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Alt 30.06.2007, 13:20
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evma evma ist offline
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Standard Asperger-Syndrom

Das Asperger-Syndrom (AS) ist eine ausgeprägte Kontakt- und Kommunikationsstörung, die früher auch autistische Psychopathie genannt wurde. Medizinisch gehört es in den Bereich der tiefgreifenden Entwicklungsstörungen (engl. Pervasive Development Disorder) und ist eine Form des Autismus. Benannt ist das Asperger-Syndrom nach dem Wiener Kinderarzt Hans Asperger, der das Syndrom 1944 als Erster beschrieb.
Symptome und Beschwerden

Das AS macht sich in vier Bereichen bemerkbar:
  1. wesentliche Beeinträchtigung des Interaktionsverhaltens,
  2. fehlende oder sehr eingeschränkte Empathie
  3. motorische Auffälligkeiten und
  4. ausgeprägte Sonderinteressen.
Das wohl schwerwiegenste Problem ist das des '''beeinträchtigten Interaktionsverhaltens'''. Menschen mit AS können schlecht Augenkontakt mit anderen Menschen aufnehmen oder halten. Sie vermeiden Körperkontakt, wie etwa Händeschütteln. Sie sind unsicher, wenn es darum geht, Gespräche mit anderen zu führen, besonders, wenn es sich um einen eher belanglosen Smalltalk handelt. Soziale Regeln, die andere intuitiv beherrschen, verstehen Menschen mit AS nicht intuitiv, sondern müssen sie sich erst mühsam aneignen. Daher haben Menschen mit AS oft keine oder kaum Freunde. In der Schule etwa sind sie in den Pausen lieber für sich, weil sie mit dem üblichen Umgang anderer Schüler untereinander nur wenig anfangen können. Im Unterricht sind sie in der Regel westentlich besser im schriftlichen als im mündlichen Bereich. In der Ausbildung und im Beruf macht ihnen der fachliche Bereich meist keine Schwierigkeiten, nur der Small-Talk mit Kollegen oder der Kontakt mit Kunden. Auch das Telefonieren kann Probleme bereiten. Im Studium können mündliche Prüfungen oder Vorträge große Hürden darstellen. Da auf dem Arbeitsmarkt wohl in allen Bereichen Kontakt- und Teamfähigkeit genauso viel zählt wie fachliche Eignung, haben Menschen mit AS Probleme, überhaupt eine geeignete Stelle zu finden. Viele sind selbständig, jedoch können sie sich bei Problemen mit Kunden kaum durchsetzen, etwa wenn ein Kunde nicht bezahlt. In einer Behindertenwerkstatt indes wären sie völlig unterfordert. Die meisten Menschen mit AS können durch hohe Schauspielkunst nach außen hin eine Fassade aufrecht erhaltenen, sodass ihre Probleme auf den ersten Blick nicht direkt sichtbar sind, jedoch bei persönlichem Kontakt durchscheinen, etwa in einem Vorstellungsgespräch. Menschen mit AS gelten nach außen hin zwar als extrem schüchtern, jedoch ist das nicht das eigentliche Problem. Schüchterne Menschen verstehen die sozialen Regeln, trauen sich aber nicht, sie anzuwenden. Menschen mit AS würden sich trauen sie anzuwenden, verstehen sie aber nicht und können sie deshalb nicht anwenden.
Der zweite Problembereich ist fehlende oder sehr eingeschränkte Empathie. Menschen mit AS können sich schlecht in andere Menschen hineinversetzen und deren Stimmungen oder Gefühle an äußeren Anzeichen ablesen. Überhaupt bereitet es ihnen Schwierigkeiten, zwischen den Zeilen zu lesen und nicht-wörtliche Bedeutungen von Ausdrücken oder Phrasen zu verstehen. Dadurch können sie im sozialen Umgang anecken, da sie für andere Menschen offensichtliche nonverbale Signale nicht verstehen. Auch können sie in gefährliche Situationen geraten, da sie äußere Anzeichen, die auf eine bevorstehende Gefahr etwa durch Gewalttäter hindeuten, nicht richtig deuten können.
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  #2  
Alt 30.06.2007, 13:25
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Motorische Auffälligkeiten treten individuell unterschiedlich ausgeprägt auf. Sie sind kein zwingendes Diagnosekriterium. So können Menschen mit AS tollpatschig in ihren Bewegungen wirken.
In ihren Interessen sind Menschen mit AS in der Regel auf ein Gebiet beschränkt, auf dem sie meist ein großes Fachwissen haben. Für andere Gebiete als das eigene sind sie meist nur schwer zu begeistern. Da Menschen mit AS meist gut logisch denken können, liegen ihre Interessensgebiete oft im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, aber auch andere Gebiete sind möglich
Im Vergleich zum frühkindlichen Autismus fehlt beim AS eine sprachliche Verzögerung oder ein Ausbleiben der Sprachentwicklung. Menschen mit AS haben eine normale, oft auch eine überdurchschnittliche Intelligenz. Auch in Kombination mit Hochbegabung kann das AS auftreten

