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  #1  
Alt 11.08.2006, 09:58
Benutzerbild von Tinka
Tinka Tinka ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 24.01.2006
Beiträge: 2.592
Standard Bettnässen

Frühestens ab dem zweiten Geburtstag können Kinder ihre volle Blase spüren und die Harnabgabe bewusst in Gang setzen oder einhalten. Viele brauchen aber länger für diese Kontrolle, vor allem, wenn es um die Nacht geht. Eltern sollten dem Kind deshalb Zeit geben - auf jeden Fall bis zum sechsten Lebensjahr. Ärzte sprechen erst von Bettnässen, wenn das Kind bereits fünf Jahre alt ist und organische Ursachen ausgeschlossen werden können.


Eine Enuresis, so der medizinische Begriff fürs Einnässen, lässt sich nicht generell auf seelische Konflikte zurückführen. Es handelt sich vielmehr um eine Reifungsverzögerung, bei der mehrere Faktoren eine Rolle spielen.
  • Betroffene Kinder weisen eine leicht erhöhte Rate von feinneurologischen Störungen auf. Ihr Längenwachstum ist zum Beispiel ebenso minimal verzögert wie die motorische Entwicklung.
  • Die Kinder schlafen sehr tief und lassen sich dementsprechend schwer wecken.
  • Bei manchen Bettnässern wird das antidiuretische Hormon (ADH), das dafür sorgt, dass sich nachts weniger Urin bildet als am Tag, nicht zur richtigen Zeit ausgeschüttet.
  • Bettnässen kann erblich sein.
Mediziner teilen Bettnässen in zwei Kategorien ein:
  • Primäre Enuresis. Häufigste Form des Bettnässens. Das Kind war noch nie länger als sechs Monate hintereinander trocken. Psychische Ursachen spielen hier kaum eine Rolle. Wenn Verhaltensauffälligkeiten zu beobachten sind, dann sind sie nicht Ursache, sondern Folge des Bettnässens.
  • Sekundäre Enuresis. Das Kind war schon länger als sechs Monate trocken und begann dann wieder sich einzunässen. Wie bei der primären Enuresis ist auch hier eine genetisch bedingte Reifungsverzögerung schuld. Mit dem Unterschied, dass das Bettnässen durch belastende Lebensereignisse ausgelöst werden kann. Anders ausgedrückt: Kinder, die eine genetisch bedingte Neigung dafür besitzen, reagieren auf seelische Konflikte mit Bettnässen.
Normalerweise müssen mehrere Konfliktsituationen zusammenkommen, um das Auftreten einer Enuresis zu begünstigen. Gravierende Ereignisse wie Trennung und Scheidung der Eltern oder die Geburt eines Geschwisterchens genügen allerdings manchmal allein, um Bettnässen auszulösen.
In den allermeisten Fällen gibt sich das nächtliche Einnässen mit der Zeit von selbst. Trotzdem sollte es behandelt werden, denn der Leidensdruck der Kinder ist groß.
Bei sekundärer Enuresis sind zusätzliche therapeutische Maßnahmen erforderlich. Das Kind muss lernen, seine seelischen Konflikte zu verarbeiten, die Eltern brauchen Rat und Unterstützung. Je nach Störung und Belastung hilft Spieltherapie, Psychotherapie oder Erziehungsberatung.
Wenn diese Maßnahmen nicht greifen, ist möglicherweise eine medikamentöse Therapie angebracht - allerdings nur in Ausnahmefällen und unter strikter ärztlicher Kontrolle.
__________________
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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  #2  
Alt 11.08.2006, 12:33
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

wichtig finde ich es auch mit den kindern nicht schimpfen,kein kind näst mit absicht ein.durch das schimpfen kann erneut solchen druck ausgelöst werden das das kind versucht abends lange wach zu bleiben,dann in einen tiefschlaf fählt und dabei wieder einnäßt.
deswegen passiert ein mißgeschick bett neu beziehen und kein trama draus machen,vor allen dingen es gibt sehr gute unterlagen die die matratze schützen
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  #3  
Alt 28.09.2007, 18:48
Caro Caro ist offline
Inaktiver Benutzer
 
Registriert seit: 13.12.2006
Beiträge: 6.413
Standard

Mama, mein Bett
ist nass!"


