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  #1  
Alt 18.02.2006, 23:31
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.950
Standard Mutismus - Wenn Kinder aufhören zu sprechen ...

Hallo,

in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Spiegel" las ich einen interessanten Artikel.

Wenn Kinder aufhören zu sprechen ...

In diesem Artikel wird von einem Kind berichtet, das nur in der Schule oder gegenüber von Bekannten das Sprechen eingestellt hatte.

Zu Hause erzählte er dafür umso mehr.

Diese Form des Mutismus wird selektiver Mutismus genannt und stellt eine Form der Sozialphobie dar.

Der Therapieansatz ist eine Sprachtherapie, in der mit Hilfe einer Puppe der Kontakt zum Kind aufgenommen wird.

Den vollständigen Artikel kann man auch online lesen:

Artikel "Stilles Leiden", Spiegel

VG

Mary
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... schön Dich zu lesen ...


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  #2  
Alt 18.02.2006, 23:40
Benutzerbild von Tinka
Tinka Tinka ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 24.01.2006
Beiträge: 2.592
Standard

Hallo Mary!!

Habe ich vorher auch nie etwas von gehört.
Als ich es aber gerade las, konnte ich mich an ein Kind wärend meiner Ausbildung erinnern, wo es genauso war. Keiner wußte was mit dem Kind los war und konnte ihm helfen.
Danke für die Info.

Viele Grüße
Tinka
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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  #3  
Alt 18.02.2006, 23:52
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
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Standard

ich habe eben diesen artikel gelesen und kann ihn wirklich nur weiter empfehlen .gehört hatte ich damasl in der autistischen beratung von kindern die aufhören zu sprechen,allerdings hatte ich vergessen wie der name der krankheit heißt.sie machten damasl sehr viele untersuchungen den manchmal ist der unterschied schleichend zwischen autismus und mutismus sehe gerade wo die wörter nebeneinander stehen werden auch fast bis auf anfangbuchstabe gleich geschrieben


danke dir mary für den artikel
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  #4  
Alt 18.02.2006, 23:55
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.950
Standard RE:

Zitat:
Original geschrieben von Tinka

Habe ich vorher auch nie etwas von gehört.
Als ich es aber gerade las, konnte ich mich an ein Kind wärend meiner Ausbildung erinnern, wo es genauso war. Keiner wußte was mit dem Kind los war und konnte ihm helfen.

Hallo Tinka,

ist immer auch gut, solche unbekannten Sachen anzusprechen, je mehr Leute davon schon einmal gehört haben, umso besser ...

... man muss ja gar nicht immer alles dazu wissen, aber wenn man auf ein Kind trifft, wo solche Symptome beobachtet werden, ist es schon gut, wenn man sagen kann "Könnte es das vielleicht sein?"


In dem Artikel stand z. B. auch, dass zuerst immer nur von "Schüchternheit" gesprochen wurde ...

Ich frage mich - mal rein gedanklich überlegt: wenn diese Sozialphobie und er Mutismus erst einmal selektiv ist ... und nicht erkannt und behandelt wird ... ob diese Kinder dann vielleicht immer weiter in einen Sog geraten und unbehandelt dann sogar unter einem kompletten Mutismus (und einer ausgedehnten Sozialphobie) leiden.

Ich glaube, es ist wichtig, das möglichst früh zu erkennen und zu therapieren ...

Viele Grüsse

Mary
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  #5  
Alt 19.02.2006, 11:29
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Mary,

danke Dir für den Artikel.
Kenne ein Mädchen, mittlerweile 10Jahre jung, die diese Probleme seit ihrer
Kindheit hat. Viele haben den Eltern schon eine Untersuchung empfohlen.Leider weigern sich die Eltern, beide Ärzte, mit dem beschriebenen Argument: sie ist nur scheu....

Die Meinungen in unserem Bekanntenkreis reichen von.....sie ist psychisch krank bis.... verzogen

Vielleicht habe ich eine Möglichkeit, dieses Verhalten mit dem Artikel zu erklären.


LG



engel2! und Nancy
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  #6  
Alt 19.02.2006, 11:32
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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dir auf jeden fall die daumen drücke das die eltern einsicht zeigen
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  #7  
Alt 19.02.2006, 11:39
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Liebe evma,

das glaube ich leider nicht. Ihre Mutter ist meine Cousine,wie gesagt Ärztin.
Leider lassen sich Fachleute von Laien nur schwer überzeugen.
Dieses Mädchen ist schon lange im Familien-und Freundeskreis ein Gespräch.Jeder sieht, dass sie krank ist.
Heute habe ich hier zum ersten Mal ausführlich darüber gelesen.
Werde versuchen, es vorsichtig anzusprechen.

LG
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  #8  
Alt 19.02.2006, 11:59
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Beiträge: 24.215
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das ist sichher so das gerade von familienangehörige kaum etwas angenommen wird,wie stehen sie zu der behinderung und (b)engelchen.ist sie dort voll angekommen und angenommen.oder wie verhalten sie sich.
ferner eine bitte an ALLE bitte sucht alles was ihr über mutismus finden jeder artikel ist wichtig.setzt nancy davon in kenntnis.danke
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  #9  
Alt 19.02.2006, 12:36
Benutzerbild von Tinka
Tinka Tinka ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 24.01.2006
Beiträge: 2.592
Standard Re Mary

Hallo Mary!!

Ich bin immer dankbar, wenn ich neue Infos bekomme. Nur so kann man dem ein oder anderen Kind helfen.Ich möchte nicht wissen wievielen Kids durch Unwissenheit nicht geholfen werden kann.

Es ist dann immer noch schwierig wie man bei Nancy sieht.( Aber man kann die Betroffenen vielleicht schonmal zum Nachdenken bringen)

Dir Nancy drücke ich die Daumen und hoffe du kannst etwas erreichen.

Grüße von
Tinka
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(Christian Morgenstern)
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  #10  
Alt 19.02.2006, 12:41
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.950
Standard

@ Nancy:

Die Haltung hat vielleicht auch etwas damit zu tun, dass sie es nicht wahr haben wollen, es könne etwas nicht stimmen ... siehe auch einmal den Forenbeitrag "Die Angst vor dem "Stempel" ..." ... das ist leider ein großes Problem bei betroffenen Familien ...

Hilfreich kann aber sein, das ja gerade bei Mutismus wohl die Therapieerfolge auch das "Licht am Ende des Tunnels" sein können und die Eltern dadurch auch dazu bewegt werden können ... außerdem - das ist gerade für "eingefleischte Schulmediziner" wichtig: es ist eine schulmedizinisch anerkannte Therapie ... bei ganzheitlichen Heilmethoden könnte da mit mehr Widerstand (innerlichen) zu rechnen sein ...

@ Eva:

Es gibt einie Selbsthilfegruppen - man kann gut nach dem Begriff "Mutismus" googeln ...

Ich habe dazu im Moment leider keine Zeit.

LG

Mary
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