Häufig zeigen sich komorbide Symptome, beispielsweise
  • Bipolarstörung,
  • Phobien,
  • Schlafstörungen,
  • Essstörungen (z.B. Anorexia nervosa, insb. bei Mädchen),
  • Wutausbrüche,
  • Aggressionen oder Autoaggression,
  • Epilepsie,
  • Migräne,
  • zentral-auditive Verarbeitungsstörungen,
  • Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität,
  • Depressionen,
  • Zwangsstörungen,
  • Ticstörungen (die an das Tourette-Syndrom erinnern),
  • posttraumatische Stressstörungen (PTSD),
  • nonverbale Lernstörung
  • sensorische Integrationsstörungen (oder sensorisch-integrativen Dysfunktionen - SID) sowie
  • Prosopagnosie (Gesichtsblindheit).
  • Ursachen

    Das AS wird heute bei der Mehrheit der Experten als neurologische
  • Störung und nicht mehr als psychische Krankheit gesehen. Die Genetik lässt darauf schließen, dass es polygen bedingt ist. Außerdem weiß man, dass Autismus im Allgemeinen und das AS im Besonderen genetisch sehr heterogen ist, so dass Betroffene jeweils eine individuell einzigartige Ausprägung von Autismus zeigen. Meist zeigt sich die Störung erstmals im Vorschulalter, wobei mehrheitlich Jungen betroffen sind. Teilweise wird angenommen, dass mehrere berühmte Wissenschaftler, unter anderem Albert Einstein und Michelangelo, an AS gelitten haben.
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  #3  
Alt 30.06.2007, 13:27
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Einteilung nach ICD 10 und DSM-IV

Das AS hat 1991 in das internationale Klassifikationssystem der WHO (ICD-10) und 1994 in das diagnostische statistische Manual psychischer Störungen (DSM-IV) der American Psychiatric Association Eingang gefunden.
Definition nach ICD 10

