Forum von Netzwerk behindertes Kind.de
Benutzerliste
Kalender
Hilfe
Heutige Beiträge
Forum von Netzwerk behindertes Kind.de
Nützliche Links
  #1  
Alt 11.06.2005, 14:21
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Autismus

Hallo,

ich habe einige Artikel zu Autismus gefunden und stelle diese als Antworten hier herein.

Ich kenne mich mit Autismus nicht aus. Vielleicht meldet sich ja jemand dazu, der sich mit Autismus mehr beschäftigt hat. (**)

LG

Mary

[red]siehe auch "freuende bin sehr.." in Selbstbestimmtes Leben[/red]
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 11.06.2005, 14:25
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Autismus früher erkennen

30.04.2005 - Gesundheit
Autismus früher erkennen

Kombination von Verhaltensmerkmalen ermöglicht Diagnose schon bei einjährigen Kindern

Kanadische Wissenschaftler haben eine Reihe von Verhaltensmerkmalen identifiziert, die bereits bei ganz kleinen Kindern auf Autismus hindeuten. Dazu gehören eine ausgeprägte Passivität und eine erhöhte Reizbarkeit, die schon im Alter von nur zwölf Monaten auftreten. Mithilfe dieses Merkmalskatalogs können Kleinkinder nun bereits sehr viel früher auf Autismus getestet und früher behandelt werden als bisher.


Autismus ist eine Entwicklungsstörung, die durch eine starke Selbstbezogenheit sowie Verhaltens-, Kommunikations- und Wahrnehmungsprobleme gekennzeichnet ist. Die Symptome autistischer Kinder können vielfältig und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Eine Diagnose ist deshalb schwierig, und bis jetzt gab es nur eine Checkliste für Autismus für Kinder, die älter als 18 Monate sind. Der neue Merkmalskatalog der Forscher enthält 16 Verhaltensmuster, die mit Autismus in Verbindung gebracht werden. Der Katalog ermöglicht es den Ärzten, bereits bei einjährigen Kindern eine spätere Entwicklung von Autismus vorauszusehen.

Die Forscher testeten ihre neue Diagnosemethode an 200 einjährigen Kindern, die ältere Geschwister mit Autismus hatten. Im Alter von zwei Jahren wurden die Kleinkinder mit dem herkömmlichen Test erneut auf Autismus getestet. Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Aussagekraft des neuen Tests erstaunlich groß ist. Beinahe alle Kinder, die als Zweijährige als autistisch diagnostiziert wurden, zeigten mit zwölf Monaten mindestens sieben Merkmale des Risikokatalogs für Autismus.

Sogar schon bei sechs Monate alten Kindern waren bestimmte Verhaltensmuster wie ein passives Temperament und eine geringere Aktivität erkennbar. Bis im Alter von zwölf Monaten kamen weitere Merkmale wie eine sehr hohe Reizbarkeit, nur geringe Sozialkontakte und die Tendenz, Objekte zu fixieren hinzu. Als Einjährige zeigten die Kinder Schwierigkeiten im Sprachgebrauch und der Kommunikation. Sie gestikulierten weniger häufig und verstanden fast keine Sätze.

Die Forscher wissen noch nicht, ob diese Risikomerkmale eine frühe Ausprägung von Autismus zeigen oder ob sie die Fähigkeiten eines Kindes beeinträchtigen, von sozialen Erfahrungen zu lernen, was die Entwicklung von Autismus zur Folge hätte. "Die neue Diagnosemethode gibt uns einen besseren Einblick in die Biologie des Autismus und hilft uns zu verstehen, wieso er sich so früh entwickelt", erklärt Studienleiterin Zwaigenbaum. Die Wissenschaftler hoffen nun, neue und früher einsetzbare Behandlungsmethoden für autistische Kinder entwickeln zu können.

Lonnie Zwaigenbaum (Offord-Zentrum, Hamilton) et al.: The International Journal of Developmental Neuroscience, Bd. 23, S. 143

ddp/wissenschaft.de - Katharina Schöbi

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/252961.html )
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 11.06.2005, 14:30
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Entzündung des Gehirns typisch für Autismus

15.11.2004 - Medizin
Entzündung des Gehirns typisch für Autismus

Forscher: Immunreaktion ist wahrscheinlich eher Symptom als Ursache

Entzündungen im Gehirn sind ein eindeutiges Merkmal von Autismus. Bestimmte Komponenten des Immunsystems, die Entzündungen begünstigen, sind bei Menschen mit Autismus ständig aktiv, fanden Diana Vargas von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore und ihre Kollegen heraus. Ihre Ergebnisse unterstützen die Theorie, dass Immunaktivitäten im Gehirn am Autismus beteiligt sind, berichten die Forscher im Fachmagazin Annals of Neurology (Online-Ausgabe 15. November).


