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Alt 06.01.2007, 18:49
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evma evma ist offline
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Standard Angelman-Syndrom

Das Angelman-Syndrom, auch als Happy-Puppet-Syndrom ("lächelnde Marionette") bezeichnet, ist ein neurologischer Gendefekt. Er ist vor allem durch angeborene Intelligenzdefekte, eine fehlende Sprachentwicklung, epileptische Anfälle, eine psychomotorische Entwicklungsstörung und unvermittelte Lachanfälle gekennzeichnet.

Seinen Namen erhielt dieses Krankheitsbild im Jahre 1965 nach dem englischen Arzt Harry Angelman. Die bisher vorliegenden Studienauswertungen zeigen, dass die Betroffenen lebenslang auf Hilfe von anderen Personen angewiesen sein werden. Entwicklungsfördernde Hilfen und Maßnahmen, z.B. durch eine heilpädagogische Schulausbildung sowie die Entwicklung von Kommunikationsstrategien, können die Selbständigkeit der Betroffenen stark verbessern. Ein Mindestmaß an Selbstständigkeit ist für Eltern und Betroffene eine zwingende Notwendigkeit. Über 80% der Familien haben mittlerweile die Möglichkeit, an Betreuungsmaßnahmen teilzunehmen, ca. 65% nutzen sie. Rund 40% der entwicklungsförderden Betreuungen werden durch kommerzielle Dienste oder besonders geschulte Einzelpersonen durchgeführt, der Rest von der Familie, Verwandten oder Freunden.

Etwa 35% der betroffenen Kinder werden in integralen Schulen unterrichtet, ca. 30% in sonderpädagogischen Einrichtungen und 13% in allgemeinbildenden Schulen. Die betroffenen Kinder verstehen in der Regel, was mit ihnen gesprochen wird, aber fast alle von ihnen können selber nicht sprechen. Daher verständigen sie sich mit Hilfe von Zeichen, Lauten, Gesten oder einer individuellen Körpersprache.

Die Häufigkeit des Angelman-Syndroms beträgt ca. 1: 20 000.

Ursachen
In über 70% der Fälle sind Mikrodeletionen auf dem mütterlich ererbten Chromosom 15 für diese Erkrankung verantwortlich. Unter Mikrodeletionen versteht man das Fehlen einiger Basen der DNS an einem bestimmten Genort. Eine weitere Ursache besteht in einer fehlerhaften Methylierung auf dem demselben Chromosomenabschnitt.

Symptome
Die folgen Symptome können beim Angeman-Syndrom beobachtet werden. Dabei unterscheidet man positive und negative Symptome:

Positive Symptome
Sucht vermehrt Körperkontakt
Isst selbstständig
Genießt Anblick von Bildern, Videos, von der Familie und sich selbst
Genießt den Anblick von Spiegelungen im Wasser oder Glas
Liebt Wasserspiele und Schwimmen
Hat viel Sinn für Humor
Fähigkeit zum Erlernen der Zeichensprache und den Gebrauch von Bildkommunikation
Befolgt einfache Anweisungen
Hat ein gutes Gedächtnis für Gesichter und Richtungen
Freundliches Wesen
Ist sehr sozial und selbstsicher


Negative Symptome
Starke geistige Verlangsamung
Abwesende Sprache
Störung der körperlichen Selbstwahrnehmung
Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen (Steifheit, Sprunghaftigkeit, Unbeständigkeit, Gangataxie)
Verhältnismäßig kleiner Kopf mit ca. 3 Jahren
Plötzliche Krampfanfälle um das 2. Lebensjahr
Flacher Hinterkopf
Vorstehende Zunge mit auffälligem Kiefer und breitem Mund
Übermäßiger Speichelfluss und zwanghafte Kaubewegungen
Kleine, breit verteilte Zähne
Schielen
Schwach pigmentierte Haut
Breiter Gang (Füße weit auseinander), nach außen gedrehte Füße
Kleine Hände und Füße, kurze Statur
Übermäßiges Schwitzen, Hitzeempfindlichkeit
Fütterungsprobleme während der Kleinkindzeit
Gestreckte Arme (wie eine Marionette)
Verzögertes Sitzen und Krabbeln