ICD-Schlüssel: F84.5
  1. Es existiert keine klinisch bedeutsame allgemeine Verzögerung in der gesprochenen oder rezeptiven Sprache oder in der kognitiven Entwicklung. Die Diagnose verlangt, dass bis zum Alter von zwei Jahren oder früher einzelne Worte gesprochen werden können und dass bis zum Alter von drei Jahren oder früher kommunikative Redewendungen benutzt werden. Fähigkeiten zur Selbsthilfe, anpassungsfähiges Verhalten und Wissbegierde in Bezug auf das Umfeld sollten um das dritte Lebensjahr herum auf einem mit der normalen intellektuellen Entwicklung übereinstimmenden Niveau liegen. Dennoch können motorische Meilensteine etwas verzögert sein, und die motorische Unbeholfenheit ist die Regel (obwohl kein notwendiges diagnostisches Merkmal). Es bestehen häufig einzelne spezielle Fertigkeiten, die sich meist auf abnorme Beschäftigung beziehen, aber sie sind für die Diagnose nicht relevant.
  2. Qualitative Abnormitäten in der wechselseitigen sozialen Interaktion zeigen sich in mindestens zwei der folgenden Merkmale:
    1. Unvermögen, einen angemessenen Blickkontakt herzustellen und aufrechtzuerhalten, Mängel in Mimik und Körperhaltungen, Mängel in der Gestik zur Regulierung der sozialen Interaktion;
    2. Unvermögen (trotz ausreichender Gelegenheit dem geistigen Alter entsprechende), Beziehungen zu Gleichaltrigen zu entwickeln, die das Teilen von Interessen, Aktivitätenen und Emotionen betreffen;
    3. Mangel an sozio-emotionaler Gegenseitigkeit, die sich in einer unzulänglichen oder von der Norm abweichenden Reaktion auf die Emotionen anderer Menschen zeigt; oder der Mangel an Verhaltensmodulation gemäß dem sozialen Kontext; oder eine geringe Integration der sozialen, emotionalen und kommunikativen Verhaltensweisen;
    4. fehlender spontaner Wunsch, mit anderen Menschen Vergnügen, Interessen und Errungenschaften zu teilen (beispielsweise mangelndes Interesse, anderen Menschen Gegenstände, die dem Betroffenen wichtig sind, herzubringen oder darauf hinzuweisen);
  3. der Betroffene legt ein ungewöhnlich starkes, sehr spezielles Interesse oder begrenzte, repetitive und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten an den Tag, die sich in mindestens einem der folgenden Bereiche manifestieren:
    1. einer konzentrierten Beschäftigung mit stereotypen und begrenzten Interessensmustern, die in Inhalt oder Gebiet abnorm sind; oder eine oder mehrere Interessen, die in ihrer Intensität und ihrer speziellen Natur, aber nicht in Inhalt oder Gebiet begrenzt sind;
    2. offenkundige zwanghafte Befolgung spezifischer, nonfunktionaler Routinen oder Rituale;
    3. stereotype und repetitive motorischee Manierismen, die entweder das Flattern oder Drehen mit Händen oder Fingern oder komplexe Ganzkörperbewegungen mit einschließen;
    4. Beschäftigungen mit Teil-Objekten oder nonfunktionalen Elementen oder Spielmaterialien (wie den dazugehörigen Farben, dem Gefühl, das die Oberfläche vermittelt, oder dem Geräusch/der Vibration, das sie hervorrufen).
      Doch kommt es seltener vor, dass diese Merkmale motorische Manierismen oder Beschäftigungen mit Teil-Objekten oder nonfunktionalen Elementen der Spielmaterialien einschließen.
  4. Die Störung ist den anderen Varianten der tiefgreifenden Entwicklungsstörung nicht zuzuschreiben, wie: einfache Schizophrenie, schizo-typische Störung, Zwangsstörung, anankastische Persönlichkeitsstörung, reaktive und enthemmte Bindungsstörungen der Kindheit.
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  #4  
Alt 30.06.2007, 13:32
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evma evma ist offline
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Diagnose

Es gestaltet sich schwierig, die Entwicklungsstörung ? insbesondere in ihrer leichten Form ? zu erkennen, da die Symptome bei den Betroffenen sehr unterschiedlich sein können. Experten empfehlen daher, eine Diagnose nur von sehr erfahrenen Ärzten erstellen zu lassen. Da das Syndrom im Erwachsenenalter praktisch unbehandelbar scheint, ist eine Diagnose nicht immer hilfreich. Gleichwohl kann eine entsprechende Erkenntnis in manchen Situationen Verhaltensänderungen bewirken.

Autistisches Verhalte kann auch bei anderen Krankheiten auftreten, so zum Beispiel bei andauernder Kindesmisshandlung, Verwahrlosung, Vernachlässigung und Deprivation, bei frühkindlichem oder atypischem Autismus, bei Fragilem X-Syndrom, bei geistiger Behinderung, bei schizoider Persönlichkeitsstörung, bei bestimmten Formen der Schizophrenie, bei Angststörungen und bei Mutismus.