Etwa sieben Prozent aller Siebenjährigen machen nachts noch ins Bett - eine große Belastung für Kinder und Eltern, die aus Scham oft verheimlicht wird. Dabei kann diese meist harmlose Entwicklungsstörung gut behandelt werden.

Bettnässen ein Erziehungsfehler?


"Mama, mein Bett ist nass!" ruft Martin aus seinem Zimmer. Es ist drei Uhr morgens. Seit drei Wochen geht das fast jede Nacht so. Nicht ungewöhnlich bei Kindern, die gerade ihre Windeln loswerden wollen. Aber Martin ist fünf Jahre alt und eigentlich seit zwei Jahren sauber. Seine Eltern fangen langsam an zu verzweifeln und wissen nicht mehr, was sie tun sollen.

Stefan ist von seinem Freund Peter eingeladen worden: Zum Übernachten! Erst freut sich der Sechsjährige aber dann ist er todunglücklich. Schließlich sagt er Peter ab, weil der sonst sein Geheimnis rauskriegen könnte: Stefan macht noch ins Bett und das ist ihm sehr peinlich.

Martin und Stefan sind keine Einzelfälle. "Etwa sieben Prozent aller Siebenjährigen nässen nachts noch regelmäßig ein", erklärt Prof. Dr. Paul Eggert, Kinderarzt am Universitätsklinikum Kiel. Andere Schätzungen gehen sogar davon aus, dass jedes zehnte Kind in dem Alter betroffen ist. Doch nur in seltenen Fällen ist dieses Symptom ein Anzeichen für eine Krankheit. Bei der Enuresis nocturna, so der medizinische Fachausdruck, handelt es sich meistens um eine Reifungsverzögerung, die sich in der Regel von selber gibt.

Trotzdem halten sich hartnäckig Gerüchte, wonach psychische Probleme oder Erziehungsfehler die Ursachen für Bettnässen seien. Doch oft ist es erst die Scham der Eltern über ihr vermeintliches Versagen, die bei den Kindern Stress auslöst. "Einem Fünfjährigen ist es meistens ganz egal, ob er noch ins Bett macht oder nicht. Es sind vor allem die Eltern, die ein Problem damit haben", sagt Prof. Eggert. Viele Eltern glauben, ihr Kind müsse mit drei Jahren schon trocken sein und setzten sich selbst und ihre Kinder unter Druck.

Dabei gibt es keine verbindlichen Vorgaben, ab wann ein Kind nachts sauber sein sollte. Während z.B. in Frankreich die Meinung vorherrscht, mit vier Jahren dürfe nicht mehr ins Bett gemacht werden, lassen die Dänen den Kindern Zeit, bis sie sechs Jahre alt sind.

Zwei Arten des Bettnässens

Mediziner unterscheiden zwischen der primären und der sekundären Enuresis: Bei der primären Enuresis war das Kind seit seiner Geburt nie über einen längeren Zeitraum trocken. Als Ursache werden Verzögerungen in der Entwicklung angenommen.

Bei der wesentlich selteneren sekundären Enuresis nässt das Kind plötzlich wieder nachts ein, obwohl es bereits mindestens ein halbes Jahr trocken war. Hier können sowohl organische als auch psychische Ursachen eine Rolle spielen, etwa als Reaktion auf ein neues Geschwisterkind, die Trennung der Eltern oder einen Umzug.

Prof. Eggert weist jedoch darauf hin, dass sich nicht alle Fälle eindeutig zuordnen lassen. Viele Kinder sind wochenlang nachts trocken und wachen dann plötzlich wieder in einem nassen Bett auf, ohne dass es sich dabei um eine sekundäre Enuresis handeln muss. Die Entwicklung eines Kindes verläuft zu individuell, als dass man sie an vorgegebenen Zeiträumen messen könnte. Es fangen auch nicht alle Kinder gleichzeitig mit dem Laufen oder Sprechen an.

