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17.01.2007, 22:22
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Pestizidrückstände in Obst (bereits gesundheitsgefährdend)
Pestizidrückstände in Obst (bereits gesundheitsgefährdend)
Hallo,
es wurden Pestizidrückstände in Obst gefunden, die das 2,5 fache an Grenzwert der WHO (Weltgesundheitsorganisation) überschreiten gefunden.
Somit ist dieses Obst gesundheitsgefährdend nach dem einmaligen Verzehr!
Pestizide können schwere Nervenschäden hervorrufen - insbesondere Trauben sollten daher nicht mehr aus dem "normalen" Supermarkt gekauft und Kindern zu Essen gegeben werden.
Greenpeace verklagt nach eigenen Angaben die Handelsketten Edeka, REWE, Kaufhof (Metro), Karstadt und Aldi-Süd, da sie als Händler dafür mitverantwortlich sind.
Die Händler machen sich die viel zu laxen Bestimmungen der EU zu Nutze. Dadurch werden immer wieder die Grenzwerte der WHO überschritten ...
Hoffentlich wird auch bald seitens der Politik gehandelt und es werden diese Grenzwerte entsprechend neu festgelegt ...
Für Kinder sollte man aufgrund dieser Gesetzeslücke lieber zu Obst und Gemüse, bzw. bei allen Nahrungsmitteln (denn wer weiß, wie es dann beim Getreide oder auch in Milchprodukten aussieht?) möglichst zu Produkten aus dem biologischen Landbau greifen.
Hier der Link zu dem Artikel bei Greenpeace
Viele Grüsse
Mary
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17.01.2007, 23:24
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Akut giftig: Trauben und Salat
Akut giftig: Trauben und Salat
Bereits eine Portion Weintrauben kann die Gesundheit akut gefährden. Das zeigen die jüngsten Greenpeace-Untersuchungen von Obst und Gemüse. In den 576 Obst- und Gemüseproben aus dem Angebot der führenden deutschen und österreichischen Supermärkte hat Greenpeace erneut extreme Belastungen mit akut giftigen Pestiziden gefunden. Für Kinder besteht schon beim einmaligem Verzehr dieser Lebensmittel die Gefahr von unmittelbaren Gesundheitsschäden.
ganzer Artikel bei Greenpeace
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18.01.2007, 06:03
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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ich finde es werden immer mehr sachen die man nicht mehr essen kann.gestern abend kam eine sendung da wurde als beispiel gesagt ein kopf salat hat soviel wie ein glas wasser und ein tempo.
man merkt ja den unterschied wenn wir obst von unseren eigenen bäumen haben ,und die aufschneiden werden sie nach kürzester zeit braun ,bei äpfel aus den supermarkt die behalten die helle farbe.sind gespritzt ohne ende.tomaten haben kein geschmack nichts mehr.rababer schmeckt laprig.aus den eigenen garten echt lecker.wir haben einen birnenbaum von diesen schicke ich jedes jahr welche sogar nach münchen.wenn die das paket ausmachen richt alles nach frischen birnen schicke ich aus den supermarkt welche sind sie matsch in zwei tagen.
ich kann jeden nur raten nach möglichkeit selbst anzubauen.um wenigstens ab und an in den geschmack der frucht zu kommen.
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18.01.2007, 06:54
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liebe eva,
ich beschäftige mich ja schon ein wenig mit der thematik. es ist wirklich so, dass obst / gemüse aus dem ökologischen landbau ein höheres gewicht in trockenmasse haben - also mit anderen worten: mit kunstdünger angebautes obst und gemüse enthält mehr wasser. das ist übrigens auch beim fleisch so - fleisch aus ökologischer landwirtschaft schrumpft nicht so, wie das fleisch aus dem supermarkt.
woran liegt es?
ich versuche einmal, das in sehr kurzer form zu erklären (dabei wird auch klar, warum so viele pestizide eingesetzt werden / werden müssen):
pflanzen verdunsten über die blätter immer wasser. durch wärme und wind - das ist völlig normal ... deshalb ist im heißen trockenen sommer auch der aufenthalt "im grünen" angenehmer als in einer betonwüste ...
wenn sie wasser verdunsten, dann müssen sie auch wasser aufnehmen (eben wie tiere und menschen auch).
kunstdünger sind wasserlöslich - es sind salze ...
wenn du immer salzhaltiges wasser trinken würdest, würdest du immer wieder durst haben. du würdest auch "aufschwemmen" und probleme mit deinem körper bekommen.
bei pflanzen ist das ähnlich: damit der salzgehalt in den einzelnen zellen nicht zu hoch ansteigt, müssen sie zusätzliches wasser einlagern ... die pflanzenzellen sind also sehr prall gefüllt. die zellhäute sind gespannt und durch dieses pralle aufgefüllt sein auch dünner.