Unterscheidungsmerkmale sind zum Beispiel fehlerhaftes Erbgut (bei Fragilem X-Syndrom), Wahn (bei Schizophrenie), rasche Besserung der sprachlichen Fähigkeiten in adäquatem Milieu bei Deprivation, gutes Sozialverhalten bei Mutismus. Im Gegensatz zum frühkindlichen Autismus besteht beim Asperger-Syndrom keine Sprachverzögerung. In der Regel ist bei Asperger-Patienten im Gegensatz zu Autisten der Verbal-IQ deutlich höher als der Handlungs-IQ.

Die Unterscheidung zwischen Asperger-Syndrom und schizoider Persönlichkeitsstörung kann schwierig sein. Die Klassifikation von Autismus in verschiedene Unterkategorien wird allerdings zunehmend in Frage gestellt.

Darüber hinaus kann eine Differentialdiagnose zwischen Asperger-Syndrom, ADHS, Hyperlexie, nonverbaler Lernstörung oder sensorischer Integrationsstörung sehr schwierig sein. Viele Menschen mit Asperger-Syndrom haben auch eine nonverbale Lernstörung.
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  #5  
Alt 30.06.2007, 13:33
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Verlauf und Vorkommen

Die mit AS in Verbindung stehenden Ausprägungen reichen bis weit in normale menschliche Verhaltensmuster hinein. Es kann von einem Kontinuum, also einem durchgehenden Spektrum von Auffälligkeiten ausgegangen werden. Für ein unklar umrissenes Sammelsurium von Auffälligkeiten kann ab einem gewissen Maße die Bezeichnung Asperger-Syndrom als zutreffend herangezogen werden.
Über das Vorkommen in der Gesellschaft gibt es nur grobe Schätzungen, wobei sich die Zahlen in den letzten Jahren erhöht haben. Im Extremfall sind laut diesen Schätzungen bis zu 0,5% der Bevölkerung betroffen. Die Verhaltensweisen treten bei viel mehr Männern als Frauen auf, wobei die Angaben des Zahlenverhältnisses von 4:1 bis 8:1 schwanken. Obwohl viele Verhaltensweisen das soziale Netz der Betroffenen, insbesondere der nächsten Bekannten, und der Familie stark in Anspruch nehmen, sind es nicht nur negative Aspekte, die Asperger qualifizieren. Es gibt zahlreiche Berichte über das gleichzeitige Auftreten von überdurchschnittlicher Intelligenz oder auch für als normal geltende Menschen unfassbare Inselbegabungen.
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  #6  
Alt 28.01.2009, 09:46
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Standard Asperger-Syndrom in allen Altersstufen

Asperger-Syndrom in allen Altersstufen




Das Asperger-Syndrom kommt nicht nur bei Kindern und Jugendlichen vor, sondern wird auch bei Erwachsenen diagnostiziert. Wissenschaftler erläutern das Krankheitsbild in der neuen Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts.

Die Ursachen des Asperger-Syndroms sind bisher noch nicht vollständig geklärt, eine genetische Komponente ist wahrscheinlich. Zur Diagnosestellung testet man soziale Fertigkeiten, Schwankungen der Aufmerksamkeit, Detailgenauigkeit, Kommunikation und Fantasie. Es ist sinnvoll, auch Eltern oder Geschwister nach Besonderheiten in der Kindheit zu befragen.

Bei der klinischen Untersuchung fallen typische Verhaltensmuster auf. Mimik und Sprachmelodie sind monoton, der Sprachstil hingegen kann sehr ausgefeilt wirken. Typisch ist eine sehr detailorientierte Erzählweise. Die Betroffenen meiden meistens den direkten Blickkontakt. Ein Lächeln des Untersuchers oder humorvolle Bemerkungen werden häufig nicht erwidert. Außerdem ist die Fähigkeit der Patienten, sich in andere Personen einzufühlen, gemindert.