Mögliche Ursachen Der häufigste Grund für die primäre Enuresis ist eine nicht ausgereifte Blasenkontrolle. Während die Kinder ihren Entleerungsreflex tagsüber schon gut im Griff haben, ist die Verschaltung zwischen Blase und Gehirn während des nächtlichen Schlafens noch nicht vollständig ausgebildet. Woran das genau liegt, gibt den Medizinern immer noch Rätsel auf. Prof. Eggert geht davon aus, dass es auch mit einer bestimmten Phase des Schlafs zu tun haben könnte, in der sich das Kind zwischen Wach- und Schlafzustand befindet. Für diese These spricht, dass die Kinder aktiv urinieren und nicht einfach nur "überlaufen".

Eine weitere Theorie besagt, dass Bettnässen auch mit einem Hormonmangel zusammenhängen könnte. Demnach wird normalerweise nachts vermehrt das Antidiuretische Hormon (ADH) ausgeschüttet, das die Urinbildung drosselt. Erhöht sich der ADH-Spiegel nicht, ist die Blase schnell voll. Ob das die alleinige Ursache einer Enuresis sein kann, ist jedoch umstritten.

Schließlich liegt die Veranlagung zum Bettnässen häufig in der Familie und trifft viermal so häufig Jungs wie Mädchen. Ein Grund zur Sorge ist das erstmal nicht. "Irgendwann hört das Bettnässen meistens von alleine auf", so Prof. Eggert. "Allerdings kann das in seltenen Fällen bis ins Jugendalter dauern."

Anders verhält es sich, wenn Kinder mit zweieinhalb Jahren und älter auch tagsüber noch in die Hose machen. In diesem Fall rät Prof. Eggert, einen Arzt aufzusuchen. Möglicherweise liegt eine angeborene Fehlbildung der Harnwege oder eine Störung der Blasenmuskelfunktion vor. Es kann sich auch um eine Harnwegsinfektion oder einen nervösen Blasenschließmuskel handeln. Fast immer können Medikamente Abhilfe schaffen.

Auch bei der sekundären Enuresis gilt, zunächst organische Ursachen wie eine Harnwegsinfektion auszuschließen. Liegt keine organische Erkrankung vor, ist häufig psychischer Stress schuld an dem erneuten Bettnässen. Neben einschneidenden Ereignissen in der Familie kann das z.B. ein größerer Entwicklungsschritt sein, eine schwere Krankheit oder der Eintritt in Kindergarten oder Schule. "Die Kinder stehen in solchen Phasen tagsüber unter großem Druck. Wenn sie dann nachts im Schlaf entspannen, fließt der Druck buchstäblich ab", erklärt der Münchener Psychologe und Kinder- und Jugendtherapeut Jürgen Wolf.

Prof. Eggert bestätigt, dass unter dauerhafter Anspannung eine vorhandene Schwachstelle, in diesem Fall die Neigung zum Bettnässen, aufbrechen kann. Die Veranlagung dazu müsse aber bereits da sein, betont Eggert und warnt davor, zu schnell psychologische Gründe anzuführen und über zu bewerten. Klischees, wonach eine Enuresis - egal ob primär oder sekundär - ein Hilferuf vernachlässigter, misshandelter oder deprimierter Kinder sei, seien völlig überholt. "Das stammt noch aus der psychologisierenden Ära der Kindermedizin. Heute gehen wir davon aus, dass in den wenigsten Fällen psychologische Probleme die alleinige Ursache sind."

Gelassen bleiben

Wenn der fünfjährige Sohn ins Bett macht, sprechen selbst aufgeklärte Eltern nur ungern darüber. Sie schämen sich und glauben, in der Erziehung versagt zu haben. Nicht umsonst ist Bettnässen immer noch ein Tabuthema. Damit beginnt ein Teufelskreis, denn - so hat Prof. Eggert festgestellt - häufig entstehen beim Kind psychische Probleme erst durch die Reaktion der Eltern auf das Bettnässen und nicht umgekehrt.

