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Erziehungsfragen Hier können Fragen zur Erziehung erörtert werden.

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  #1  
Alt 16.04.2007, 12:35
Benutzerbild von Tinka
Tinka Tinka ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 24.01.2006
Beiträge: 2.592
Standard Trotz Hörspielen sollten Eltern vorlesen


Auch wenn Kleinkinder besonders gerne Hörspiele mögen, sollten ihre Eltern das Vorlesen nicht vergessen. Das riet Bodo Franzmann von der Stiftung Lesen in Mainz in einem zum »Welttag des Buches« am 23. April. »Es gibt überhaupt keine Bedenken gegen das Hören - bedenklich ist nur, wenn die Eltern glauben, sie können sich dadurch das Vorlesen ersparen.« Denn dieses sei nach wie vor der »große, breite Weg in Richtung selber lesen.« Entscheidender Vorteil des Vorlesens: Es handelt sich dabei nicht um eine »Ein-Weg-Kommunikation« wie bei Hörspielen auf CD oder Kassette. »Da herrscht ein reger Austausch mit dem Kind«, sagt Franzmann. Viele Kinder wollten immer wieder dieselben Geschichten hören - und seien dabei so aufmerksam, dass sie sofort einhaken, wenn die Mutter oder der Vater etwas »falsch« vorliest. Besonders positiv ist es dem Leseforscher zufolge, aus der Schmökerei ein tägliches Ritual zu machen, dem der Nachwuchs bestenfalls entgegen fiebert.
»Hörspiele sind dann ein zusätzlicher Impuls, sich mit Geschichten zu beschäftigen«, sagt Bodo Franzmann. Auch hier seien insbesondere Kinder, die noch nicht lesen können, meist sehr konzentriert bei der Sache. Auch für Kinder im Grundschulalter, die ebenso gut Bücher in die Hand nehmen könnten, beim Lesen aber noch unsicher sind, seien Hörspiele oder Hörbücher eine sinnvolle Alternative. Bei den sicheren Lesern stellt sich die Lust darauf, zu »echten« Büchern zu greifen, nach Franzmanns Erfahrung oft über kurz oder lang automatisch ein.



Quelle:WP
__________________
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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  #2  
Alt 28.08.2008, 21:38
celly0607 celly0607 ist offline
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Registriert seit: 27.08.2008
Ort: steinenbronn
Beiträge: 28
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hörbücher werden in der erziehung wie der fernseher eingestuft!!
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  #3  
Alt 28.08.2008, 21:52
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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ich denke auch das es für kinder nichts schöneres gibt als an eltern gekuschelt etwas vorgelesen zu bekommen.

hörbücher benutze ich jetzt bei björn bzw habe ich auch früher aber niemals als ersatz zum vorlesen sondern eine kombi gemacht
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  #4  
Alt 28.08.2008, 22:05
celly0607 celly0607 ist offline
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Registriert seit: 27.08.2008
Ort: steinenbronn
Beiträge: 28
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marcel liebt seine kassetten heiss und innig wie ich auch

aber wir lesen jeden tag ich lese ihm was vor wenn er mir was vorgelsen hat
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  #5  
Alt 28.08.2008, 22:06
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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das ist auch eine gute lösung
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  #6  
Alt 28.08.2008, 22:30
Benutzerbild von Flipy
Flipy Flipy ist offline
Teammitglied - Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht
 
Registriert seit: 01.04.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.193
Standard

bei mir zu hause lief in der Kindheit immer eine Platte, wenn ich drinnen gespielt habe. Betonung IMMER. Ich kenne die Geschichten teilweise heute noch auswendig.

Aber die waren etwas anderes als Vorlesen. Auch mal Quatsch machen. Wie oben beschrieben merken, das Papa gar nicht liest, sondern erzählt, weil der Text abweicht.
Oder wenn er erzählt, dieses zu merken. Das letzte Mal war das doch so und so.

