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  #1  
Alt 10.02.2006, 22:56
Conny Conny ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 07.02.2006
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 2.501
Standard Verhaltensauffälligkeiten

In diesem Thread möchte ich versuchen einige Möglichkeiten aufzuzeigen,
die Eltern weiterhelfen können, wenn ihr Kind Verhaltensauffälligkeiten zeigt.

Ich möchte mit einem Spruch beginnen, der mir in meiner Ausbildung zur Heilpädagogin begegnet ist:

Denn es gibt keine Handlung ohne Grund,
und das, was ein Kind spontan tut,
entspricht immer seinen tiefsten Motivationen.
An uns liegt es zu verstehen,
was dieses Tun wirklich ausdrückt -
und darauf durch unser eigenes Tun zu antworten.

(Autor unbekannt)

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen,
dass diese Worte nicht nur stimmen -
es hilft auch, wenn man sie sich in schwierigen Situationen
ins Gedächtnis ruft.

Was auch immer ein Kind tut,
es hat für jedes Verhalten einen guten!!! Grund.

Besonders wenn es um 'unerwünschtes' Verhalten geht,
ist es wichtig, diesen Grund zu erkennen und zu verstehen.

Manchmal ist das allerdings nicht so leicht.
Gerade wenn Kinder etwas tun, was ihnen (scheinbar) selbst schadet,
was sie in schwierige Situationen bringt,
was den Eindruck erweckt, als können sie aus ihren 'Fehlern' nicht lernen,
was anderen schadet,.......
fragt man sich immer wieder:
Warum tun sie das bloß?

Die Antwort auf diese Frage hilft in den meisten Fällen entscheidend weiter.

Um den Grund herauszufinden,
ist eines der wichtigsten Mittel die Beobachtung.

Wann (oder in welchen Situationen) tritt dieses Verhalten auf?
Was ist kurze oder auch längere Zeit davor passiert?
Was passiert danach?
Wie reagiere ich?
Wie reagiert das Umfeld?
Was 'erreicht' das Kind mit seinem Verhalten?

Es ist hilfreich solche Beobachtungen
in einem Beobachtungsbogen,
in einem Kalender,
in einem Tagebuch oder ähnlichem zu notieren.

Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ergibt sich nach einiger Zeit daraus eine Art 'Muster',
das einem wichtige Erkenntnisse bringen kann.

Nicht selten hat auffälliges Verhalten etwas mit einem Mangel zu tun.

Mangel an Aufmerksamkeit,
Mangel an Zuwendung,
Mangel an körperlichen Reizen,
Mangel an Informationen,...

Mit gezielten Beobachtungen kann man herausfinden,
worin der Grund oder das Motiv für dieses Verhalten liegen könnte.

Wenn man den Grund herausgefunden hat,
kann man ihn oft auch verstehen
(oder versuchen ihn zu verstehen)
und sein eigenes Verhalten entsprechen ändern.
Das eigene Verhalten ist 'die Antwort auf das Tun des Kindes'
und diese Antwort ist wichtig für das, was weiterhin passieren wird,
bzw. wie das Kind reagieren wird.

Wer sein eigenes Verhalten ändert wird feststellen,
dass sich auch das Verhalten des Kindes verändert.

Fortsetzung folgt...
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  #2  
Alt 12.02.2006, 16:34
Conny Conny ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 07.02.2006
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 2.501
Standard Supernannys & Co

An dem Boom solcher Sendungen wie "Die Supernanny"
kann man ermessen, wie groß der Bedarf vieler Eltern für Beratung ist.

Solche Sendungen kann man natürlich in Frage stellen
und als 'Fachfrau' tue ich das auch.
Die eine oder andere 'Methode', die dort gezeigt wird,
ist mehr als fragwürdig...

Dennoch haben diese Serien auch ihr Gutes:

1. Das Problem an sich wird aus der Anonymität geholt
und somit ein Thema in der Öffentlichkeit.

2. Eltern sehen, dass sie nicht allein dastehen mit ihren Schwierigkeiten.
Vielleicht bekommen sie Mut sich ebenfalls Hilfe zu holen.