Die Wissenschaftler untersuchten das Gehirngewebe von elf Menschen mit Autismus, die im Alter von fünf bis 44 Jahren an einem Unfall oder Verletzungen gestorben waren. Sie fanden Entzündungen in verschiedenen Bereichen des Gehirns. Auch entdeckten die Forscher Muster von Proteinen des Immunsystems, wie sie typisch für Entzündungsprozesse speziell im Gehirn sind.

Noch ist nicht klar, ob die Entzündungen für das sich entwickelnde Gehirn positiv, schädlich oder beides sind. Wahrscheinlich sind sie nicht die Ursache für den Autismus, sondern ein Symptom, vermuten die Wissenschaftler. Sie nehmen an, dass das Gehirn mit diesen Reaktionen einen anderen Prozess bekämpft, der die Hirnzellen schädigt. Zukünftig könnten die Entzündungszeichen im Gehirn bei der Diagnose von Autismus helfen.

Autismus ist eine Störung des sich entwickelnden Gehirns und betrifft zwei bis vier von 10.000 Kindern. Erste Symptome treten meist schon vor dem dritten Lebensjahr auf und bleiben fast immer ein Leben lang bestehen. Autisten sind selbstbezogen und oft kaum in der Lage, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Zwillings- und Familienstudien legen nahe, dass Autismus genetische Ursachen hat. Da jedoch mehr autistische Kinder vorkommen, als bei einem genetischen Effekt erwartet werden würde, müssen noch andere Faktoren eine Rolle spielen.

ddp/bdw - Anke Biester

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/246595.html )

__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 11.06.2005, 14:36
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Bei Autisten hat auch das Immunsystem Kommunikationsprobleme

06.05.2005 - Medizin
Bei Autisten hat auch das Immunsystem Kommunikationsprobleme

Das Körperabwehrsystem autistischer Kinder bildet ungewöhnlich wenige Botenstoffe mit einer veränderten Zusammensetzung

Das Immunsystem autistischer Kinder reagiert anders als das Immunsystem gesunder Kinder. Das haben amerikanische Forscher in einer Studie mit 30 Kindern mit Autismus herausgefunden. Weitere Studien sollen nun Aufschluss darüber geben, ob das Immunsystem für die Krankheit an sich eine Rolle spielt.


In ihrer Studie isolierten die Forscher Immunzellen aus dem Blut von 30 autistischen und 26 gesunden Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren. Dann setzten die Wissenschaftler diese Zellen dem Pflanzenlektin PHA sowie bakteriellen und viralen Erregern aus, die normalerweise bei Immunzellen eine Reaktion auslösen.

Als Antwort auf die bakteriellen Erreger produzierten die Zellen der Kinder mit Autismus deutlich weniger Zytokine als die Zellen gesunder Kinder. Zytokine dienen als Botenstoffe für die Immunzellen und ermöglichen die Kommunikation zwischen diesen. Zudem haben sie starke Auswirkungen auf das Zentrale Nervensystem und beeinflussen so auch den Schlaf, die Fieberreaktion sowie die Gemütsverfassung und das Verhalten von Menschen.

Weiter konnten die Forscher beobachten, dass die Immunzellen autistischer Kinder als Reaktion auf das Pflanzenlektin PHA jedoch abhängig vom Zytokintyp unterschiedliche Zytokinmengen produzierten: Bestimmte Zytokine wurden im Vergleich zu gesunden Kindern vermehrt produziert, andere weniger häufig.

Wie sich die Zytokine auf die Entwicklung von Autismus auswirken, wollen Forscher nun untersuchen. "Wenn wir den Zusammenhang zwischen der veränderten Immunantwort und Autismus verstehen, könnte uns das große Vorteile bei der Früherkennung, Prävention und Behandlung dieser Krankheit bringen", sagt Studienleiterin Van de Water. Weitere Studien sollen Aufschluss darüber geben, ob die entdeckten Unterschiede in der Zytokinproduktion speziell bei bestimmten Gruppen von Autisten vorkommen, wie zum Beispiel bei Kindern, die schon sehr früh autistische Merkmale zeigen. Zudem wollen die Forscher bestimmte Zellpopulationen genauer untersuchen, die für die unterschiedlichen Immunantworten bei autistischen und gesunden Kindern verantwortlich sein könnten.

