Küchentipp: Feldsalat sollte locker verpackt sein
Bonn (ddp). Feldsalat wird auch Ackersalat oder Rapunzel genannt. «Er ist mittlerweile fast ganzjährig erhältlich», sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Feldsalat wird im Freien, aber auch zunehmend unter Glas und Folie angebaut. Der Salat schmeckt aromatisch und leicht nussig. «Der Salat enthält nennenswerte Mengen an Eisen, Kalium, Phosphor und Calcium. Unter den pflanzlichen Lebensmitteln zählt er zu den besten Eisenlieferanten», informiert die Ernährungswissenschaftlerin. Zudem enthält er Beta-Karotin und Vitamin C. Beim Einkauf sollte man Angebote meiden, die schon viele gelbe oder welke Blätter enthalten. «Die Blätter welken insbesondere bei sehr dichter Verpackung sehr schnell. Also möglichst auf lose oder locker verpackte Ware achten», sagt die Expertin. Am besten kauft man den Salat frisch vom Markt. Da Feldsalat schnell welkt, vergilbt oder fault, sollte er möglichst frisch verzehrt werden. «Angefeuchtet und küchenfertig geputzt kann man ihn im Plastikbeutel im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage frisch halten», sagt Gahl. Feldsalat muss vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden. «Bei Ware mit viel Erdbestandteilen etwa zwei bis drei Mal waschen und dann trockenschleudern», rät die Expertin. Besonders knackig wird Feldsalat, wenn man ihn vor der Zubereitung in eiskaltes oder mit Eiswürfeln gekühltes Wasser legt. «Aber nicht zu lange, Vitamine und Mineralstoffe gehen durch langes Wässern verloren», sagt Gahl.
Quelle: Netdoctor
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