Diagnose
Das Angelman-Syndrom ist einerseits durch das Erscheinungsbild des betreffenden Kindes zu erkennen. In der Regel fällt dies zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr auf. Für eine genaue Diagnose wird auf zytogenetischem Wege im Labor einerseits die Deletion auf dem Chromosom 15 bestimmt, andererseits mittels der Polymerasen-Ketten-Reaktion (PCR) und einer methylierungsempfindlichen Restriktion die uniparentale (hier: dem mütterlicherseits vererbten Chromosom 15) Disomie. Unter einer Disomie versteht man die Tatsache, dass von einem Chromosomenpaar, von dem normalerweise eins vom Vater und eins von der Mutter vererbt wird, beide von einem Elternteil stammen.

Therapie
Eine Therapie der Ursachen des Angelman-Syndroms gibt es nicht. Man kann den Betroffenen aber durch eine aufmerksame Pflege, liebevolle Zuwendung und durch eine intensive pädagogische Betreuung helfen.
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  #2  
Alt 06.01.2007, 18:53
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Angelman-Syndrom

Ätiologie:
  • Mikrodeletionssyndrom das den Abschnitt 15q11-13 betrifft
  • Das Angelman-Syndrom tritt auf, wenn die Deletion auf dem maternalen Chromosom 15 liegt
  • Liegt die Deletion auf dem paternalen Chromosom 15 tritt ein Prader-Willi-Syndrom auf (Genomic imprinting, s.u.)
Häufigkeit:
  • 1:10 000
Symptomatik:
  • Mikrozephalus, Prognathie, hervorstehende Zunge, breite Mundspalte, verminderte Pigmentierung von Choroidea, Iris, Haut und Haaren, weiter Zahnabstand
  • Lachanfälle, schweres Anfallsleiden, fehlende Sprachentwicklung, mentale Retardierung ist stärker ausgeprägt als beim Prader-Willi-Syndrom, Ataxie mit ruckartigen Armbewegungen, Hypotonie, Hyperreflexie, charakteristische Armhaltung mit gebeugtem Handgelenk und Ellenbogen
  • Von Angelman (1965) wurden die Kinder als "puppet children" bezeichnet, weshalb die Erkrankung für kurze Zeit auch "Happy puppet Syndrom" genannt wurde
Diagnose:
  • FISH bzw. molekulare Diagnostik
  • Charakteristische EEG-Veränderungen
  • Milde kortikale Atrophie in CT oder MRT
Genomic imprinting:
  • Vermutlich verursacht durch eine unterschiedliche DNA-methylierung der maternalen (bei AS und PWS methyliert) und der paternalen (nicht methyliert) Chromosomen.
  • Diese Prägung ist nicht nur in der Embryonalentwicklung von Bedeutung sondern auch darüber hinaus.
  • Genomic Imprinting spielt auch eine Rolle bei der Entstehung kindlicher Tumoren.
  • Beim Prader-Willi-Syndrom in 1-2% sowie beim Angelman-Syndrom in 30-40% der Fälle werden genetische Mutationen in der Imprinting-Steuerung als ätiologisch ursächlich angesehen. Ferner kann es zu uniparentalen Disomien kommen, d.h. beide Chromosomen 15 stammen von der Mutter bzw. dem Vater (2% beim AS, 20% beim PWS). Des weiteren kann das dem Imprinting unterliegende Effektorgen mutiert sein: bei 20-30% der Angelman-Patienten liegen Mutationen im UBE3A-Gen zugrunde, dessen Produkt vor allem im Gehirn und Kleinhirn am Abbau von Proteinen beteiligt ist (Wiederholungsrisiko für weitere Kinder bei Vorliegen dieser Mutation bei der Mutter des Patienten 50% da quasi autosomal dominanter Erbgang).
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  #3  
Alt 06.01.2007, 18:56
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Angelman-Syndrom ist eine autosomal dominant vererbte Erkrankung, welche genetisch durch den Verlust einer oder mehrerer Gene des mütterlichen Chromosoms 15 oder durch eine väterliche uniparentale Disomie (UPD) des Chromosoms 15 gekennzeichnet ist. Mutationen im Gen UBE3A (OMIM #601623) können die Erkrankung ebenso verursachen. Die Häufigkeit beträgt ca. 1:20.000. Das Angelman-Syndrom befindet sich in der gleichen Chromosomenregion wie das Prader-Willi Syndrom und kann daher mit der gleichen molekulargenetischen Methode untersucht werden, wobei jedoch Mutationen in UBE3A auf diese Weise nicht erfasst werden..
Die Kinder fallen durch grundloses Lachen, eine schwere Sprachentwicklungsstörung, erhöhte motorische Aktivität, geistige Behinderung und Epilepsien auf. Aufgrund des Lachens wird die Krankheit im englischen Sprachraum als "Happy puppet" Syndrom, im französischen als "marionette joyeuse" bezeichnet.
Bei ca 70% der erkrankten Kindern findet sich eine interstitielle Deletion des mütterlichen (maternalen) Chromosomenabschnitts 15q11-q13, in dem das UBE3A-Gen lokalisiert ist. Bei ca. 20-25% befindet sich eine Mutation im UBE3A Gen. Bei 2-5% wurde eine uniparentale Disomie (UPD) des väterlichen Chromosoms 15 beschrieben. Nur ca 2-5% der Patienten mit PWS haben einen Imprinting Defekt. Zusammengefasst sind alle genetische Ursachen dieser Erkrankung eine Folge des genetischen Imprinting, d.h. unterschiedliche Expression des maternalen oder paternalen Allels eines Gens. Da das väterliche Allel des Gens oder der chromosomalen Region ein anderes Methylierungsmuster erhält als die mütterliche Kopie, entstehen diese Unterschiede im Expressionsmuster.
Eine gründliche Differentialdiagnostik ist unerlässlich, da überlappende Symptome mit anderen Krankheitsbildern (z.B.: Rett-Syndrom; OMIM #312750 ) beschrieben sind.