3. Es gibt einige konkrete Hilfen, die man sich abschauen kann.

Um solche konkreten Hilfen oder 'Umgangsweisen' soll es hier gehen.

Wenn Kinder nicht tun, was man ihnen sagt...

Gerade bei jüngeren Kindern kann man davon ausgehen,
dass das keine 'böse' Absicht ist. Wie im ersten Beitrag schon angesprochen
haben sie immer einen guten Grund. Für das was sie tun genauso
wie für das was sie nicht tun.
Wenn sie nun nicht tun, was man ihnen gesagt hat,
dann sind die häufigsten Gründe dafür:

1. Sie haben es (wirklich!) nicht gehört
(oder auch: sie haben das Gesagte nicht wahrgenommen)
Gerade kleinere Kinder sind noch ziemlich 'reizoffen'.
Mit reizoffen ist gemeint, dass sie alles mögliche auf einmal wahrnehmen
und ihre Aufmerksamkeit auf das lenken, was sie gerade am meisten interessiert.
Das kann ein Flugzeug sein, die Sirene eines Krankenwagens, der Fernseher oder was sonst gerade noch so spannendes passiert. Wenn ausgerechnet jetzt die Mama ruft: "Räume bitte deine Jacke weg", dann bekommen sie das sicher nicht mit.
Kleine Kinder haben noch Schwierigkeiten damit, sich auf etwas zu konzentrieren,
bzw. etwas bestimmtes aus all den Reizen und Eindücken aus ihrer Umgebung herauszufiltern.

Was kann man da tun?

Man kann dafür sorgen, dass man die ungeteilte Aufmerksamkeit des Kindes hat, z.B. indem man Blickkontakt herstellt und aufrechterhält. ("schau mich bitte an, ich möchte dir etwas sagen") Das kann auch schon über eine gewisse Distanz funktionieren.

Für manche Kinder ist das aber noch zu schwierig. Sie werden unruhig oder brechen den Blickkontakt von sich aus wieder ab, weil ihre Aufmerksamkeit schon wieder von etwas anderem in Anspruch genommen wird.

Hier hilft Körperkontakt. Ein Streicheln über den Rücken, über die Arme, die Hände liebevoll festhalten - zusammen mit dem Blickkontakt kann das 'Wunder' wirken. Meistens klappt es mit Nähe besser, als aus der Distanz heraus.

2. Das Gesagte wurde nicht verstanden
Wir machen uns viel zu selten klar, was wir da eigentlich zu den Kindern sagen, bzw. was wir von ihnen verlangen. Oftmals sind unsere 'Aufträge' oder 'Anweisungen' viel zu komplex. Einige Beispiele:
Setz dich richtig an den Tisch (Was ist denn richtig?)
Sei lieb (Was genau ist jetzt mit 'lieb sein' gemeint?)
Jetzt nicht. Das kannst du gleich/später machen (Wann genau ist gleich/später?)
Räum dein Zimmer auf (Was genau wäre jetzt zu tun?)

Wer möchte, dass sein Kind einen Auftrag erfüllt oder eine Anweisung befolgt,
der sollte sich einfach, klar und konkret ausdrücken. z.B.:
Setz dich gerade an den Tisch.
Du brauchst nicht schreien. Sag mir ruhig, was du möchtest. Ich höre dir zu.
Das kannst du machen, wenn die Eieruhr klingelt, wenn der Zeiger auf der... steht.
Räume die Legosteine in die Kiste.
Mit zu komplexen oder unklaren Anweisungen überfordert man Kinder leicht. Wenn sie verstehen was man genau von ihnen erwartet, dann tun sie es in der Regel auch.
Wenn es sich dabei um 'Großaufträge' (wie z.B. Zimmer aufräumen) handelt:
einfach in kleinere Schritte aufteilen.