Judy Van de Water (Universität von Kalifornien, Sacramento) et al.: Beitrag beim Internationalen Treffen für Autismus-Forschung (IMFAR), Boston

ddp/wissenschaft.de - Katharina Schöbi

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/253100.html )
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 11.06.2005, 14:40
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Der Feind im eigenen Kopf

24.07.2004 - Medizin
Der Feind im eigenen Kopf

Hinweise auf Autoimmunreaktionen gegen Hirngewebe bei Autismus

Bei Autismus bildet der Körper Antikörper gegen das eigene Hirngewebe. Das hat ein portugiesisches Forscherteam bei der Untersuchung von 171 autistischen Patienten entdeckt. Auslöser dieser Autoimmunreaktion scheint dabei ein einzelnes Protein zu sein, dessen Identität und Funktion die Wissenschaftler jedoch noch nicht kennen. Das berichten die Gruppe um Astrid Vicente vom Instituto Gulbenkian de Ciência in der Fachzeitschrift Journal of Neuroimmunology (Bd. 152, S. 176).


Autistische Menschen leben in einer eigenen Welt und sind häufig unfähig, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Ihr Sozialverhalten ist oft stark beeinträchtigt, denn sie können aufgrund einer eingeschränkten Lernfähigkeit nur schlecht aus Erfahrungen lernen. Welche Störungen im Gehirn die Krankheit verursachen, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit spielen jedoch verschiedene genetische Faktoren eine wichtige Rolle, die zu Veränderungen im Gleichgewicht der Hirnbotenstoffe, einer verminderten Hirndurchblutung und unterentwickelten Hirnarealen führen können.

Auch Autoimmunreaktionen werden immer wieder als wichtige Faktoren diskutiert. So gibt es beispielsweise Hinweise darauf, dass das Immunsystem bei manchen Autisten auf den Gehirnbotenstoff Serotonin reagiert. Die Studie von Astrid Vicente und ihren Kollegen stützt nun den Verdacht der Beteiligung von Autoimmunreaktionen: Im Blut autistischer Patienten fanden die Wissenschaftler sehr viel mehr Antikörper gegen eigenes Hirngewebe als in dem gesunder Vergleichspersonen.

Diese Immunreaktion ist nicht genetisch bedingt, da sich im Blut der Eltern der Betroffenen kein Anstieg der Autoantikörper nachweisen ließ. Die Forscher vermuten daher, dass die Autoimmunreaktion nicht der Auslöser, sondern ein Folgeeffekt der neurologischen Störung ist. So könnten die Antikörper beispielsweise als Antwort auf eine Schädigung des Hirngewebes während der embryonalen Entwicklung gebildet werden. Die Wissenschaftler versuchen nun, das auslösende Eiweißmolekül zu identifizieren, um dadurch genauere Informationen über die Herkunft der Antikörper zu erhalten.

ddp/bdw - Ilka Lehnen-Beyel

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/243261.html )
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 11.06.2005, 14:43
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Forscher wollen mithilfe der Tiere Störungen wie Autismus näher erforschen

16.09.2003 - Biologie
Affen verfolgen Blickrichtung von Artgenossen ebenso wie der Mensch

Forscher wollen mithilfe der Tiere Störungen wie Autismus näher erforschen

Affen zeigen mit ihren Augen ähnliche soziale Reflexe wie Menschen. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden. Dieses Wissen um die Gleichheit zwischen Mensch und Affe wollen die Wissenschaftler nun für gezielte Hirnexperimente an den Tieren nutzen, berichten sie im Fachmagazin "Current Biology" (Ausg. vom 16. Sept.)


Wendet ein Gesprächspartner seinen Kopf, hat sein Gegenüber den unwiderstehlichen Drang, in die gleiche Richtung zu schauen, schreiben Robert Deaner und Michael Platt von der Duke Universität in Durham. Um nach einem ähnlichen Verhalten bei Affen zu suchen, zeigten die Forscher Makaken auf einem Bildschirm Artgenossen, die entweder nach links oder rechts schauten. Messungen der Augenbewegungen der Affen bestätigten tatsächlich, dass deren Aufmerksamkeit durch die Blickrichtung der Tiere auf dem Bildschirm gelenkt wurde.