DNA-Diagnostik: erfolgt nach den Richtlinien des EMQN (European Molecular Genetics Quality Network). Über FISH kann eine interstitielle Mikrodeletion im proximalen langen Arm von Chromosom 15, Band q11.2 nachgewiesen werden (Arbeitsgruppe Postnatale Zytogenetik).
Ansprechpartner: Barbi (FISH), Just (DNA-Diagnostik), Steinbach (DNA-Präparation)
Laboradresse: Abteilung Humangenetik, Parkstr. 11, 89073 Ulm

Bitte fordern Sie die Diagnostik mit dem beiliegenden, am Computer auszufüllenden, pdf-Formblatt "AUFTRAG DNA DIAGNOSTIK" an und drucken Sie das Formular nach dem Ausfüllen aus.
alternativ können Sie auch dieses Formblatt ausdrucken und von Hand ausfüllen.
</B>Doctors / Residents of the European Union (EU) may use and submit the "Request for Molecular Genetic Testing"
Material: 5 bis 10 ml frisch entnommenes EDTA-Blut; für die Deletionsanalyse über FISH noch zusätzlich 10 ml Heparin-Blut
Geeignet sind sterile EDTA-Monovetten. Bitte nach Blutentnahme beschriften und mehrmals schwenken. Stempel entfernen, mit Kappe verschließen, in ein Versandgefäß (Umröhrchen) geben und zusammen mit einem ausgefüllten Begleitformular sowie Abrechnungsgrundlage verschicken. EDTA-Blut zur DNA-Isolierung sollte innerhalb von 48 Stunden nach der Blutentnahme im DNA-Labor eintreffen.
Auf die geltenden Versandvorschriften der Deutschen Post AG wird ausdrücklich hingewiesen!