Das oberste Gebot im Umgang mit Kindern, die einnässen, ist daher Gelassenheit. "Eltern sollten das Thema nicht tabuisieren oder ignorieren, sondern offen damit umgehen", rät der Psychologe Jürgen Wolf. Durch seine Arbeit in einem evangelischen Beratungszentrum weiß Wolf, wie schwer es vielen entnervten und verzweifelten Eltern fällt, Ruhe zu bewahren. Doch auch wenn es viel Kraft und ein hohes Maß an Geduld erfordert - ein Kind sollte niemals wegen seines nassen Bettes geschimpft oder gar bestraft werden.

Auch das Kind durstig zu Bett schicken oder nachts wecken und auf die Toilette bringen, nützt gar nichts, so Prof. Eggert. Deshalb kann das Kind seine Blase auch nicht besser kontrollieren und beim nächsten Malheur ist es nur umso frustrierter.
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  #4  
Alt 28.09.2007, 18:50
Caro Caro ist offline
Inaktiver Benutzer
 
Registriert seit: 13.12.2006
Beiträge: 6.413
Standard

Wann zum Arzt?

Eine verzögerte Blasenkontrolle, ein besonderes Schlafverhalten - diese Phänomene sind bei Kindern normal und brauchen in der Regel nicht behandelt werden.

Trotzdem sind viele Eltern unsicher, ob ihr Kind nicht vielleicht doch krank ist. Bei folgenden Anzeichen rät das Deutsche Grüne Kreuz zum Arzt zu gehen. Wenn das Kind


• nachts häufig aufwacht, weil die Blase drückt oder das Bett nass ist. Es könnte sich um einen Harnwegsinfekt handeln.
• manchmal auch tagsüber in die Hose macht oder öfter als zehn Mal zur Toilette muss. Dann könnten ein Harnwegsinfekt oder eine Störung der Blasenmuskelfunktion dahinter stecken.
• Probleme beim Wasserlassen oder einen stotternden Harnstrahl hat. Dies spricht für ein Hindernis in der Harnröhre.
• bereits länger als sechs Monate trocken war.
• unter eine Vorhautverengung leidet.

Prof. Eggert empfiehlt, auch dann einen Arzt aufzusuchen, wenn das Kind selber unglücklich über sein Bettnässen ist. Das ist fast immer der Fall, wenn der kleine Patient schulreif wird und damit in eine neue Phase der Sozialisation eintritt. Spätestens beim ersten Ferienlager wird das Bettnässen dann zu einem echten Problem. Langfristig kann das zu Minderwertigkeitsgefühlen und Abkapselung führen.




Behandlungsmöglichkeiten

Durch eine Harn- und eventuell eine Ultraschalluntersuchung der Nieren stellt der Arzt zunächst fest, ob es für das Einnässen eine organische Ursache gibt. Mit einer einfachen neurologischen Untersuchung wird zudem getestet, ob die Reizübertragung im Körper möglicherweise gestört ist. Können Fehlbildungen der Harnblase, Infektionen oder ähnliche Befunde ausgeschlossen werden, stehen für Kinder, die nachts noch nie dauerhaft trocken waren, drei Therapiemöglichkeiten zur Auswahl.

Bei der so genannten Klingelhose löst ein Sensor einen Weckton aus, sobald Urin austritt. Da viele Kinder wegen ihres festen Schlafs den Alarm nicht hören, müssen häufig die Eltern aufstehen, um sie zu wecken. Mithilfe der Klingelhose sollen die Kinder lernen, durch den Harndrang aufzuwachen - eine wirksame Therapie, wie Prof. Eggert feststellen konnte: "Sie kann innerhalb von acht Wochen bis zu drei Monaten dauerhaften Erfolg bringen."

Eine andere Möglichkeit ist die Gabe des Hormons ADH in Form von Tabletten oder als Nasenspray. Damit wird u.a. die nächtliche Harnmenge reduziert. Wie das Medikament bei Enuresis genau wirkt, ist laut Prof. Eggert noch nicht ganz klar - durch die alleinige Harnreduktion vermutlich nicht - aber es zeigt eine sofortige und meist auch dauerhafte Wirkung. Unerwünschte Begleiterscheinungen sind durch das Hormon nicht zu befürchten, so Eggert, solange die Kinder nachts nicht viel trinken. Das könnte nämlich zu einer Überladung des Körpers mit Wasser führen.