3. Der Zeitpunkt ist unpassend
Klingt komisch? Nun ja, mag sein, aber es ist mir durchaus ernst damit.
Kinder werden genauso ungern in ihren Beschäftigungen unterbrochen wie Erwachsene. Alles, was Kinder von sich aus tun, ist ihnen sehr wichtig. Man darf nicht aus den Augen verlieren, dass sie gerade ernsthaft dabei sind die Welt zu entdecken und erforschen. Für vieles ist auch noch Zeit, wenn sie mit ihrer Beschäftigung fertig sind. Wer ernst nimmt und wert schätzt was sein Kind tut und es nicht unnötig unterbricht, ist auch ein gutes Vorbild. Auf diese Weise lernen auch die Kleinen die Beschäftigungen anderer ernst zu nehmen und sie dabei nicht (allzuoft) zu stören.

4. Es lohnt sich nicht.
Leider läuft es oftmals folgendermaßen ab:
Alles was gut läuft, wird nicht weiter kommentiert, denn das sollte ja selbstverständlich sein. Was schlecht oder gar nicht läuft, erhält viel Aufmerksamkeit durch Meckern, Schimpfen, Vorwürfe oder ähnliches. Sowas nennt man 'negative Verstärker'.

Kinder brauchen im Grunde kein Geld, keine Süßigkeiten, keine besonderen Aktionen, keine Versprechungen oder sonst etwas als Belohnung. Was sie wirklich brauchen ist die Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Erstaunlicherweise sind sie dabei nicht immer wählerisch. Die negative Aufmerksamkeit ist ihnen notfalls genauso lieb, wie positive. Aber eben nur notfalls - also wenn auf andere Art keine Aufmerksamkeit zu bekommen ist. Wer seinem Kind nur oder meistens für die 'schlechten' oder 'unerwünschten' Verhaltensweisen Aufmerksamkeit zukommen lässt, der verstärkt diese 'negativ'. Meint: Er erreicht damit in der Regel, dass genau die Verhaltensweisen vermehrt auftreten werden, die man gerade nicht wünscht.

Was gut läuft ist eben nicht selbstverständlich und verdient viel eher die Aufmerksamkeit. Ein Lob ist für die Kinder oft Belohnung genug. Und wenn ein Lob echt und konkret ist, hat es viele tolle 'Nebeneffekte': Es stärkt das Selbstwertgefühl. Es stärkt das Selbstvertrauen. Es stärkt das Selbstbewusstsein. Es macht die Kinder stolz auf ihre 'Leistung'. Es motiviert und beflügelt zu neuen und noch 'besseren' Leistungen.

Echtes und konkretes Lob heißt nicht nur zu sagen, dass das Kind etwas gut gemacht hat, sondern auch benennen was genau es gut gemacht hat. Sowas nennt man dann 'positive Verstärker' und damit kann man erreichen, dass sich 'erwünschte' Verhaltensweisen auf wunderbare Weise vermehren

Das klingt vielleicht erstmal ziemlich einfach.
Ich befürchte da allerdings eine kleine Schwierigkeit...
Viele Erwachsene haben richtig gut gelernt mit Kritik umzugehen und sich damit auseinanderzusetzen. Kritik kommt oft vor - wir sind sie gewohnt.
Welcher Erwachsene war schon in der Situation sich an Lob zu 'gewöhnen'.
In der Erwachsenenwelt ist Lob doch eher die Ausnahme.
Echtes Lob macht oft erstmal ein komisches Gefühl.
Manchmal kommt es so plötzlich und überraschend, dass wir gar nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Wie schnell wird es abgewehrt: "Och, das war doch nichts besonderes", "Nicht der Rede wert, hab ich doch gern gemacht", "Da nicht für, ist doch selbstverständlich",...
Wahrscheinlich war es was Besonderes...
Ganz sicher war es der Rede wert...
Was ist schon selbstverständlich...

Seine Kinder zu loben, mag ja noch gehen.
Sich gegenseitig zu loben ist erstmal komisch...

Nur Mut!
Auch wenn es vielleicht erst etwas merkwürdig anmutet.
Eins ist sicher: Es ist MERK - WÜRDIG
Unsere Kinder merken es.
Auch darin sind wir ihnen Vorbild!
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  #3  
Alt 06.04.2007, 15:15
Sunchy Sunchy ist offline
Forenfrischling
 
Registriert seit: 30.12.2006
Ort: nähe Bielefeld
Beiträge: 53
Standard Fallbeispiel

Oh ja, wie wahr, wie wahr!!

