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Alt 27.12.2006, 10:30
vienetta vienetta ist offline
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Beiträge: 3.585
Standard Hydrocephalus

Hydrocephalus

Unter Hydrocephalus versteht man eine Erweiterung der inneren und äusseren Liquorräume des Gehirns aufgrund einer Liquorzikulationsstörung. Ätiologisch unterscheidet man den sogenannten Verschlusshydrocephalus vom aresorptiven Hydrocephalus. Eine Sonderform ist der sogenannte Normaldruckhydrozephalus, eine Form der Liquorzirkulationsstörung im Alter, die hier nicht beschrieben wird.

Im Inneren des Gehirns befinden sich Ventrikel (Hirnkammern), die untereinander verbunden sind. In den Ventrikeln wird Liquor (Hirnwasser) gebildet, der über diese inneren Liquorräume abfliesst und mit den sogenannten äusseren Liquorräumen (Zisternen, Subarachnoidalraum) verbunden ist.
Der in den Ventrikeln gebildete Liquor wird in den äusseren Liquorräumen resorbiert (vom Körper wieder aufgenommen) so dass eine Art Liquorkreislauf stattfindet. Die täglich gebildete Menge an Liquor beträgt etwa 300 ml.
Kommt es zu einer Liquorabflussbehinderung im Ventrikelsystem oder zu einem Ungleichgewicht zwischen Produktion und Resorption staut sich der Liquor in den Ventrikeln und wir sprechen vom Hydrocephalus.




Bei Säuglingen und Kleinkinder fällt ein Hydrocephalus durch Zunahme des Kopfumfangs, dem Hervortreten der vergrösserten Fontanellen und vermehrte Füllung der oberflächlichen Kopfvenen auf. Bei Kindern und Erwachsenen können Unruhezustände, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen erste Warnsymptome eines Hydrocephalus sein. Im weiteren Verlauf können sich neurologische Störungen wie Doppelbilder, Gangunsicherheit und Blasenstörung einstellen.
Häufig ist die Merkfähigkeit und Konzentration gestört und viele Patienten klagen über vermehrte Müdigkeit und Vergesslichkeit.

Neben der klinischen Untersuchung spielen bildgebenden Verfahren eine Hauptrolle bei der Diagnosestellung. Die Computertomographie (CCT) und die Kernspintomographie (MRT) sind hierbei am wichtigsten. Sie geben Aufschluss über die Ursache des Hydrocephalus.

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  #2  
Alt 27.12.2006, 10:35
vienetta vienetta ist offline
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Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
Standard

Behandlung: Shunt ev. Ventrikulostomie

Die Therapie besteht prinzipiell in einer Ableitung des Liquor zB. mit Hilfe eines Shuntes, d.h. die Ableitung von Hirnwasser in den Bauchraum (häufigste Variante) oder – seltener - in eine Herzkammer. Nur in wenigen, günstigen Fällen besteht die Möglichkeit durch einen Eingriff (Ventrikulostomie) die Liquorzirkulation wieder herzustellen.
Nachkontrollen notwendig

Patienten mit Hydrocephalus müssen während des Wachstums beobachtet werden. Diese Langzeitnachkontrolle ist für Betroffene und deren Familien sehr wichtig.



Moderne Technik

Heute werden zunehmend programmierbare Ventile im Shunt-System eingebaut. Dies erlaubt den Widerstand ohne Operation von aussen ein- resp. Verstellen zu können. Diese Ventile müssen aber nach jeder Magnetresonanzuntersuchung (MRI) wieder neu programmiert werden. Alle Patienten mit programmierbaren Ventilen müssen im Besitz eines Shuntpasses sein.
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  #3  
Alt 27.12.2006, 11:04
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Beiträge: 24.215
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björn hatte vor seiner op auch einen und einen schand gelegt bekommen.das gehirnwasser hat sich im kopf gesammelt aber durch den schand nie wieder malesche gehabt
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  #4  
Alt 27.12.2006, 11:16
vienetta vienetta ist offline
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Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
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schön das björn keine probs mehr hat .....es gibt wahnsinnig viele kinder die einen Hydrocephallus haben ...hätte ich gar nicht gedacht
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  #5  
Alt 27.12.2006, 11:39
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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ja ist weit verbreitet und kann auch in jeden lebensalter auftretten .je nach erkrankung
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