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Alt 03.06.2007, 14:50
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hspeine hspeine ist offline
Forenfrischling
 
Registriert seit: 02.06.2007
Ort: Peine
Beiträge: 68
Ausrufezeichen Hörbehinderungen

Es gibt verschiedene Arten von Hörschädigungen
Nachstehend in Kurzform eine Beschreibung der einzelnen Gruppen/Arten
Taubheit: Der Hörverlust beträgt im Bereich zwischen 125 und 250 Hz mehr als 60 dB sowie mehr als 100 dB im übrigen Frequenzbereich.
hochgradige Schwerhörigkeit: Dieser Grad der Behinderung liegt vor, wenn der mittlere Hörverlust zwischen 70 und 100 dB beträgt. Bei Hörverlusten zwischen 85 und 100 dB spricht man auch von „Resthörigkeit“ oder „an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit“.
mittelgradige Schwerhörigkeit: In diesem Fall bewegt sich der Hörverlust zwischen 40 bis 70 dB. Hier ist die Möglichkeit zur Sprachaufnahme über das Ohr noch vorhanden, doch treten bei der Teilnahme an Gesprächen je nach Höhe des Hörverlustes Verständnisprobleme auf, die auch von modernen Hörgeräten nicht vollständig behoben werden können.
leichtgradige Schwerhörigkeit: Der Hörverlust im besseren Ohr beträgt im Hauptsprachbereich durchgehend 25 bis 40 dB. Die betroffene Person hat immer noch genug Hörvermögen, um Sprache über das Ohr aufzunehmen und einer normalen Unterhaltung bezogen auf das Verständnis zu folgen.
Gehörlose Menschen sind in der Regel hochgradig schwerhörig oder taub. Wegen der starken Hörschädigung können sie nur bedingt auf natürlichem Wege sprechen lernen. Für Außenstehende kann ihre Sprechweise daher oft fremd klingen und schwer zu verstehen sein.
Diese Definition habe ich auf der Homepage des Deutschen Gehörlosenbund LV Niedersachsen gefunden.Ich selber hin schwerhörig
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  #2  
Alt 03.06.2007, 17:52
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evma evma ist offline
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Beiträge: 24.215
Standard

danke für diesen bericht er macht es verständlich,warum etliche hörgeschädigte "schlecht" bzw anderst sprechen
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  #3  
Alt 01.11.2007, 20:11
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angelika angelika ist offline
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Standard Erster Dokufilm über Schwerhörigkeit

Erster Dokufilm über Schwerhörigkeit

"dazugeHÖREN" zeigt Ursachen, Hintergründe und Maßnahmen zur Bewältigung dieser oft "unsichtbaren" Behinderung auf

In Österreich sind davon fast 1,6 Millionen Menschen betroffen, also jede/r fünfte ÖsterreicherIn. Der Film soll der die Öffentlichkeit auf die großteils schwierige Lebenssituation schwerhöriger Menschen in Österreich aufmerksam zu machen. Zudem werden Lösungen, Möglichkeiten und Hilfestellungen präsentiert und die Ursachen der Schwerhörigkeit aufgezeigt.

Initiative

"dazugeHÖREN" ist eine Initiative des ÖSB - Österreichischer Schwerhörigenbund Dachverband, der auf sozialpolitischer Ebene die Anliegen schwerhöriger Menschen vertritt und mit seinen Mitgliederorganisationen Maßnahmen setzt, für die aber die die Hilfe der Gesellschaft dringend notwendig ist. Betroffene Menschen und Angehörige sollen zur Eigeninitiative ermuntert werden.

Das Sozialministerium, das Unterrichtsministerium sowie zahlreiche Firmen haben den Film finanziell gefördert. Die erste Präsentation in Wien war ein Erfolg. (red)
Link: Österreichischer Schwerhörigenbund ÖSB



quelle:der standard
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angie
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  #4  
Alt 04.11.2008, 08:28
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angelika angelika ist offline
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Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

Mehr Gehör für Hörgeschädigte

03.11.2008


Gerade älteren Menschen mit Hörschädigungen wollen zwei Publikationen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) mehr Gehör verschaffen.

Hörpropbleme werden laut KDA von vielen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen noch vernachlässigt. Und das obwohl nach Angaben des Deutschen Schwerhörigenbundes etwa 30 bis 50 Prozent aller Pflegebedürftigen und damit 390.000 Personen davon betroffen sind.

Jedes zweite Hörgerät liege ungenutzt in der Schublade, da Betroffene es selbst nicht richtig einsetzen könnten und auch das Pflegepersonal häufig damit nicht richtig umgehen könne.

Trotz aller medizinischen und technischen Entwicklungen:"Hörgeräte stehen auch heute noch für den körperlichen Verfall, und Schwerhörigkeit ist eines der Tabuthemen unserer Gesellschaft", beklagt Mechthild Decker-Maruska, Krankenschwester und Fachreferentin des DSB in ProAlter.

Hinzu kommt: "Nicht selten werden Pflegebedürftige mit einer zusätzlichen Hörschädigung für demenzkrank gehalten und so völlig falsch behandelt. Neben anderen fatalen Folgen dieser Fehleinschätzung wird ihnen dadurch oft die Möglichkeit genommen, selbstbestimmt zu handeln und an gemeinschaftlichen Aktivitäten teilzuhaben", warnen Experten. Auf der anderen Seite würden wiederum Hörbeeinträchtigungen bei an Demenz erkrankten Menschen zu selten erkannt.

Die Publikationen sind das KDA-Fachmagazin ProAlter und der Ratgeber "dazugeHören - Türen öffnen zu hörgeschädigten Menschen mit Demenz". Mit den neuen Veröffentlichungen will das KDA helfen, Wissenslücken zu schließen, die noch auf diesem Gebiet klaffen. Der KDA-Ratgeber enthält viele Tipps und Regeln, die von Mitarbeitenden in Pflegeeinrichtungen dringend beachtet werden sollten, um mit hörgeschädigten Menschen mit und ohne Demenz richtig zu kommunizieren.

So sollte beispielsweise bei ruhiger Umgebung in kurzen und einfachen Sätzen gesprochen und das Gesagte mit natürlicher Mimik und Gestik unterstützt werden. Ein gut ausgeleuchteter Raum, saubere Sehhilfen und richtig eingestellte Hörhilfen sind für eine erfolgreiche Kommunikation ebenso wichtig wie freundliches und geduldiges Verhalten, da (längeres) Kommunizieren für hörgeschädigte Menschen sehr anstrengend sein kann.
REHACARE.de; Quelle: Kuratorium Deutsche Altershilfe
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