bei einem menschen oder auch einem tier würde ein arzt verordnen: viel klares wasser zu trinken oder tee und gleichzeitig die harntätigkeit anregen, damit dieses "zuviel an salz und zuviel an wasser im körper" behandelt werden kann. er würde abraten, bei jedem glas salzhaltiges wasser zu trinken.
die pflanze wird leider so nicht gesehen und auch nicht behandelt - denn die preise richten sich nach gewicht. ob nun wasser bezahlt wird oder "echte pflanzenmasse".
diese schlechte pflanzenpsysiologie hat ihren preis: die pflanzen sind ja nicht gesund und das merkt man dann natürlich an erhöhtem befall von schädlingen und sichtbaren krankheiten ...
daher wird bei verwendung von kunstdünger (insbesondere, wenn eine überdüngung vorliegt - es gibt auch gute produkte ... dann, wenn vor jeder gabe vorher untersucht wird, wieviel "rest" der letzten düngung noch vorhanden ist ... aber das macht mühe ... und kostet eben zeit und auch geld) häufig auch der einsatz von pestiziden nötig.
wer einen eigenen garten hat, sollte seine früchte möglichst natürlich anbauen ... sonst hat die mühe keinen echten vorteil! ist leider übrigens so, das gerade manche eigenversorger - weil unwissend - denken: viel hilft viel ... und gerade dann wird das eigene obst und gemüse schnell zum "schädlingsopfer". dazu kommt, dass der boden leidet, verdichtet, weniger wasser speichern kann usw. ... es ist also ein ganzer "rattenschwanz" der dann als problematik hinterherkommen kann ...
ich hoffe, ich konnte es gut erklären ...
lg mary
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18.01.2007, 07:06
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Gerade im Radio:
Die Nachfrage nach Öko-Produkten stieg in 2006 rasant an - große Handelsketten hätten die Verkaufsfläche für Ökoprodukte ohne vorherige Information an die Bauern extrem erhöht.
Die Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft benötigt jedoch ca. 2 - 3 Jahre.
Daher konnten nicht alle Anfragen bedient werden - es gab bereits Lieferengpässe.
Die Umstellungsförderung durch das Land NRW (? - hoffe, ich habs richtig gehört) wurde von über 400 Euro je Hektar auf unter 300 Euro je Hektar gekürzt ...
LG
Mary
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18.01.2007, 07:08
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Registriert seit: 01.08.2005
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liebe mary,du kennst ja unsere grundstücke und wir haben äpfel-birnan-pflaumen und noch so einen komischen bäume himbeeren johannsibeeren rababer und noch solch ein zeugs.was wir nie machen düngen,alle paar jahre werden die bäume beschnittenaber dann folgt ein richtiger kahlschlag,da wir alle keine ahnung vom anbau haben.was aber wirklich auffällig ist zum beispiel ein jahr haben wir unmengen steinobst das nächste jahr dafür jede menge birnen .auch die äpfel sind zum teil rissig groß haben eine größe die ich in keinen supermarkt sehe da brauchst du wirklich zwei mann um einen aufzuessen.
da wir nie wissen wie oder ob man düngen soll ist das einzigste was ab und an unter die bäume kommt kaffeesatz oder mal eine eierschale.habe mal gehört das soll gut sein.aber mache es eigentlich mehr aus gewohnheit da ich wenn wir tomaten anpflanen ich die auf de rterasse setzte weil die ja die fliegen vertreiben und dann bekommen sie immer meine kaffeepulver reste
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18.01.2007, 07:29
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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liebe eva,
wenn wir in den sommerferien hoch kommen kann ich gerne eure bäume versorgen - sie würden von mir pflanzenkost bekommen, die dem biologisch organischen landbau entspricht. nach ein paar jahren tut den bäumen eine kur gut ...
sage mir einfach bescheid, dann bringe ich es mit (stelle es zum teil selbst her) - für die tomaten kann ich dir schon vorab etwas schicken ... beim umtopfen könnt ihr das einfach mit der erde mischen ...
drücke dich
mary
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18.01.2007, 09:10
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Inaktiver Benutzer
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Registriert seit: 13.12.2006
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Sehr interesantes Thema, hab ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken drum gemacht.
Aber deine Erklärungen Mary leuchten mir ein und eigentlich habe ich sogar nen Ökobauern in direkter Nachbarschaft. Da könnte ich noch zu Fuß einkaufen gehen, der hat so nen Hofladen.
Geändert von Nancy (16.03.2008 um 12:43 Uhr).