Dadurch wird das Kind zum Nachdenken angeregt.
Kassetten oder so können das nicht.

Max und Moritz diese beiden
mochten ihn darum nicht leiden
den wer böse Streiche macht,
gibt nicht auf den Lehrer acht.
Nun war dieser brave Lehrer
von dem Tobak ein Verehrer.....

Liest man das mehrmals vor, und weicht minimal dann ab, merken das die Kinder sofort.
Das gibts bei Platte (die ich hörte) nicht.

Flipy
__________________
Ich bin der Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht. Ich kann Hinweise geben, aber für eine Rechtsberatung sucht bitte einen Anwalt Eures Vertrauens auf.

Hemingway hat einmal gesagt:"Es gibt kein Problem, dass man nicht mit einem doppelten Scotch lösen kann", und dann hat er sich erschossen. (DmVgGzP)
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  #7  
Alt 29.08.2008, 18:05
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

finde ich klasse wie es deine eltern gehandhaben
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  #8  
Alt 03.10.2008, 16:12
Benutzerbild von _Anja_
_Anja_ _Anja_ ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 02.10.2008
Ort: Bochum
Beiträge: 6
Standard

Jediglich aus der Sicht eines Laiens, meiner eigenen Erziehung und meiner Erfahrung nach kann ich sagen, dass es wahnsinnig wichtig ist Kinder mehrkanälig zu fördern und stets die Kommunikation zwischen dem eigenen oder dem zu betreuenden Kind aufrecht zu erhalten.
Meine Eltern haben beide "Medien", das Buch aber auch die Kassette, zugelassen und miteinander kombiniert. Nach oder zwischen dem, was eines meiner Elternteile mir vorgelesen hat, stellten sie oder auch ich Fragen, man redete über das was man hörte.
__________________
"Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei."


-Marie von Ebner-Eschenbach-
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  #9  
Alt 21.10.2009, 09:18
valentia valentia ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 16.10.2009
Beiträge: 5
Standard

Ich erinnere mich noch an meine Kindheit und die unzähligen Kassetten, die ich wirklich sehr oft und vor allem sehr sehr gerne mir angehört habe. Am liebsten auch zum Einschlafen. Jetzt im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, meine Eltern hätten selbst öfter zum Buch gegriffen. Ich versuche, so oft wie möglich eine schöne Lesestunde zu veranstalten. Finde das total schön und auch wichtig.
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  #10  
Alt 21.10.2009, 11:46
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard

Hallöchen,

ich hatte früher Märchenplatten (das waren früher einmal beliebte Tonträger *lach*) ... in der Küche steht gerade eine solche Märchenplatte aus Kindertagen - ein Trödelmarktfundstück.

Mein Lieblingserzähler war Hans Paetsch. Er hatte eine herrliche Stimme und konnte ganz fantastisch erzählen.

Meine Großmutter erzählte die Grimm-Märchen und auch andere Märchen und Geschichten frei aus dem Gedächtnis.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie sie extra, um meinen kleinen Bruder heraus zu fordern, "versehentlich" Fehler beim Erzählen machte, die Märchen veränderte. Mein kleiner Bruder - damals so ungefähr 3 Jahre alt - protestierte ganz aufgeregt und erzählte die Passage richtig.

Meine Großmutter hatte dabei richtig viel Spaß ...

Klar wurde klein Brüderchen gelobt, dass er gut aufgepasst hatte und solche kleinen Lobe schaffen gleich auch Spaß am Lernen ... bereiten auf das Leben vor ...

Auch Hörspiele sind klasse. Aber ich bin auch der Meinung und praktiziere das auch, dass das Vorlesen oder freie Erzählen von Geschichten etwas ganz Besonderes und Wichtiges ist. Es ist mit jedem Wort auch gleich Zuneigung und geschenkte Zeit ... sehr wichtig für Kinder, ach was: für alle Menschen!

LG Mary
__________________
... schön Dich zu lesen ...


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