünsche Dir und Deinem Sohn alles Gute!
Viele Grüsse
Mary
__________________
... schön Dich zu lesen  ...
Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den Artikel "Krake Facebook"
Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone
|