Viele erwachsene Patienten mit Asperger-Syndrom leben zurückgezogen und haben Schwierigkeiten in Partnerschaften. Sie können egoistisch oder kühl wirken. Insgesamt scheinen aber ihre hohen kognitiven Fähigkeiten die Umsetzung beruflicher und privater Ziele zu begünstigen. Nicht jedes Asperger-Syndrom muss behandelt werden. Bei entsprechender Ausprägung ist aber eine Kombination aus medikamentösen und psychotherapeutischen Maßnahmen indiziert.

REHACARE.de; Quelle: Deutsches Ärzteblatt

- Mehr zum Deutschen Ärzteblatt unter: www.aerzteblatt.de
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
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  #7  
Alt 29.01.2009, 07:02
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Hallöchen, Evma und Angelika,

mit großem Interesse habe ich diese Berichte gelesen und die beschriebenen Symtome kommen mir verdammt bekannt vor, nämlich bei Timo.

Es hat mich jetzt etwas klüger gemacht, warum bestimmte Verhaltensweisen so sind, wie sie sind. Auch wenn nichts mehr daran zu ändern ist, habe ich nun mehr Verständnis und kann mich anders verhalten.
Euch herzlichen Dank für diese Berichte, sie sind für mich von großem Wert und Erkenntnis.

Seid gegrüßt

Ria
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  #8  
Alt 29.01.2009, 09:05
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es freut mich das dir diese berichte hilfreich sind.und man sieht wirklich alles anderst wnen man einen anhalt hat.mir hat es sehr geholfen mit björns as zu leben als es feststand abe meine einstellung bzw mein verhalten dann grundlegend geändert zum wohle des kindes und es hat gefruchtet
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  #9  
Alt 30.01.2009, 07:43
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Liebe Evma,

Du kannst es mir glauben, ich habe beim Lesen sofort erkannt und begriffen, vieles plötzlich verstanden und wieder einmal habe ich einen Schritt vorwärts tun können, im Verstehen meines Sohnes.

Dafür bin ich Dir sehr dankbar,

sei besonders lieb gegrüßt

Ria
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  #10  
Alt 30.03.2011, 23:47
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Standard Asperger-Syndrom eröffnet auch Chancen: Jüngster bezahlter Wissenschaftler ist 12

Jacob Barnett, der unter dem Asperger Syndrom leidet, ist ein Wunderkind. Deshalb wurde er nun als jüngster bezahlter Forscher an der Indiana University angestellt.

...

Im Alter von drei Jahren löste er 5.000-teilige Puzzlespiele und baute auf dem Wohnzimmerboden beeindruckende geometrische Gebilde aus Wattestäbchen. Einige Jahre später brachte er sich innerhalb von zwei Wochen selbst die Grundlagen von Infinitesimalrechnung, Algebra und Geometrie bei. „Wann immer ich versuche, mich mit jemandem aus meiner Familie über Mathematik zu unterhalten, starren sie mich nur mit leerem Blick an“, beschwert sich Jacob gegenüber der US-Zeitung „Indianapolis Star“.

...

Auch angesehene Wissenschaftler der Astrophysik sind vom Talent des Zwölfjährigen begeistert. Deshalb wurde der Teenager, der einen Intelligenzquotienten von 170 hat, nun gegen Bezahlung als Forscher an der Indiana University angestellt. Dort beschäftigt sich der Wunderknabe mit existenziellen Fragen wie der Urknalltheorie - mittels der sich Wissenschaftler die Entstehung des Universums erklären. „Die Theorie, an der er arbeitet, beinhaltet einige der schwierigsten Probleme in der Astrophysik und der theoretischen Physik“, zitiert der „Indianapolis Star“ einen Mitarbeiter des privaten Institute For Advanced Study in Princeton, New Jersey.

...

[ ... ganzen Artikel bei Yahoo lesen ... ]
__________________
... schön Dich zu lesen ...


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