Da sich Menschen und Makaken in dieser Hinsicht gleichen, wollen Deaner und Platt die Tiere zur Untersuchung bestimmter Krankheiten nutzen. Dazu gehört etwa Autismus, der Betroffene daran hindert, einen normalen Blickkontakt zu Menschen in ihrer Umgebung herzustellen. Auf der Suche nach den Ursachen des Leidens planen die Wissenschaftler, Nervenverbindungen in den Aufmerksamkeits- und Sozialzentren des Gehirns der Affen zu verändern oder zu trennen.


ddp/bdw - Andreas Wawrzinek

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/228418.html )
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 11.06.2005, 14:48
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Schnell wachsendes Gehirn deutet auf Autismus hin

16.07.2003 - Medizin
Schnell wachsendes Gehirn deutet auf Autismus hin

Merkmal könnte frühe Diagnose ermöglichen

Viele autistische Kinder kommen mit einem kleinen Gehirn auf die Welt, das dann aber im ersten Jahr überstark anwächst, fanden amerikanische Forscher. Dieses Merkmal kann möglicherweise genutzt werden, um die Krankheit frühzeitig zu erkennen und ihr mit Therapien zu begegnen, berichten Eric Courchesne und seine Kollegen im Fachmagazin JAMA(Nr. 290, S. 337).


Das ungewöhnliche Hirnwachstum fanden die Forscher von der Universität in San Diego, als sie die Zunahme des Kopfumfangs von fast fünfzig autistischen Kindern untersuchten. Nach der Geburt lag der durchschnittliche Kopfumfang der Kleinen im Vergleich Kindern, die sich normal entwickelten, im unteren Drittel. Nach einem Jahr befand er sich dann jedoch im oberen Viertel.

Der Grund sei ein ungewöhnlich schnell anwachsendes Gehirn, schreiben die Forscher. Nach einem Jahr normalisiert sich das Wachstum wieder. Die dann erreichte Kopfgröße steht jedoch in direktem Zusammenhang mit der Schwere des später zutage tretenden Leidens.

Wahrscheinlich verhindert das starke Hirnwachstum im ersten Jahr eine normale Verarbeitung von Erfahrungen. Das Gehirn verschaltet sich daher auf eine ungewöhnliche Weise, weshalb die Betroffenen in ihrer psychischen Entwicklung von der Norm abweichen und sich nur schwer in die Gesellschaft einfinden.

Autismus, bei der Kinder eine eingeschränkte oder keine intime Beziehung zu Eltern, Bezugspersonen und Mitmenschen aufbauen können, gehört zu den häufigen neurologischen Erkrankungen von Heranwachsenden. Durchschnittlich eines von 160 Kindern ist davon betroffen. Meist wird die Störung erst erkannt, wenn das Kind schon mehrere Jahre alt ist und etwa nur zögerlich sprechen lernt. Je früher die Krankheit jedoch diagnostiziert wird und die betroffenen Kinder eine Verhaltenstherapie erhalten, um so besser sind ihre Aussichten auf ein normales Leben.

ddp/bdw - Andreas Wawrzinek

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/224848.html )
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 11.06.2005, 14:50
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Autisten zeigen bereits früh Schwierigkeiten mit dem Blickkontakt

11.07.2003 - Psychologie
Autisten zeigen bereits früh Schwierigkeiten mit dem Blickkontakt

Später auftretende Kommunikationsprobleme stehen damit in Zusammenhang

Autistische Kinder haben Schwierigkeiten, anderen Personen Objekte zu zeigen oder auf etwas zu deuten. Diese Störung hängt nicht mit dem mangelnden Bewusstsein der Autisten für ihre Umwelt zusammen, sondern mit dem Unvermögen, einen Blickkontakt herzustellen. Das berichten britische Psychologen in einer Mitteilung der Gesellschaft für Ökonomie- und Sozialforschung. Kommunikationsprobleme autistischer Kinder entwickeln sich damit bereits viel eher als bisher angenommen.

Die Forscher um Susan Leekam von der Universität in Durham (GB) untersuchten zwei Jahre lang die Kommunikation von Vorschulkindern mit Autismus oder einer verzögerten Entwicklung. Dazu filmten sie einen Erwachsenen, der mit einem der Kinder spielte. Anschließend analysierten sie anhand von Stimme und Berührungen die Kontaktaufnahme des Erwachsenen und die von dem Kind ausgehenden Kommunikationsversuche.

Unabhängig vom Verhalten der Erwachsenen konnten die Kinder, die am wenigsten durch Deuten auf Dinge aufmerksam machten, auch am schlechtesten einen Blickkontakt zu den Erwachsenen aufnehmen. Diesen Zusammenhang konnten die Wissenschaftler allerdings nur bei den autistischen Kindern feststellen.