Eigentlich ist das so logisch, und man weiß das alles.....tief verborgen, denn man hat es ja in der Ausbildung zur Erzieherin gelernt....

aber es ist so wichtig, sich das von Zeit zu Zeit immer mal wieder bewusst zu machen. Am besten natürlich direkt "IN DER SITUATION" aber das ist so verdammt schwer, und ich persönlich kann mich natürlich nicht davon freisprechen, oft "falsch" zu reagieren. Aber ich denke, dass kann niemand.

Es gibt viele Situationen im Alltag, wo man die "negativen Verstärker" einsetzt....vorallem bei Kindern, dessen Verhalten man absolut nicht nachvollziehen kann. Bei uns in der Einrichtung ist z.B. ein Kind....
Im Freispiel ist es oft so, dass es die anderen Kinder ärgert, sich gerade an den kleineren vergreift. Dabei ist es ihm nicht möglich, Gefahren einzuschätzen. Es ist also quasi nötig, dieses Kind keine Minute aus den Augen zu lassen, denn es scheint eine Gefahr für sich und für andere zu sein. Wenn ein Erzieher eingreift, wird dieser geschlagen, angespuckt oder gekratzt.
In Stuhlkreis-/ und Essenssituationen fällt es dem Kind schwer, sich "anzupassen". Es ruft "nonsenswörter" (Fäkalwörter), in einer Lautstärke, die einem Ohrenschmerzen bereitet. Aus unerklärlichen Gründen, machen dann 5 andere Kinder mit. Wir haben schon alles versucht: das kind in einen anderen Raum setzen, gut zureden, schimpfen, Positive Verstärker.......alles!! Wir haben das Gefühl, dass das kind es herausfordert, dass ein Erzieher mit ihm rausgeht, denn unsere Vermutung ist, dass er in einer großen gruppe überfordert ist. Aber da dieses Kind kein I-Kind ist, ist das einfach nicht immer möglich, es in solchen Situationen allein zu betreuen.

Ich zerbreche mir oft den Kopf, weil es mir im nachinein einfach immer leidtut, nicht so zu reagieren, wie es das Kind braucht....weil ich einfach nicht weiß, WARUM das Kind sich so verhält. die eltern haben schon viele untersuchungen und tests durchühren lassen, aber es gibt keine diagnosen, die dieses verhalten eindeutig erklären können....

Ich habe einfach die Erfahrung mit anderen Kindern gemacht, je länger man sie kennt, um so besser kann man diese Kinder irgendwie "packen". bei diesem kind gelingt mir das einfach nicht.

das ist ein grund, weshalb ich die ausbildung zur heilpädagogin machen will....um solches verhalten einfach verstehen zu können und so darauf reagieren zu können, wie es das kind positiv unterstützen kann.....

so, ich hoffe es ist nicht schlimm, das sich jetzt so viel geschrieben habe, aber meine hoffnung ist auch ein wenig, dass mir jemand tipps geben kann,,,,,bzw fänd ich es nett, wenn einfach ein austausch entsteht über bestimmte situationen, die einem schwierigkeiten bereiten bzw vllt sogar überfordern :-)

liebe grüße sunchy
__________________
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  #4  
Alt 06.04.2007, 15:24
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Standard

hallo sunchy leider ist conny zur zeit krank.sie könnte dir da auf jeden fall weiterhelfen und auch ratschläge geben.aber sobald sie wieder gesund ist wird sie dieses thema lesen und die antworten .lg eva
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  #5  
Alt 06.04.2007, 22:53
Conny Conny ist offline
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so einen austausch finde ich auch gut.

ich werde morgen etwas dazu schreiben.
da fällt mir sicher was zu ein.