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18.01.2007, 12:17
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Liebe Caro,
klar, ist für uns alle besser, wenn wir gesunde Lebensmittel essen ... leider können sich nur sehr wenige eine entsprechende Vollversorgung leisten (wir z. B. können das auch nicht).
Unsere Tochter bekommt möglichst Öko und ich esse keinen anderen Käse mehr. Dann versuchen wir zwischendurch immer mal eine Mahlzeit ganz bewußt "gesund" zu essen .. also dann mit Öko-Kartoffeln, -Gemüse usw.
Komplett umstellen könnten wir selbst auch nicht finanzieren.
Aber in unserem Bio-Supermarkt gibts schon einige Produkte, wo der Preisunterschied gar nicht mehr so groß ist. Die haben da z. B. leckeren tafelfertigen Rotkohl - der kostet weniger oder gleich dem was man für ein "Markenprodukt" aus den konventionellen Anbau bezahlen müsste ... bei solchen Produkten stellen wir dann gerne um.
Schaue einfach mal, was der Hofladen zu bieten hat - ich wünsche Dir viel Glück, dass Du zwischendurch immer schöne saisonale Angebote findest ...
LG
Mary
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19.01.2007, 22:35
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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Spritzmittel in Trauben und Salat
Die Umweltorganisation Greenpeace warnt vor giftigen Rückständen in Weintrauben und Kopfsalat aus dem Supermarkt. Mehrere getestete Tafeltrauben wiesen Werte auf, die vor allem für kleinere Kinder bedenklich sind
Bei Tests von Tafeltrauben habe fast jede zehnte Probe die so genannte Akute Referenzdosis überschritten und sei damit ein potenzielles Gesundheitsrisiko für Kinder, kritisierte Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter. Auch Kopfsalat sei betroffen.
Die Akute Referenzdosis ist von der Weltgesundheitsorganisation als diejenige Menge einer Substanz festgelegt, die ohne erkennbares Gesundheitsrisiko mit einer Mahlzeit aufgenommen werden kann. Krautter sprach von einem «schweren Verstoß gegen das Lebensmittelrecht» und kündigte Strafanzeigen gegen die betroffenen Supermarktketten an.
Greenpeace hatte 576 Obst- und Gemüseproben aus deutschen und österreichischen Supermärkten untersuchen lassen. 12 Proben überschritten die Akute Referenzdosis für Kinder zwischen zwei und fünf Jahren, nur in einem Fall wurde auch gegen die gesetzlich erlaubte Rückstandsmenge verstoßen. Greenpeace kritisierte, die Behörden hätten die Akute Referenzdosis nicht korrekt in den gesetzlichen Grenzwerten berücksichtigt.
Die von der Umweltorganisation beanstandeten Trauben stammen den Angaben zufolge aus konventionellem Anbau im Mittelmeerraum. Krautter sagte, Weintrauben aus Bio-Anbau seien mit großer Zuverlässigkeit spritzmittelfrei. Auf Kopfsalat sollten Verbraucher im Winter lieber verzichten, riet der Chemie-Experte. «Das ist kein Wintergemüse.»
Supermärkte weisen Vorwürfe zurück
Der Handelskonzern REWE wies die Vorwürfe zurück. «Die von Greenpeace beanstandeten Weintrauben und Tomaten von REWE erfüllen die Maßstäbe der Rückstandsmittel-Höchstmengenverordnung und sind nach deutschem Recht uneingeschränkt verkehrsfähig», sagte ein Konzernsprecher in Köln. Der angedrohten Anzeige sehe das Unternehmen gelassen entgegen. «Wir sind in den gesetzlichen Normen.» Auch Edeka betonte, die gesetzlichen Grenzwerte würden unterschritten. Bei Aldi in Mühlheim gab es keine Stellungnahme. Der KarstadtQuelle-Konzern kündigte an, die möglicherweise belasteten Lebensmittel aus dem Verkauf zu nehmen.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin stuft eine Überschreitung der Akuten Referenzdosis in einem Papier als «gesundheitlich bedenklich» ein. Die gesetzlich erlaubten Rückstandsmengen müssen laut BfR immer unter der Menge liegen, die eine gesundheitsschädliche Wirkung für Verbraucher haben kann. Eine Edeka-Sprecherin kritisierte, der Gesetzgeber habe die Forderungen des BfR seit mehr als einem Jahr nicht umgesetzt.
Wegen der Umrechnung der gefundenen Konzentration auf die mit der Nahrung aufgenommene Menge sind nach Auskunft des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Bonn Fälle denkbar, in denen zwar rechnerisch die Akute Referenzdosis, aber nicht die gesetzlich festgelegte Rückstandshöchstmenge überschritten wird. Ob dies ein Verstoß gegen das Lebensmittelrecht sei, sei nicht eindeutig geklärt.
Quelle:GesundheitPro
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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