Fisch für Schwangere macht Babys klüger
Wenn Frauen während ihrer Schwangerschaft ausreichend Fisch essen, nützt das der Intelligenz ihres Nachwuchses. Dafür verantwortlich ist vermutlich die bessere Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren.
Das berichten Forscher im der britischen Medizinjournal "The Lancet" (Ausgabe vom 17. Februar).
Dass der häufige Konsum von Fisch gesund ist, gilt mittlerweile schon als Standardsatz der Ernährungsspezialisten und vor allem der Kardiologen. Der Grund: Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren halten das Blut flüssiger. Sie sind auch offenbar ein Mittel zur Verhinderung von Herzrhythmusstörungen und zur Normalisierung der Blutfette.
Doch für Schwangere wird dieses Nahrungsmittel nur bedingt empfohlen. In den USA gibt es eine Empfehlung, der zufolge Schwangere pro Woche nicht mehr als 340 Gramm Fisch zu sich nehmen sollten.
Der Grund: Man befürchtet, die Ungeborenen könnten in ihrer Entwicklung durch enthaltene Schwermetall-Rückstände Schaden erleiden. Das beste Gegenmittel wäre freilich, die Welt und damit auch die USA würden die Freisetzung giftiger Substanzen reduzieren
Joseph Hibbeln von den nationalen US-Gesundheitsinstituten (NIH) und Wissenschaftler von der Universität in Bristol in Großbritannien haben nun den Fischkonsum von Müttern während der Schwangerschaft im Detail erhoben. Diese Daten setzten sie in Bezug zu Intelligenztests (verbale Fähigkeiten) der später geborenen Kinder.
Das Ergebnis laut den Autoren: "Wir haben keinen Hinweis entdeckt, der die Warnungen der US-Behörden zu einer Limitierung des Fisch- und Meeresfrüchtekonsums von Schwangeren decken würden. Im Gegensatz zeigte sich, dass Kinder, deren Mütter davon nur kleine Mengen (weniger als 340 Gramm pro Woche) zu sich genommen hatten, häufiger eine suboptimale neuropsychiatrische Entwicklung zeigten als Kinder, deren Mütter mehr als die empfohlenen Mengen an 'Seafood' zu sich nahmen."
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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