BIID-Syndrom
Australier lässt verhasstes Bein amputieren
25 Jahre lang hat ein Australier sein rechtes Bein gehasst. Schließlich stellte er seinen Fuß sechs Stunden in Trockeneis, bis er abstarb und Ärzte das Bein unterhalb des Knies amputieren mussten.
Am Sonntag berichtete David Openshaw in einem Fernsehinterview, dass er jetzt glücklicher sei als je zuvor. Der dreifache Vater hatte bislang angegeben, sein Bein durch einen Unfall im vergangenen Jahr verloren zu haben. „Ich habe es jetzt satt, immer zu lügen“, sagte der 29-Jährige in dem Interview. „Aber ich will den Leuten klar machen, dass ich nicht verrückt bin.“
Betroffene sprechen von BIID (Body Integrity Identity Disorder). Sie empfinden Teile ihres Körpers als überflüssig oder störend, obwohl diese intakt sind. Das Syndrom ist bislang nicht offiziell als Krankheit anerkannt. Weil Ärzte keine unnötigen Amputationen vornehmen, versuchen die Betroffenen oft, sich selbst zu verstümmeln.
Quelle: Focus
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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