Die Forscher hoffen, dass sich Autismus durch die neue Erkenntnis früher als bisher diagnostizieren lässt – vor allem da sich Eltern der gestörten Fähigkeit zum Blickkontakt bei ihren Kinder oft lange vor der Diagnose der Krankheit bewusst sind. Dann könnten die Probleme der Kinder eventuell behandelt werden, bevor später weitere Mitteilungsschwierigkeiten auftreten.

ddp/bdw - Christine Harbig

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/224666.html )
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 11.06.2005, 14:53
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.992
Standard Neue Therapien bringen Hoffnung für autistische Kinder

16.09.2002 - Psychologie
Neue Therapien bringen Hoffnung für autistische Kinder

Großteil der Kinder besucht nach der Behandlung normale Schule

Eine gezielte Behandlung kann autistische Kinder so weit fördern, dass sie in der Lage sind, eine normale Schule zu besuchen. Das zeigt ein Projekt der Universität Bristol, an dem 26 Familien teilnahmen. "Die Kinder haben ihre Lernfähigkeit gewaltig verbessert und - was noch bedeutender ist - Sozialverhalten erlernt", sagt Alec Webster, der Leiter des Projektes. Sie könnten an Gruppenaktivitäten teilnehmen und der täglichen Schulroutine folgen.


Die Forscher hatten ihre Studie im Herbst 2000 begonnen und für jedes Kind einen individuellen Erziehungsplan zusammengestellt. Dadurch sollten die Kinder in kleinen Schritten lernen, Eindrücke zu ordnen, die aus ihrer Umwelt auf sie einstürzen. So wollten die Wissenschaftler ihnen die Ängste vor ihrer Umgebung nehmen.

Dabei setzten sie verschiedene Methoden ein: Fürchtete sich ein Kind beispielsweise vor einem Ort, hängten sie an der Stelle Bilder von Menschen oder Gegenständen auf, die das Kind besonders gern mochte. Ausgebildete Hilfskräfte arbeiteten durchschnittlich zehn Stunden pro Woche mit den Kindern und trainierten deren Kommunikationsfähigkeit, Denken und soziales Verhalten. Mehr als neunzig Prozent der Kinder, die die Behandlung abgeschlossen hatten, besuchen nun eine normale Schule, berichtet die Universität Bristol in einer Pressemitteilung.

Den Erfolg ihrer Behandlungsmethode konnten die Wissenschaftler auch anhand des so genannten Entwicklungsquotienten (EQ) nachvollziehen. Dieser ist ein Maß dafür, ob sich Kinder ihrem Alter entsprechend entwickeln oder zurückgeblieben sind. Nach der Behandlung war der EQ bei allen Kindern


ddp/bdw - Barbara Witthuhn.

(Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/149587.html )
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 15.06.2005, 21:25
Benutzerbild von Flipy
Flipy Flipy ist offline
Teammitglied - Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht
 
Registriert seit: 01.04.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.193
Standard

Ich will nicht reizerisch erscherinen aber im Film Mercury-Puzzle mit Bruce Willis hat ein autistischer Junge eine der Hauptrollen.

Es geht um einen Geheimcode den der Geheimdienst in eine Zeitung einschleußt. Dann klingelt das Telefon. Ein autistischer Junge kann den Code lesen. Die Jagt beginnt.
Neben der reizerischen Jagd wird das Leben des Jungen beschrieben, wie er sich an Hand von Bildern und Namen, Freund und aua merkt, was für ihn lebensnotwendig ist.
Er lebt in einer eigenen Welt, und aus diesem Gesichtspunkt, wie Willis dieses Leben, für das Millitär als unwürdig angesehen, schützt, und warum, das finde ich interessant.

LG Flipi
__________________
Ich bin der Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht. Ich kann Hinweise geben, aber für eine Rechtsberatung sucht bitte einen Anwalt Eures Vertrauens auf.

Hemingway hat einmal gesagt:"Es gibt kein Problem, dass man nicht mit einem doppelten Scotch lösen kann", und dann hat er sich erschossen. (DmVgGzP)
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
Brandgefährlicher Autismus unter der Reichstagskuppel. Nancy Unsortiertes (Offenes Forum) 0 15.10.2007 08:43
Tiefgreifende Entwicklungsstörungen (F84) vienetta Unsortiertes (Behinderungen) 1 03.06.2007 20:57
Autismus ? Was ist das ...? evma Formen der Behinderungen 2 22.03.2007 07:45
asberger kriterien evma Formen der Behinderungen 6 21.03.2007 17:59
Autismus und Spielen vienetta Büchertipps 1 17.02.2007 13:47


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 00:13 Uhr.
Powered by vBulletin Version 3.5.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 2.4.0
Copyright 2005 - 2011 Netzwerk behindertes Kind.de ***** Sämtliche Inhalte dieses Forums erheben keinen journalistisch-redaktionellen Anspruch.