Besonderheit: In Einzelfällen kann es für die Diagnostik erforderlich sein, dass wir Blut der Eltern anfordern müssen, um die Chromosomenregion besser untersuchen zu können.
Methodik: Behandlung von DNA nach Restriktionsenzymspaltung mit Natriumbisulphit. Anschließend erfolgen mehrere PCR des väterlichen Allels und des mütterlichen Allels mit den Primern SNRPN-paternal-f und SNRPN-paternal-r sowie SNRPN-maternal-f und SNRPN-maternal-r, die nur an bisulphitbehandelter DNA binden können. Bei Verdacht auf UPD oder Deletion wird mit den Chromosom 15 Markern D15S123, D15S125, D15S131 eine Unterscheidung vorgenommen. Eine Sequenzierung der kodierenden Exons des UBE3A-Gens wird bei uns ebenfalls durchgeführt.
Dauer: Befundmitteilung etwa 4 Wochen nach Erhalt von EDTA-Blut.
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  #4  
Alt 06.01.2007, 19:34
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Zusammenfassung
Unter dem Angelman-Syndrom versteht man einen neurologischen Gendefekt, der durch eine angeborene Intelligenzstörung, eine fehlende Sprachentwicklung und epileptische Anfälle gekennzeichnet ist. Die betroffenen Patienten haben ausserdem eine gestörte psychomotorische Entwicklung. Unter Psychomotorik versteht man die Gesamtheit aller psychisch beeinflussbarer Bewegungsabläufe, wie z.B. Mimik, Gestik, Haltung und Gang. Weitere Charakteristika sind unvermittelte Lachanfälle sowie eine deutliche Mikroenzephalie, also ein zu kleines Gehirn. Benannt wurde das Syndrom nach Harry Angelman, einem zeitgenössischen britischen Kinderarzt. Es wird wegen der Symptomatik, vor allem im englischsprachigen Raum, auch als Happy-Puppet-Syndrom bezeichnet. In über 70% der Fälle sind Mikrodeletionen am mütterlich ererbten Chromosom 15 verantwortlich. Eine weitere Ursache besteht in einer fehlenden Methylierung auf dem selben Chromosomenabschnitt. Die Behandlung beschränkt sich auf eine intensive Betreuung der Patienten sowie auf pflegerische Massnahmen.

Allgemeines
Das Angelman-Syndrom, auch als Happy-Puppet-Syndrom bezeichnet, ist ein neurologischer Gendefekt. Er ist vor allem durch angeborene Intelligenzdefekte, eine fehlende Sprachentwicklung, epileptische Anfälle, eine psychomotorische Entwicklungsstörung und unvermittelte Lachanfälle gekennzeichnet.
Seinen Namen erhielt dieses Krankheitsbild im Jahre 1965 nach dem englischen Arzt Harry Angelman. Von Grossem Interesse vor allem für die betroffenen Eltern, ist sicherlich die Tatsache, dass die betroffenen Kinder keiner medizinische Behandlung bedürfen, ausgenommen bei Krampfanfällen. Die Kinder bedürfen jedoch, wie ein Kleinkind, einer ständigen Aufsicht.
Die bisher vorliegenden Studienauswertungen zeigen, dass die Betroffenen lebenslang auf Hilfe von anderen Personen angewiesen sein werden. Entwicklungsfördernde Hilfen und Massnahmen z.B. durch eine heilpädagogische Schulausbildung sowie die Entwicklung von Kommunikationsstrategien können die Selbständigkeit der Betroffenen stark verbessern. Ein Mindestmass an Selbständigkeit ist für Eltern und Betroffene eine zwingende Notwendigkeit. Über 80 % der Familien haben mittlerweile die Möglichkeit, an Betreuungsmassnahmen teilzunehmen, ca. 65 % nutzen sie. Rund 40 % der entwicklungsförderden Betreuungen werden durch kommerzielle Dienste oder besonders geschulten Einzelpersonen durchgeführt, der Rest von der Familie, Verwandten oder Freunden.
Von Interesse ist weiterhin, dass nach einer Studie ca. 35% der betroffenen Kinder in integralen Schulen unterricht werden, ca. 30% in sonderpädagogischen Einrichtungen und sogar ca. 13% in allgemeinbildenden Schulen.
Die betroffenen Kinder verstehen in der Regel das, was mit ihnen gesprochen wird, aber fast alle von ihnen können selber nicht sprechen. Daher verständigen sie sich mit Hilfe von Zeichen, Lauten, Gesten oder einer individuellen Körpersprache.