bis dann liebe grüße,
conny
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  #6  
Alt 07.04.2007, 22:40
Conny Conny ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 07.02.2006
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zu dem fallbeispiel:

es ist natürlich schwierig bis unmöglich
irgendwelche 'ferndiagnosen' zu stellen
und so kann ich hier nur spekulieren.
aber es sieht mir so aus,
als hätten sich hier über einen längeren zeitraum
ein oder mehrere verhaltensmuster gebildet und eingeprägt.
wichtig wäre es jetzt die auslöser und gründe
für diese verhaltensmuster herauszufinden.
dazu würden sich z.b. beobachtungen eignen.
es gibt viele beobachtungsbögen für solche zwecke,
man kann aber auch welche selber entwickeln.

sowas kann man auch bei google finden z.b. hier:
http://schuleundgesundheit.hessen.de...b/vsb.pdf/view
(keine ahnung ob die geeignet sind - ist nur ein beispiel)

solche beobachtungen würde ich über einen zeitraum
von mindestens einer woche empfehlen und zwar täglich
beim stuhlkreis, beim essen und im freispiel.

noch besser eignen sich video-aufnahmen, falls ihr
die möglichkeit dazu habt. da sieht man doch immer
viel mehr, als man denkt.

für die beobachtungen sind zwei fragestellungen von
besonderer bedeutung:
1. was passiert kurz bevor das kind eine verhaltensauffälligkeit zeigt
(auslöser)
2. was passiert kurz nachdem das kind seine auffälligkeit zeigt
(was erreicht es damit - grund)

fortsetzung folgt
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  #7  
Alt 07.04.2007, 23:21
Conny Conny ist offline
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oh mann -
jetzt hab ich soviel geschrieben
und dann bin ich vor dem antworten rausgeflogen...

ich schreib morgen weiter...
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  #8  
Alt 13.04.2007, 20:13
Conny Conny ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 07.02.2006
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 2.501
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ich bin noch nicht dazu gekommen
(wie man sieht...)

aber da kommen noch ein paar tipps -
versprochen!
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  #9  
Alt 14.04.2007, 12:06
Nancy
 
Beiträge: n/a
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Ich sage erst einmal Dankeschön liebe Conny für Deine Mühe

GLG
Nancy
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  #10  
Alt 12.05.2007, 23:45
Sunchy Sunchy ist offline
Forenfrischling
 
Registriert seit: 30.12.2006
Ort: nähe Bielefeld
Beiträge: 53
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Hallöchen!!

Also, das mit dem Beobachtungbogen fand ich auf jeden Fall eine gute idee. danke für den tip....ich mein.....da hätt ich auch selbst drauf kommen können, aber manchmal sieht man vor lauter wald die bäume nicht, oder so ;-)

ich habe das kind über längere zeit beobachtet....
naja....was sein auffälliges verhalten angeht, bin ich nicht wirklich weiter......

die familie hat vor kurzem mit kinesiologie angefangen....leider weiß ich von den ihnhalten nicht soo viel, weil die eltern anscheinend (mit mir) nicht genauer darüber sprechen will??.....habe mir auf jeden fall ein buch über kinesiologie und edu-kinestetik ausgeliehen! sehr spannend!

auf jeden fall ist das kind wie ausgewechselt. er ist ruhiger und ausgeglichener. fällt KAUM noch auf.....ab und zu gibt es situationen, in denen er in sein "altes muster" zurückfällt......das ist irgendwie schwer zu erklären, und mit sicherheit kaum zu glauben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, würde ich es selbst nicht glauben, dass eine therapie in so kurzer zeit so viel positives bewirken kann....

ich mein, ich bin beeindruckt und finde es irgendwie ....wie soll ich sagen...? "gruselig" ;-).....aber ich freue mich für das kind, weil es ihm jetzt auch so viel besser geht.

vorher schien es so, dass er aus seiner rolle garnicht mehr allein rauskommen konnte,,,,,,naja und ich und meine kollegen standen ja auch leider immer ahnungslos da, und wussten nicht, wie wir ihm helfen konnten.......frustig>!!

aber jetzt.....hm.....ich hoffe das das so bleibt, und ihm wirklich auch in zukunft hilft!!!...

die beobachtungen (allerdings ein anderer bogen) führe ich trotzdem durch, weil ich diese veränderung auch total spannend finde!

@conny:danke auf jeden fall für deine beiträge ich hoffe, es geht dir wieder besser;-)??

liebe grüße sunchy
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