Auch die Münchner Homöopathin und Kinderärztin Dr. Ursel Lindlbauer-Eisenach bezeichnet die Hormonbehandlung als unbedenklich: "Es ist das Mittel erster Wahl, denn der Erfolg führt zu einer schnellen Entspannung der ganzen Familiensituation. Nur mit homöopathischen Mitteln sind die Erfolgsaussichten hingegen sehr bescheiden."

Ebenfalls wirksam, aber fast nur noch im angelsächsischen Raum eingesetzt sind Antidepressiva. Sie setzen die Weckschwelle herab, sodass der Patient bei voller Blase schneller aufwacht. Wegen der vielen Nebenwirkungen sind diese Medikamente jedoch umstritten.

Die Erfahrung zeigt, dass häufig gar keine der genannten Therapien nötig ist. "Oft reicht es, wenn die Kinder für ihr Problem sensibilisiert werden, z.B., indem die Eltern mit ihnen ein Tagebuch führen", so Prof. Eggert. Darin wird jeder Gang zur Toilette aufgeschrieben und jede trockene Nacht zur Erfolgsmeldung. So wird den Kindern ihre Situation bewusst und oft machen sie schon nach kurzer Zeit nicht mehr ins Bett.

Bei Kindern, die bereits längere Zeit nachts sauber waren und dann wieder regelmäßig einnässen, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Liegen keine organischen Befunde vor, rät der Psychologe Jürgen Wolf nach den Ursachen im alltäglichen Umfeld zu suchen: "Es hat meistens einen Sinn, dass ein Kind so reagiert. Die Eltern sollten sich also in ihrer Ursachenforschung nicht so sehr auf ihren Sprössling stürzen, sondern nach äußeren Faktoren suchen, die diesen psychischen Druck erst aufgebaut haben. Hilfreich ist auch, dem Kind Möglichkeiten der Entspannung zu bieten, damit Druck bereits tagsüber abgebaut werden kann und nicht erst nachts im Schlaf."

Wenn die Eltern alleine nicht weiter kommen, sollten sie nicht zu lange zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Anderenfalls könnte es zu einer Chronifizierung des Bettnässens kommen, erklärt Wolf. Das heißt, das Kind würde auch dann noch ins Bett machen, wenn der ursprüngliche Grund dafür schon gar nicht mehr vorhanden ist. Das Bettnässen verselbstständigt sich sozusagen.

In Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern wird gemeinsam besprochen, ob und, wenn ja, welche Therapie für das Kind angebracht ist. Die Angst vieler Eltern, durch den Besuch eines Therapeuten das Bettnässen erst zu einem Problem für das Kind "aufzubauschen" ist nach Ansicht von Jürgen Wolf völlig unbegründet. Im Gegenteil: "Es wirkt sich eher günstig aus, weil für das Kind so ein Gespräch sehr erleichternd sein kann."



Quelle:http://www.eltern.de/gesund_schoen/g...esis.html?p=10
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  #5  
Alt 16.06.2008, 22:33
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Beiträge: 10.992
Standard Einfache Therapien gegen Bettnässen

Einfache Therapien gegen Bettnässen


VON ANGELA HORSTMANN, 16.06.08, 16:25h
Wenn Kinder bis ins Vorschulalter im Schlaf einnässen, besteht die Gefahr, dass sie auch später noch lange unter dem Problem leiden. Dabei können schon einfache Therapien gegen das Problem helfen.


[... ganzen Artikel beim Kölner Stadtanzeiger lesen ...]


Dr. Arne-Daniela Marschall-Kehrel ist auf Kinderurologie spezialisiert und bittet Eltern ein so genanntes Blasentagebuch zu führen.

Es wird aufgeschrieben, wann eingenässt wird, wieviel wann getrunken wird ...

Wenn ein Großteil der Tagestrinkmenge erst am Abend getrunken wird, kann schon eine bessere Verteilung der Tagestrinkmenge helfen. Aber nähere Infos findet Ihr in diesem sehr guten Artikel.
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


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