Vorsicht beim Bestellen von Medikamenten im Internet
Beim Bestellen von Medikamenten im Internet sollten Patienten sehr vorsichtig sein. Es sei unerlässlich, den Anbieter genau auf seine Seriosität zu überprüfen, rät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn. Nachforschungen seien besonders dann ratsam, wenn der Anbieter seinen Sitz außerhalb der Europäischen Union hat. Ein Hinweis auf unseriöse Anbieter sei unverlangt versandte Werbung per E-Mail. Auch wenn Anbieter verschreibungspflichtige Arzneien ohne Vorlage des Rezepts liefern wollen, sei Vorsicht angebracht, erläutert Institutsleiter Prof. Reinhard Kurth: »Wer Arzneimitteln von solchen Anbietern erwirbt, läuft Gefahr, Fälschern aufzusitzen und seine Gesundheit zu gefährden.«
Anlass der Warnung ist nach Angaben des Instituts eine Untersuchung durch das Zentrallabor Deutscher Apotheker. Bei 24 Internetangeboten wurde ein verschreibungspflichtiges Haarwuchsmittel bestellt, alle Anbieter lieferten eine illegale Fälschung. In den USA habe es darüber hinaus kürzlich Fälle verunreinigter Antidepressiva gegeben, die über das Internet gehandelt wurden.
Quelle:WR
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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