Ferienbetreuung für behinderte Kinder ausgeweitet.
Ferienbetreuung für behinderte Kinder ausgeweitet.
Hamburg (kobinet) Der Ferienhort von Leben mit Behinderung Hamburg öffnet am kommenden Montag zum zweiten Mal seine Türen. An vier Hamburger Schulen - in Alsterdorf, Harburg, Tonndorf/Farmsen und Winterhude - werden behinderte Kinder während der Ferien betreut, damit ihre Eltern beruhigt ihrer Berufstätigkeit nachgehen können, teilte heute der Verein mit.
Das Modellprojekt wurde zum ersten Mal im letzen Jahr in Harburg und Alsterdorf erprobt. Leben mit Behinderung Hamburg reagierte damit auf die für Mütter und Väter schwierige Situation, während der 12 Wochen Schulferien Kinderbetreuung und Arbeit unter einen Hut zu bekommen.
In diesem Jahr wird der Hort nun ausgeweitet. Insgesamt werden rund 90 Kinder das Angebot nutzen. Zwei neue Standorte, in Winterhude und Tonndorf/Farmsen, sind hinzugekommen und zum ersten Mal wird er auch in den Herbstferien stattfinden. Neu in diesem Jahr ist auch, dass einzelne Kinder, die älter als 14 Jahre sind, an dem Hort teilnehmen können. Eltern und der Verein hatten gemeinsam eine Petition bei der Hamburger Bürgerschaft eingereicht und ihr Anliegen erfolgreich vertreten, denn auch ältere behinderte Kinder können nicht, auch nicht stundenweise, allein zu Haus bleiben.
Der Ferienhort, in den Sommerferien vom 21. Juli bis 15. August und in den Herbstferien vom 13. bis 24. Oktober, ist für Schulkinder ab 6 Jahren. Er hat von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Eltern können die gesamten 6 Wochen des Angebots in Anspruch nehmen, oder auch nur eine Woche "buchen" sowie Kombinationen von verschiedenen Wochen wählen, ganz nach Bedarf. Es fallen dabei die üblichen nach Einkommen gestaffelten Hortkosten an. sch
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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