Ursachen
In über 70% der Fälle sind Mikrodeletionen auf dem mütterlich ererbten Chromosom 15 für diese Erkrankung verantwortlich. Unter Mikrodeletionen versteht man das Fehlen einiger Basen der DNS an einem bestimmten Genort. Eine weitere Ursache besteht in einer fehlerhaften Methylierung auf dem demselben Chromosomenabschnitt
Häufigkeit
Die Häufigkeit dieser Erkrankung wird in der Literatur mit ca. 1: 20 000 angegeben.


Symptome
Die folgen Symtome bzw. Beschwerden können beobachtet werden, dabei ist nach eher positiven und nach eher negativen Symptomen unterschieden:
  • Sucht vermehrt Körperkontakt
  • Isst selbständig
  • Geniesst Anblick von Bildern, Videos, von der Familie und sich selbst
  • Geniesst den Anblick von Spiegelungen im Wasser oder Glas
  • Liebt Wasserspiele und schwimmen
  • Hat viel Sinn für Humor
  • Fähigkeit zum Erlernen der Zeichensprache und den Gebrauch von Bildkommunikation
  • Befolgt einfache Anweisungen
  • Hat ein gutes Gedächtnis für Gesichter und Richtungen
  • Freundliches Wesen
  • Ist sehr sozial und selbstsicher
Als eher negative Symptome sind zu nennen:
  • Starke geistige Verlangsamung
  • Abwesende Sprache
  • Störung der körperlichen Selbstwahrnehmung
  • Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen (Steifheit, Sprunghaftigkeit, Unbeständigkeit, Gangataxie)
  • Verhältnismässig kleiner Kopf mit ca. 3 Jahren
  • Plötzliche Krampfanfälle um das 2. Lebensjahr
  • Flacher Hinterkopf
  • Vorstehende Zunge mit auffälligem Kiefer und breitem Mund
  • Übermässiger Speichelfluss und zwanghafte Kaubewegungen
  • Kleine, breit verteilte Zähne
  • Schielen
  • schwach pigmentierte Haut
  • Breiter Gang (Füsse weit auseinander), nach aussen gedrehte Füsse
  • Kleine Hände und Füsse, kurze Statur
  • Übermässiges Schwitzen, Hitzeempfindlichkeit
  • Fütterungsprobleme während der Kleinkindzeit
  • gestreckte Arme (wie eine Marionette)
  • Verzögertes Sitzen und Krabbeln


Diagnose
Die Diagnose für diese Erkrankung erfolgt einerseits mittels des Erscheinungsbildes des betreffenden Kindes. In der Regel erfolgt sie zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr. Für eine genaue Diagnose wird auf cytogenetischem Wege einerseits die Deletion auf dem Chromosom 15 bestimmt, andererseits mittels der Polymerasen-Ketten-Reaktion(PCR) und einer methylierungsempfindlichen Restriktion die uniparentale (hier: dem mütterlicherseits vererbten Chromosom 15) Disomie. Unter einer Disomie versteht man die Tatsache, dass von einem Chromosomenpaar, von dem normalerweise eins vom Vater und eins von der Mutter vererbt wird, beide von einem Elternteil stammen
Therapie
Eine Therapie gegen die Ursachen der Erkrankung gibt es nicht. Man kann den betreffenden Menschen aber u.a. durch eine aufmerksame Pflege, liebevolle Zuwendung und durch eine intensive pädagogische Betreuung helfen
Komplikationen
Die häufigsten behandlungsbedürftigen Komplikationen bestehen nahezu ausschliesslich in Krampfanfällen.


Prophylaxe
Eine Vorbeugung gegen diese Erkrankung gibt es nicht.


Prognose
Die Lebenserwartung der betroffenen Menschen ist nicht verringert.
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  #5  
Alt 06.01.2007, 19:35
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es wiederholt sich in fast allen texten über angelmann in manchen ist es etwas ausführlicher beschrieben .deswegen nicht wundern wenn fast gleicher text auftaucht
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  #6  
Alt 07.01.2007, 13:53
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blutuntersuchung bei angelmann
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